
Unerfüllter Kinderwunsch: aktion leben bietet Beratung
aktion leben österreich erweitert ihr vielfältiges, kostenloses Beratungsangebot um das Thema „Kinderwunsch und Fortpflanzungsmedizin“.
Fünf Prozent der in Österreich geborenen Kinder wurden mit assistierter Fortpflanzung gezeugt. Das ist auch in der Beratungsstelle von _aktion leben österreich_ deutlich spürbar. „Es kommen vermehrt Frauen nach Kinderwunschbehandlungen oder mit Fragen dazu in unsere Beratung“, berichtet Martina Kronthaler, Generalsekretärin von _aktion leben österreich_.
EIN ORT FÜR BELASTENDE THEMEN
„Viele ungewollt kinderlose Frauen und Paare haben Gesprächsbedarf, weil ein unerfüllter Kinderwunsch nicht nur ein medizinisches Thema ist, sondern auch mit persönlichen Fragen, Werten und Lebenszielen verbunden ist.“ _aktion leben österreich_ stelle daher psychosoziale Beratung als Ergänzung zu der medizinischen Beratung ab sofort zur Verfügung.
HANDLUNGSSPIELRÄUME ERWEITERN
Ein Ziel der Beratung sei, Druck zu reduzieren und informierte Entscheidungen zu ermöglichen. Offene Fragen können geklärt und persönliche Überlegungen in Ruhe besprochen werden. Mögliche Fragen können sein: Was ist der nächste Schritt? Welche Chancen, welche Risiken bestehen? Was fühlt sich für mich, unsere Partnerschaft gut und richtig an? Was ist aus der Perspektive des gewünschten Kindes zu bedenken? Wie geht es weiter, sollte sich der Kinderwunsch trotz Behandlung nicht erfüllen? In der Beratung sei Raum dafür, alles anzusprechen und für sich mehr Klarheit zu bekommen. Auch Begleitung durch Schmerz und Trauer sind Teil der Begleitung.
SCHWANGER NACH FRUCHTBARKEITSBEHANDLUNGEN
Stellt sich eine Schwangerschaft ein, möchten viele Frauen und Paare gerne über das Erlebte sprechen. Dazu gehören oft auch frühe Verluste und die Sorge, ob die Schwangerschaft zur Geburt eines Kindes führt. „Zum einen freuen sich die Frauen, aber viele sind von der Vorgeschichte auch erschöpft. Sie haben einen Weg hinter sich, der berücksichtig werden muss“, beschreibt Kronthaler die Situation vieler Frauen. Eine sensible Begleitung helfe dabei, widersprüchliche Emotionen einzuordnen.
BINDUNG VON ANFANG AN UNTERSTÜTZEN
„Besonders gute Erfahrung machen wir mit bindungsorientierter Begleitung“, sagt Kronthaler. „Mit der Methode der vorgeburtlichen Beziehungsförderung – Bindungsanalyse wird die schwangere Frau zum Beispiel unterstützt, sich selbst und das Kind intensiv wahrzunehmen. Sie tritt in einen inneren Dialog mit ihrem Kind ein. Es ist eine wohltuende Erfahrung für Frauen und Kinder, besonders nach den Erfahrungen im Vorfeld“, schließt Kronthaler.
Die Beratung von _aktion leben österreich_ zum Thema Kinderwunsch und Fortpflanzungsmedizin ist kostenlos. Terminvereinbarung ist erforderlich: www.aktionleben.at
aktion leben österreich
Mag. Martina Kronthaler
Telefon: 015125221
E-Mail: martina.kronthaler@aktionleben.at
Website: https://www.aktionleben.at
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