WKÖ-Wirtschaftsparlament: Anträge der Fraktionen

Im Fokus: Standort und Bürokratie, Arbeit und Soziales, Steuern und Abgaben sowie Wirtschaftskammerorganisation Beim heutigen Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) brachten die Fraktionen - Österreichischer Wirtschaftsbund (ÖWB), Industrie Liste (IL), der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV), die Freiheitliche Wirtschaft (FW), die Grüne Wirtschaft (GW) sowie die UNOS – Unternehmerisches Österreich ihre Anträge ein. STANDORT UND BÜROKRATIE Der Antrag des ÖWB „Senkung der

WKÖ-Voranschlag 2026 beschlossen: Verhaltene Wirtschaftsentwicklung und globale Unsicherheit wirken sich auf Budget aus

Gleichbleibendes Umlagenaufkommen – im Fokus steht Ausbau des Service- und Leistungsportfolios für Betriebe bei striktem Budgetvollzug Die zögerliche Erholung der österreichischen Wirtschaft prägt auch den Voranschlag der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) für 2026. „Nach zwei Jahren wirtschaftlicher Rezession zeigt sich die österreichische Wirtschaft zwar erstmals wieder leicht im Aufwind. Trotz anhaltend hoher Inflation und internationaler Spannungen bleibt die Erholung jedoch auch 2026 verhalten. Das

FW-Langthaler: Freiheitliche Wirtschaft gibt beim Wirtschaftsparlament den Takt vor!

Zahlreiche FW-Anträge durchgebracht – Reformprozess gestartet, klare Handschrift der Freiheitlichen Wirtschaft sichtbar. Beim heutigen Wirtschaftsparlament – das aufgrund des massiven Skandals rund um explodierende Funktionärsentschädigungen unter besonderer Beobachtung stand – hat die Freiheitliche Wirtschaft erneut bewiesen, dass wir den Reformkurs vorgeben und konkrete Entlastungen für Österreichs Unternehmer durchsetzen. Mit großer Mehrheit angenommen wurde der FW-Antrag „KMU-Strategie: Entlasten –

Verfassungsausschuss bringt neuerliche Nulllohnrunde für Politikerinnen und Politiker auf den Weg

Dienstrechts-Novelle 2025 wandert ohne konkreten Inhalt ins Plenum Die Bezüge von Regierungsmitgliedern und Abgeordneten werden auch im kommenden Jahr nicht erhöht. Der Verfassungsausschuss des Nationalrats hat heute einen entsprechenden Gesetzesantrag gebilligt. Neben den Antragstellern ÖVP, SPÖ und NEOS stimmten auch die FPÖ und die Grünen für die Koalitionsinitiative, die eine neuerliche Nulllohnrunde für alle Politikerinnen und Politiker auf Bundesebene bringt. Davon betroffen sind neben Abgeordneten

IV zu Pensionen: OECD-Bericht zeigt massive Schieflage des Pensionssystems

Österreich im Spitzenfeld bei früher Pensionierung und exorbitanten Systemkosten Der heute veröffentlichte OECD-Bericht Pensions at a Glance 2025 zeigt erneut die massive Schieflage sowie den strukturellen Reformbedarf im österreichischen Pensionssystem, gerade auch im internationalen Vergleich. Österreich gehört nach wie vor zu den Ländern mit besonders frühem Pensionsantritt, die öffentlichen Pensionsausgaben als Anteil vom BIP liegen aktuell sowie in den Langfristprognosen im absoluten Spitzenfeld, etwa

OECD bestätigt Reformbedarf: Länger arbeiten ist die beste Option für ein nachhaltiges Pensionssystem

Aktion Generationengerechtigkeit fordert: Österreich muss Reformkurs endlich ernst nehmen Die heute präsentierte OECD-Studie „Pensions at a Glance“ bestätigt erneut, was internationale Expertinnen und Experten seit Jahren sagen: Österreichs Pensionssystem steht unter massivem Druck – und die beste, zugleich politisch machbarste Option, um es nachhaltig zu sichern, ist länger zu arbeiten. Aktion Generationengerechtigkeit Generalsekretärin Heike Lehner, MA (HSG) Telefon: 0650 6465866

WKÖ-Danninger: Österreichs Betriebe brauchen gerade jetzt eine starke Stimme

Viele interessenpolitische Erfolge für die heimischen Betriebe erreicht – WKÖ-Generalsekretär bekennt sich zu Reform der Wirtschaftskammer „Ja, wir brauchen eine Reform. Das ist völlig unbestritten. Wir wollen und wir werden eine Wirtschaftskammer sein, der man vertraut und auf die man stolz sein kann“, sagte Jochen Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), am Donnerstag beim WKÖ-Wirtschaftsparlament. „Die Wirtschaftskammer ist immer am stärksten, wenn wir nicht übereinander reden,

ÖHV-Veit fordert Ende der Debatte um Grundsteuer-Erhöhung: „Wirtschaft braucht Sicherheit und Klarheit!“

Maschinen anschaffen und abschreiben senkt die Steuerlast, die Grundsteuer auf betriebsnotwendige Flächen erhöht sie. Streichen wäre richtig, erhöhen fatal, so ÖHV-Präsident Veit. „Seit Jahren hören wir von der Politik, die Steuer- und Abgabenquote soll runter. Aber wie das Amen im Gebet ventiliert die immer gleiche Partei neue Belastungs-Ideen. Das muss aufhören“, fordert der Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung, Walter Veit, ein Ende der Verunsicherung: „Wie tief muss das Vertrauen in die

Gesundheits-Staatssekretärin Königsberger-Ludwig: „Gewalt hat immer tiefgreifende gesundheitliche Auswirkungen!“

Gewalt gegen Frauen ist kein privates Problem – 14 Millionen Euro jährlich für öffentliche, akute medizinische Behandlung. Prävention als Schlüssel im Nationalen Aktionsplan. „Gewalt hat immer tiefgreifende gesundheitliche Auswirkungen, weil sie sowohl körperlicher als auch psychischer Natur ist. Und: Gewalt ist niemals privat, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem“, betont Gesundheits-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig anlässlich der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an

WKÖ-Wirtschaftsparlament: Fraktionserklärungen im Zeichen der WKO-Reformen

Forderung nach einer schlankeren, schlagfertigeren WKO – Breite Zusage, am Reformprozess mitzuwirken – Leistungen der WKO wieder in Vordergrund rücken - Dank an Martha Schultz In seiner Rede im Wirtschaftsparlament der WKÖ dankte MICHAEL BERNHARD (UNOS - UNTERNEHMERISCHES ÖSTERREICH) der geschäftsführenden Vizepräsidentin Martha Schultz für die bisher ausgestreckte Hand. Aus Sicht der UNOS sind drei Ebenen wesentlich: Erstens ist es wichtig, dass die Frage der Funktionsbezüge und Gehälter geklärt ist.