Suchbegriff wählen

Armut

„Nur 110 Krankenbetten für 270.000 Campbewohner“ – CARE besorgt über die Abriegelung des Flüchtlingscamps Dadaab/…

Bonn (ots) - Die Hilfsorganisation CARE ist besorgt über den gestern Abend veröffentlichten Beschluss der kenianischen Regierung, die Flüchtlingscamps Kakuma und Dadaab ab heute vollständig abzuriegeln. Die Abriegelung soll dazu dienen, einen potentiellen Ausbruch von Covid-19 in den Camps zu verhindern. Besonders die Situation der mehr als 270.000 Menschen in Dadaab im Nordosten des Landes ist alarmierend. Das Camp verfügt nur über Basis-Gesundheitsversorgung und es mangelt an Personal und Material. Philippa

Coronavirus entfaltet riesige Armuts- und Kinderschutzkrise / Nicht nur in Bangladesch sind extrem arme Menschen in größter Gefahr

Hamburg (ots) - Plan International stellt sich auf eine immense Zunahme von Armut und geschlechtsspezifischer Gewalt in Bangladesch ein. Das südasiatische Land ist eines der ärmsten und bevölkerungsreichsten der Welt. Der Staat kämpft in der Coronavirus-Pandemie besonders mit Massenarbeitslosigkeit und den Folgen eingeschränkter Bewegungsfreiheit. "Die bestätigten Fälle von COVID-19 in Bangladesch sind zwar vergleichsweise gering, im Hintergrund bahnt sich dort aber eine humanitäre Katastrophe an, die noch Generationen

Hilferufe betroffener Familien und sinkende Spenden / Kinderarmut in der Corona-Krise / DEUTSCHLAND RUNDET AUF- Förderprojekte helfen…

Berlin (ots) - Seit Wochen sind Schulen und Kindergärten geschlossen und insbesondere Kinder aus einkommensschwachen Familien leiden unter der Corona-Zwangspause. Viele Familien geraten durch die Auswirkungen der Corona-Krise in eine existenzielle Notlage. Jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen - eine grundlegende Versorgung ist in vielen Familien nicht selbstverständlich. Durch die Pandemie verschärft sich die Lage. Kostenlose Mahlzeiten und Ansprechpartner aus Kindergarten, Schule und

Neue Corona-Hilfen: Paritätischer bewertet aktuelles Rettungspaket als armutspolitisch enttäuschend

Berlin (ots) - Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses für weitere Hilfen in der Corona-Krise kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband als armutspolitisch enttäuschend. So richtig und wichtig die beschlossenen Nachbesserungen beim Kurzarbeitergeld, die angekündigte Verlängerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes und die Unterstützung von Schulen und bedürftigen Schüler*innen seien, so empörend sei es, dass erneut keine zusätzlichen Leistungen für die große Gruppe armer Menschen vorgesehen seien. Diese seien

Corona-Maßnahmen stürzen viele Menschen in Lateinamerika in Hunger, Angst und noch größere Armut – Eigeninitiative und…

Karlsruhe (ots) - In der Corona-Krise helfen sich die Menschen selbst Auch die Länder in Lateinamerika versuchen die Infektion durch Ausgangssperren und Kontaktverbote in den Griff zu bekommen. Maßnahmen, die alternativ los sind, die aber einem großen Teil der Bevölkerung die Lebensgrundlage beschneiden. Denn der Internationalen Arbeitsorganisation zufolge, arbeitet mehr als die Hälfte der werktätigen Bevölkerung in Lateinamerika und der Karibik informell, also ohne Arbeitsverträge und Versicherungsschutz. Klein- und

Welthungerhilfe zur Veröffentlichung der neuen OECD-Zahlen: In der Corona-Pandemie sind ODA Mittel wichtiger denn je / Arme Länder brauchen…

Bonn/Berlin (ots) - Die Welthungerhilfe bedauert, dass die öffentlichen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit im letzten Jahr stabil geblieben sind. Die OECD hat heute die vorläufigen ODA-Quoten (Official Development Assistance) für 2019 veröffentlicht, die die finanziellen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung berechnen. Deutschland liegt mit 0,6 Prozent fast auf demselben Niveau wie 2018. Die Stabilisierung der ODA-Ausgaben reicht angesichts der weltweiten Corona-Krise nicht

COVID-19-Pandemie: / Kindernothilfe warnt vor verheerenden Folgen für Kinder

Duisburg (ots) - Die Kindernothilfe sieht verheerende Nebenwirkungen der COVID-19-Pandemie auf Millionen Kinder in der Welt zukommen. "Das Corona-Virus hat die Entwicklungs- und Schwellenländer erreicht und wird besonders Mädchen und Jungen hart treffen", sagt Carsten Montag, Vorstand der Kindernothilfe. Die desolate Gesundheitsversorgung sei das eine Problem. Steigende Armut in den Familien, Hunger, fehlende Lernangebote für die Kinder und eine Zunahme der häuslichen Gewalt seien weitere fatale Folgen, so Montag

Corona-Krise bedroht die Zukunft von Millionen Mädchen / Kinderrechtsorganisation Plan International warnt: Risiko für Kinderehen,…

Hamburg (ots) - Die Covid-19-Pandemie könnte die Zukunft von Millionen von Mädchen auf der Welt zerstören. "Die akuten Auswirkungen dieser Krise sind für alle Kinder fatal - doch vor allem für unzählige Mädchen und junge Frauen in Entwicklungsländern wird die schon greifbare Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zunichtegemacht", warnt Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan International Deutschland. Sie sind durch die aktuellen Ausgangsbeschränkungen einem extrem hohen Risiko ausgesetzt, Opfer häuslicher oder

World Vision: 30 Millionen Kinderleben durch „Nachbeben“ der Corona-Pandemie gefährdet / Hilfsprogramm für 22,5 Millionen…

Friedrichsdorf (ots) - Dreißig Millionen Kinder sind infolge der COVID-19-Pandemie von Krankheit und Tod bedroht, wenn eine schnelle Ausbreitung des Virus nicht verhindert wird. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den die internationale Kinderhilfsorganisation heute veröffentlicht hat. Durch sekundäre Auswirkungen der Pandemie erleiden vor allem Kinder in Konfliktgebieten und Kinder aus den ärmsten Ländern der Welt mehr Hunger und extremere Armut und erhalten weniger Schutz gegen Krankheiten. Bei einem Verlust ihrer

Corona-Maßnahmen in Afrika: „Wer zu Hause bleibt, verhungert!“

Johannesburg/Nairobi/Abuja/Porto-Novo (ots) - In den Armenvierteln Afrikas drohen die Maßnahmen gegen das Coronavirus zur tödlichen Falle zu werden. Nach Angaben der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer sind vor allem die Ausgangssperren, die zum Teil mit massiver Gewalt umgesetzt werden, lebensbedrohlich für den ärmsten Teil der Bevölkerung. Allein in den Ländern südlich der Sahara leben 413 Millionen Menschen in extremer Armut - mehr als die Hälfte aller Armen weltweit. "Die allermeisten leben von der Hand in den Mund.