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Flüchtlinge

Menschenrecht Religionsfreiheit in Deutschland in der Krise / Open Doors Bericht widerlegt Einschätzung von BAMF Entscheidern

Kelkheim (ots) - Am Tag der Menschenrechte ist es im "Land der Religionsfreiheit" (Volker Kauder) schlecht bestellt um genau jenes zentrale Menschenrecht. Es wurde verfasst, um die Gewissens-, Weltanschauungs- und die Religionsfreiheit für Menschen aller religiösen Hintergründe zu schützen. Darin eingeschlossen ist auch der Wechsel des Glaubens. Damit soll Konvertiten ermöglicht werden, ihren Glauben allein und in der Gemeinschaft zu leben, privat wie öffentlich. Zahlreiche christliche Konvertiten sind nach

Hilfsorganisationen zum Jemen: Hodeida immer noch gefährlichster Ort für Zivilisten

Bonn (ots) - Ein Jahr nach dem Stockholmer Abkommen ist die Hafenstadt Hodeida immer noch der gefährlichste Ort für Zivilisten im Jemen. Daran erinnern heute 15 internationale Hilfsorganisationen, darunter CARE, Aktion gegen den Hunger, Handicap International, International Rescue Committee, Islamic Relief Deutschland, NRC Flüchtlingshilfe und Oxfam in einem gemeinsamen Statement. Trotz des Waffenstillstands in der Hafenstadt, der durch das Stockholmer Abkommen seit Dezember 2018 herrscht, forderten Kämpfe in Hodeida

Tag der Menschenrechte am 10. Dezember / Prekäre Situation für viele Flüchtlinge: schutzlos und ausgegrenzt

Bonn (ots) - Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Jedem Menschen sollten dadurch die gleichen Rechte und Freiheiten zugesichert sein - unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status. 71 Jahre später sind weltweit mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht: für die UNO-Flüchtlingshilfe ein trauriger Rekord, der im krassen Widerspruch zur Intention der Menschrechtscharta steht. Aufgrund ihrer prekären

Schutz vor tödlicher Kälte: Spenden für warme Kinderhände / Heute startet Islamic Relief Deutschland ihren Spendenaufruf für Winterhilfe in…

Köln (ots) - Zum Kälteeinbruch in Deutschland ruft die humanitäre Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland zur Winterspende auf. Denn ein warmes Zuhause und schützende Winterkleidung sind für notleidende Menschen weltweit keine Selbstverständlichkeit. Auch der 41-jährige Bauer Sanaullah aus Afghanistan konnte sich und seine siebenköpfige Familie nicht mehr vor der Kälte schützen: "Unsere Zelte waren undicht. Wenn es regnete oder schneite, drang die Nässe hinein. Die Kinder wurden durch die Kälte krank", berichtet

UN-Bericht: Humanitärer Bedarf in 2020 steigt / „Vergessene Krisen“ besonders betroffen

Bonn (ots) - Nach aktuellen Schätzungen des UN-Nothilfebüros (Ocha) werden 2020 rund 168 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR), geht davon aus, dass sich insbesondere in den Regionen der sogenannten "Vergessenen Krisen" die Notlage der Menschen weiter verschärft. Dort kommt es zu einer fatalen Wechselwirkung verschiedener Faktoren: Krieg und Überschwemmungen im Südsudan, Krieg und Seuchen im Jemen oder ein

Spendenaufruf für Flüchtlingsnothilfe in Bosnien-Herzegowina / Bundeszahnärztekammer und Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte erbitten…

Berlin (ots) - Im vergangenen Jahr strandeten über 26.000 Flüchtlinge in Bosnien-Herzegowina. In diesem Jahr sind bereits 30.000 Flüchtlinge ins Land gekommen, so der Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge. Aktuell halten sich etwa 8.000 auf bosnischem Territorium auf. Gut ein Drittel sind unbegleitete Minderjährige und Familien mit Kindern. Sie kommen aus Pakistan, dem Iran, Irak, Syrien oder Afghanistan. Viele Menschen schlafen im Freien, in verlassenen Häusern oder anderen Gebäuden. Seit Juni 2019

Syrien-Gipfel in London / Welthungerhilfe: „Wir brauchen langfristige Perspektiven für die Flüchtlinge“

Bonn (ots) - Die Staats- und Regierungschefs der Türkei, Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs treffen sich heute am Rande des NATO-Gipfels, um über die Lage in Syrien zu sprechen. Nach fast neun Jahren Krieg und schweren Kämpfen in der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes ist die Situation von Millionen Flüchtlingen weiterhin dramatisch. Die Welthungerhilfe fordert die Teilnehmer auf, den Menschen in der Region eine Perspektive für die Zukunft zu geben und nachhaltige Entwicklungsmaßnahmen zu unterstützen.

IMK: Bundesweiter Abschiebestopp nach Afghanistan ist überfällig / Angst vor Abschiebungen trifft Hunderttausende

Frankfurt/Main (ots) - Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international fordert anlässlich der Innenministerkonferenz (IMK) einen bundesweiten Abschiebestopp nach Afghanistan. Dieser Schritt sei "längst überfällig", so Ramona Lenz, Referentin für Flucht und Migration. "Afghanistan ist nicht sicher. Dass die Innenminister zum Teil immer noch das Gegenteil behaupten, hat nichts mit der Realität zu tun. Es geht ihnen darum, die Abschottungs- und Abschiebepolitik aufrechtzuerhalten, ohne

UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt SOS MEDITERRANEE / Mehr als 15.000 Tote und Vermisste im Mittelmeer in den letzten fünf Jahren

Bonn (ots) - Im Rahmen ihrer Projektförderung unterstützt die UNO-Flüchtlingshilfe SOS MEDITERRANEE Deutschland für den Umbau des zivilen Rettungsschiffs Ocean Viking. In den letzten Jahren durften private Rettungsschiffe wiederholt keine Häfen anlaufen und müssen daher gewappnet sein, einen längeren Zeitraum auf See zu bleiben. An Bord braucht es daher ausreichend Platz für die notfalls längere medizinische-, sanitäre- und Grundversorgung. Schon seit Jahren fliehen Menschen aus den Krisenregionen der Welt über das

Gauland: Seehofer muss neue „Herrschaft des Unrechts“ verhindern

Berlin (ots) - Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich besorgt über die wachsende Zahl der Migranten auf der Balkanroute geäußert. Dazu teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit: "Es bringt nichts, wenn Horst Seehofer über die wachsende Zahl von Flüchtlingen auf der Balkanroute räsoniert und Krisengespräche in Brüssel ankündigt. Die Bundesregierung muss jetzt schnell handeln und dafür sorgen, dass sich 2015 nicht wiederholt. Damals bezeichnete Seehofer den