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Flüchtlinge

UNO-Flüchtlingshilfe zum Weltflüchtlingstag: Mehr Chancen als Risiken

Bonn (ots) - Erstmals sind mehr als 70 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, so die neue Studie "Global Trends" des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), die von Flüchtlingskommissar Filippo Grandi anlässlich des Weltflüchtlingstages in Berlin vorgestellt wurde. Die Zahlen sind erschreckend: Demnach wird alle zwei Sekunden ein Mensch vertrieben, 37.000 Menschen sind es pro Tag. Und jeder zweite Flüchtling ist ein Kind. Entgegen der verbreiteten Auffassung suchen die meisten Flüchtlinge nicht in den westlichen

Weltflüchtlingstag: action medeor hilft weltweit

Tönisvorst (ots) - - Flüchtlingsströme reißen weltweit nicht ab - Die meisten Geflüchteten leben in Entwicklungsländern - action medeor leistet Hilfe vom Niederrhein aus Millionen Menschen müssen jedes Jahr ihre Heimat verlassen, weil sie vor Krieg, Verfolgung und Gewalt flüchten. Die meisten von ihnen kommen jedoch niemals in Westeuropa an, sondern schaffen es höchstens bis ins Nachbarland. Sie werden dann von diesen Ländern, die oft selbst zu den ärmsten der Welt gehören, als Flüchtlinge aufgenommen und in

Weltflüchtlingstag: Bauarbeitsmarkt profitiert überdurchschnittlich von Flüchtlingen

Wiesbaden (ots) - Der Bauarbeits- und ausbildungsmarkt profitiert überdurchschnittlich vom Zuzug geflüchteter Menschen. Dies ergeben Auswertungen von SOKA-BAU anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni. Insbesondere gilt das für den Bauausbildungsmarkt. Somit machen sich die generelle Integrationsfähigkeit der Baubranche, aber auch spezielle Integrationsmaßnahmen wie das Programm Berufsstart Bau zur Vorbereitung auf eine Bauausbildung bezahlt. Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren zum Ende des

Weltflüchtlingstag: Nur 16 Prozent der Flüchtlinge finden Zuflucht in wohlhabenden LändernCARE-Generalsekretär: „Die Ärmsten nehmen…

Bonn (ots) - Im Vorfeld des Weltflüchtlingstag (20. Juni) beklagt die internationale Hilfsorganisation CARE die ungerechte Last, die besonders auf armen Ländern liegt und fordert mehr internationale Zusammenarbeit bei der Aufnahme von Geflüchteten und der Bekämpfung von Fluchtursachen. Laut dem heute veröffentlichten Bericht "Globale Trends" des UN-Flüchtlingshilfswerks haben 84 Prozent aller Geflüchteten und Vertriebenen weltweit in Entwicklungsländern Zuflucht gefunden. In den Top 10 der Aufnahmeländer ist Deutschland

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni: Hilfe für Flüchtlinge ist keine Straftat

Osnabrück (ots) - Nach wie vor sterben unten den Augen einer weitgehend tatenlosen europäischen Staatengemeinschaft Flüchtlinge im Mittelmeer bei dem Versuch, sich nach Europa zu retten. Laut UN-Angaben kamen im Mittelmeer zwischen 2014 und 2018 über 17.800 Menschen ums Leben, das sind fast zehn Menschen pro Tag. Anstatt Flüchtlingen einen geregelten Zugang in die europäischen Aufnahmeländer zu ermöglichen, setzen die Staaten der EU auf Abschottung und Zurückweisung. »Leben zu retten, wenn Staaten versagen, kann

Kinder sterben in US-Abschiebehaft: „Keine Einzelfälle, sondern systematische, strukturelle Gewalt!“

Mexiko-Stadt (ots) - Bereits sechs Kinder sind seit September 2018 in US-Abschiebehaft gestorben. In einer gemeinsamen Erklärung weisen die SOS-Kinderdörfer und lateinamerikanische Partnerschaftsorganisationen auf diese bedrückende Wegmarke hin. "Dieses sechste tote Flüchtlingskind in amerikanischem Gewahrsam ist kein Einzelfall, sondern nur ein Beispiel für eine systematische, strukturelle Gewalt gegen Kinder, die mit ihren Familien aus dem nördlichen Mittelamerika vor Gewalt, Erpressung und Armut geflohen sind", sagt

Weidel: Schlepper zur Rechenschaft ziehen und sie nicht noch unterstützen

Berlin (ots) - 50 deutsche Städte und Gemeinden wollen, nach bekunden von deren Repräsentanten, Migranten aufnehmen, welche die Schlepperorganisation Sea Watch nach Europa zu bringen versucht. Die AfD-Fraktionsvorsitzende, Alice Weidel, erklärt dazu: "Städtischer Wohnraum wird immer knapper und die kommunale Infrastruktur in ganz Deutschland verfällt zusehends. Anstatt diese Probleme anzugehen, heischen die Vertreter dieser Städte und Gemeinden lieber nach gutmenschlichem Applaus für künstlich zur Schau gestellte

Report von Plan International zum Welt-Flüchtlingstag: Mädchen in Beiruter Flüchtlingssiedlungen leiden unter Gewalt und Isolation

Hamburg (ots) - Mädchen in Beiruter Flüchtlingssiedlungen sind mit beunruhigender Regelmäßigkeit sexualisierter und physischer Gewalt sowie Belästigung in ihrem Alltag ausgesetzt. Fast 70 Prozent der von Plan International in den beiden großen Beiruter Flüchtlingssiedlungen Shatila und Bourj Al Barajneh sowie in Nabaa zu ihrer Lebenssituation befragten Mädchen gaben an, nicht einmal tagsüber ihre Unterkünfte mit einem sicheren Gefühl verlassen zu können. Sie fühlen sich bedroht von betrunkenen oder Drogen konsumierenden

Weltflüchtlingstag 20. Juni / Geflüchtete mit Behinderung haben es besonders schwer – ComIn hilft erfolgreich bei der Integration

München (ots) - Knapp 70 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Das sind im Durchschnitt täglich 44.400 Menschen, die aufgrund von Konflikten und Verfolgung fliehen müssen. Jedes Jahr am 20. Juni würdigt das UN-Flüchtlingshilfswerk all diese Millionen Menschen, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Besonders schwierig ist die Situation für Menschen mit Behinderung. So wie beispielsweise für Mohamad Jolo. Der blinde Musiker aus Rakka in Syrien kam 2015 mit der Hilfe eines Freundes aus Aleppo nach Deutschland.

Weltflüchtlingstag: Petition für Bleiberecht statt Ausgrenzung und Entwürdigung

Frankfurt/Main (ots) - Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni fordern das Grundrechtekomitee und medico international ein Bleiberecht für alle dauerhaft hier lebenden Illegalisierten und Geduldeten. "Der Weltflüchtlingstag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen als Gelegenheit, sich für bessere Lebensbedingungen und ein bestmögliches Zusammenleben von Vertriebenen und einheimischer Bevölkerung einzusetzen. Das ist in Zeiten verweigerter Seenotrettung und verschärfter Abschiebegesetze auch bitter