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Mauthausen

„Universum History“ präsentierte Neuproduktion „Vom Paradies in die Hölle – Schwarze Menschen im Nationalsozialismus“

TV-Premiere am 6. Februar um 22.35 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON „Vom Paradies in die Hölle – Schwarze Menschen im Nationalsozialismus“ erzählt erstmals die außergewöhnliche Überlebensgeschichte des Lionel Romney, eines afro-karibischen Seemanns, der 1944 ins Konzentrationslager Mauthausen deportiert wurde. Jahrzehnte nach dem Krieg vertraut er seine Erlebnisse seiner Tochter Mary an. Deren Spurensuche – von der Karibik über Italien bis nach Österreich – spannt den dramaturgischen Bogen einer neuen

Rückblick auf Gedenkjahr 2025 und geplante Projekte 2026

Innenministerium setzte 2025 Maßnahmen zur Erinnerung an Opfer des nationalsozialistischen Verbrecherregimes fort – zahlreiche Projekte auch für das kommende Jahr in Vorbereitung Das Jahr 2025 stand im Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und der Weltkriege. Das Innenministerium setzte im Gedenkjahr zahlreiche Schwerpunkte – von der Auseinandersetzung mit Kriegs- und Opfergräbern über Feierlichkeiten anlässlich 80 Jahre Befreiung des KZ Mauthausen bis hin zu Ausstellungen und

Schon wieder: NS-Wiederbetätigung als Kavaliersdelikt

Die Serie skandalöser Gerichtsentscheidungen zu Neonazi-Straftaten reißt nicht ab. Am Landesgericht Graz wurde jetzt einem 59-Jährigen der Prozess gemacht, der mindestens ein Jahr lang immer wieder NS-Inhalte verbreitet hatte. Darunter den Spruch „Braun ist bunt genug“ und die Odalrune – ein Symbol der Hitler-Jugend und einer Waffen-SS-Division. Bei einer Hausdurchsuchung waren viele NS-Materialien gefunden worden, etwa der Aufkleber „Nazikiez“. Der Angeklagte hatte jede Menge Aufkleber beim gewalttätigen deutschen

„2026 muss Jahr des Bürokratieabbaus werden!“

IWS fordert mehr Freiheit: Bauernkrieg-Gedenken und Entbürokratisierung Der Bauernkrieg vor 400 Jahren und Bürokratie-Ärger in der Gegenwart haben ähnliche Ursachen: Der Ruf nach Befreiung von Fesseln durch die „Obrigkeit". Damals waren es die Grundherrschaften – heute ist es die überbordende Bürokratie, stellt dazu Gottfried Kneifel, Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS), fest. 1626 kam es in Oberösterreich zu kriegerischen Ereignissen, weil sich die von Grundherren unterdrückte

Black Friday für Neonazi: 3.500 Euro für 71mal Wiederbetätigung

Die letzte Reform des Verbotsgesetzes ist am 1. Jänner 2024 in Kraft getreten. Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) und das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus haben sie zum Großteil begrüßt, aber zwei Punkte kritisiert: Zum einen, dass Holocaust-Leugnung erst vor mindestens zehn Personen strafbar ist. Und zum anderen, dass nun auch Diversion für Erwachsene gewährt werden kann. Denn erwachsene Täter haben in vielen Fällen eine gefestigte NS-Gesinnung. Sie würden die Diversion als Schlupfloch in die

„Das letzte Urteil“ – Symposion über Justiz und NS-Verbrechen

Am 2.12. jährt sich das letzte Urteil gegen NS-Täter in Österreich zum 50. Mal. An der Universität Wien findet ein Symposion zum Thema statt, Justizministerin Anna Sporrer begrüßt. Am 2. Dezember 1975 fällten Geschworene am Landesgericht für Strafsachen Wien einen Freispruch für Johann Vinzenz Gogl. Der bis wenige Jahre zuvor unbehelligt als Uhrmacher in Oberösterreich lebende ehemalige Angehörige der Waffen-SS war ab Herbst 1940 im KZ Mauthausen und den Außenlagern Loiblpass und Ebensee als Aufseher

Simon-Wiesenthal-Preis: Einreichungen noch bis 19. Dezember möglich

Parlament würdigt Engagement gegen Antisemitismus und für Aufklärung über den Holocaust Die Ausschreibung und Bewerbung für den Simon-Wiesenthal-Preis 2025 läuft. Die mit insgesamt 30.000 Ꞓ dotierte Auszeichnung wird für zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für Arbeiten zur Aufklärung über den Holocaust an bis zu drei Personen oder Personengruppen vergeben. Ziel der Arbeiten sollte es sein, das Wissen über den Holocaust zu vermitteln und dadurch das gesellschaftliche Verständnis für

Pendler müssen Versagen rund um Donaubrücke Mauthausen ausbaden: AK fordert Maßnahmen gegen drohendes Chaos

SEIT MITTLERWEILE 15 JAHREN KÜNDIGT DIE LANDESPOLITIK IMMER WIEDER AN, DIE DONAUBRÜCKE BEI MAUTHAUSEN, DIE 1962 ALS STAHLKONSTRUKTION AUF BETONPFEILERN ERRICHTET WURDE, ZU SANIEREN. GEPLANT WAR, PARALLEL ZUR BESTEHENDEN BRÜCKE EINE NEUE ZU ERRICHTEN, UM EINE SPERRE ZU VERMEIDEN. DOCH TROTZ JAHRELANGER VERSPRECHUNGEN SEITENS DER POLITIK IST MITTLERWEILE KLAR: FÜR DEN TAUSCH DER BRÜCKE MUSS DIESE IM SOMMER 2028 FÜR VERKEHR UND FUSSGEHER:INNEN DREI MONATE LANG KOMPLETT GESPERRT WERDEN. EIN VERKEHRSCHAOS ENORMEN AUSMASSES

MKÖ errichtet Gedenkort Gunskirchen. Sichtbar machen, was niemals vergessen werden darf.

An der Stelle des ehemaligen KZ-Außenlagers Gunskirchen errichtet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) einen innovativen Gedenkort, der an die zehntausenden Menschen erinnert, die hier in den letzten Kriegswochen interniert und unter grausamsten Bedingungen dem Sterben ausgesetzt wurden. Lange Zeit waren der Ort und seine Geschichte nahezu unsichtbar. Im Waldstück, wo sich einst das KZ-Außenlager befand, errichtet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) den Gedenkort Gunskirchen, der Mahnmal und Bildungsprojekt

Präsentation des Gewinnerprojektes des Wettbewerbs zur Erweiterung und Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Gusen

KZ-Gedenkstätte Mauthausen und Burghauptmannschaft Österreich stellen Planungsteam und Projekt zur Weiterentwicklung vor. Am 17. November wird das Gewinnerprojekt des internationalen REALISIERUNGSWETTBEWERBS für Architektur und Landschaftsplanung ZUR ERWEITERUNG UND NEUGESTALTUNG DER KZ-GEDENKSTÄTTE GUSEN vorgestellt. Ein Beitrag des Wiener Architekturbüros querkraft architekten in Zusammenarbeit mit Kieran Fraser Landscape Design und dem Künstler Peter Sandbichler wurde von einer international besetzten