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Politik

Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Corona-Krise

Bielefeld (ots) - Mit der NRW-Landesregierung sind derzeit 70 Prozent der Wahlberechtigten in diesem Bundesland zufrieden. Waren es je mehr? Ziemlich sicher nicht. Folgte man der Logik derer, die den - nur in den Augen der Angstmacher und Ängstlichen - forschen Corona-Kurs des Ministerpräsidenten für falsch halten und einen strengeren Lockdown fordern, dann müsste das schwarz-gelbe Bündnis in NRW auf 94 Prozent Zustimmung kommen. Denn diesen persönlichen Höchstwert erreicht Bayerns Regierungs-Sheriff Markus

Kommentar zur Ausweitung der Corona-Tests in Baden-Württemberg

Stuttgart (ots) - Es ist gut, dass die Landesregierung die einzige Strategie forciert, die Lockerungen möglich macht, ohne zugleich eine zweite Infektionswelle zu riskieren: Im Südwesten soll es viel mehr Tests geben. Und das gilt auch für Personen, die mit Infizierten Kontakt haben oder jüngst hatten - selbst aber keine Covid-19-Symptome verspüren. Diese Gruppe ist die Achillesferse im Kampf gegen die Pandemie. Dass Stuttgart mit seinem Ansatz über die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts hinausgeht, spricht nicht

Das Erste, Montag, 27. April 2020, 5.30 – 9.00 Uhr Gäste im ARD Morgenmagazin

Köln (ots) - 7.05 Uhr, Svenja Schulze, SPD, Bundesministerin für Umwelt und Naturschutz, Thema: Petersberger Klimadialog 8.05 Uhr, Christian Piwarz, CDU, Kultusminister Sachsen, Thema: Schulstart in Sachsen Pressekontakt: Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de Redaktion: Martin Hövel WDR Kommunikation, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221 220 7100 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 0172 - 2439200 Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell

Kommentar Mitteldeutsche Zeitung zu Waldschäden

Halle (ots) - Sturm, Dürre und Käferbefall schädigen die Wälder in ganz Sachsen-Anhalt bereits seit 2018 massiv. Besonders betroffen ist der Harz. Doch anders als Bauern gelten Waldbesitzer nicht als systemrelevant. Zusätzliche Hilfen in größerem Umfang wurden lange Zeit verwehrt - auch von Sachsen-Anhalts Umweltministerin Claudia Dalbert (Grüne). Programme zum Waldschutz wurden erst nach massiven Protesten der Waldbesitzer erweitert. Notwendig ist ein intensives Waldmanagement. An welchen Standorten haben bestimmte

Kommentar Mitteldeutsche Zeitung zur Kritik an Corona-Verboten

Halle (ots) - Und da ist Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, der daran erinnert, dass das Grundgesetz die Würde des Menschen über alles stellt. Auch über die Gesundheit? Dass solche Fragen gestellt werden, bedeutet auch für die Politik einen Schritt zurück in die Normalität. Vordergründig geht es zunächst um die Frage, ob es weitere Lockerungen gibt. Anders als zu Beginn der Krise müssen sich Bundes- und Landesregierungen nun der Diskussion stellen - und sie müssen sich die Mühe geben, ihre Beschlüsse überzeugend

Kommentar Mitteldeutsche Zeitung zu Petersberger Dialog

Halle (ots) - Die Schwierigkeit besteht darin, die Corona-Krise einzudämmen, ohne die Klimakrise zu verschärfen. Diese Herausforderung birgt eine Chance. Autoindustrie und Luftfahrt sollten gestützt werden - aber nicht so, dass der Untergang einer auf fossilen Brennstoffen beruhenden Branche bloß hinausgezögert wird. Eine auf alternative Antriebe setzende "Innovationsprämie", wie sie die Bundesumweltministerin ins Gespräch gebracht hat, weist den richtigen Weg. Wem das Wohlergehen der Wirtschaft in der Zeit

Pathologen wollen für Corona-Obduktionen bessere Bezahlung

Düsseldorf (ots) - Deutschlands Pathologen dringen darauf, die derzeit anfallenden Obduktionen von verstorbenen Corona-Patienten den Kliniken schneller und besser zu vergüten. In einem Schreiben an die Spitzenverbände der Krankenkassen, das der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag) vorliegt, fordert der Bundesverband Deutscher Pathologen, die Vergütungshürde in Form unverhältnismäßig hoher Obduktionsquoten abzuschaffen. "Die Pathologie vermag im Allgemeinen und auch bei dieser neuen Viruserkrankung über die

Alphatiere / Kommentar von Ulrich Gerecke zur Kulturministerkonferenz

Mainz (ots) - An diesem Montag will die Kultusministerkonferenz (KMK) beraten, unter welchen möglichst einheitlichen Hygiene-Bedingungen am 4. Mai die Schulen wieder öffnen. Eine gute Idee, leider viel zu spät. Denn längst wurden landauf, landab Gesundheitskonzepte aufgestellt und Stoppt-Corona-Pläne geschmiedet - zu Recht, denn die Zeit bis zur Wiedereröffnung läuft ab. Diese Vorbereitungen sind so weit gediehen, dass sie kaum eine Schule noch umschmeißen könnte, würde der KMK bahnbrechend Neues einfallen. Das gilt

Vertrauen verspielt

Frankfurt (ots) - Wenn Donald Trump empfiehlt, Desinfektionsmittel zu injizieren, erkennt jeder, dass dieser Vorschlag lebensgefährlich ist. Bei der Corona-App ist es schwerer. Nur IT-Fachleute wissen, wie einfach Missbrauch wird, sobald persönliche Gesundheitsdaten auf einem zentralen Server gehortet werden. Wenn Google, Apple, aber auch die deutschen Experten gegen die ursprüngliche Lösung Einspruch erheben, sind Politiker gut beraten, das so ernst zu nehmen wie den Rat von Virologen. Gesundheitsminister Spahn tat

Coronavirus – Es beginnt zu brodeln

Straubing (ots) - Bei jenen, die durch die Restriktionen direkt und massiv betroffen sind, wächst die Verärgerung. Da sind Eltern, die nicht wissen, wohin mit ihren Kindern. Wirte, die sich fragen, warum Friseure bald wieder öffnen dürfen, sie aber nicht. Viele, die nach wenigen Wochen vor den Trümmern dessen stehen, was in Jahren oder gar Generationen aufgebaut wurde (...). Es gibt andere, die Verschwörungstheorien anhängen oder die dem Staat per se misstrauen und die glauben, dass Corona nur ein Alibi ist,