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Politik

Solidarität mit Maß / Die EU berät ein Antikrisenkonzept. Von einer Vergemeinschaftung von Schulden kann man nur abraten: Sie wäre die…

Regensburg (ots) - Die EU-Staatschefs stehen vor fundamentalen Fragen. Das Antikrisenkonzept, das sie seit gestern Nachmittag beraten, kreist um Corona-Bonds, die auf eine Vergemeinschaftung von Schulden hinauslaufen und nach denen Italien am lautesten ruft. Sogar der Papst schickt vor der Videokonferenz Gebete zum Himmel: Europa möge es gelingen, die "geschwisterliche Einheit zu erreichen, von der die Gründerväter der EU geträumt haben". Das Bild passt, auch, um zu verstehen, warum Corona-Bonds ein verheerendes Signal

Mitteldeutsche Zeitung zum Ölpreis

Halle (ots) - Immer mehr spricht dafür, dass schon jetzt der Moment der historisch höchsten Nachfrage überschritten ist. Die Strategen der Opec hatten bislang gehofft, dass dies erst um 2040 herum der Fall sein wird. Nun ist klar: Mobilität in jeglicher Form wird als Treiber für die Nachfrage nach Sprit so schnell nicht wieder in Schwung kommen. Für die Ölförderländer sind das keine guten Nachrichten. Sie müssen ihre Volkswirtschaften schnell umbauen. Und die Gefahren durch geopolitische Verwerfungen sind immens.

Mitteldeutsche Zeitung zu Corona und Kultur

Halle (ots) - Die meisten Rockmusiker, Popsänger und erst recht die freiberuflichen Techniker, Bühnenarbeiter und Promoter sind mit der Corona-Vollbremsung in ein Loch gefallen, das ihre Existenz bedroht. Viele Hilfen erreichen dieses nach Hunderttausenden zählende Heer der Rock-Arbeiter nicht. Sie können weder Kurzarbeit beantragen noch im Internet gegen eine Situation ansingen, die ihr Einkommen auf Null hat sinken lassen. Für die Gesellschaft ist das eine Situation, die mehr zu zerstören droht als nur die

Mitteldeutsche Zeitung zum Corona-Paket

Halle (ots) - Das große Ganze gelte es im Blick zu halten, heißt es in der Koalition gerne. Genau dieses große Ganze ist derzeit kaum zu erkennen. Zum großen Ganzen gehört eben auch, nicht liegen zu lassen, was bereits vereinbart ist: Aber die Union sägt wieder an der Grundrente - ausgerechnet an einer Leistung für jene, denen nun gerade so viel applaudiert wird. Das gehört zu den Peinlichkeiten der Krisenbewältigung, genauso wie der Streit darüber, wer denn die Corona-Sonderprämien für Pflegepersonal zahlen soll. Es

Corona-Hilfen – Wer soll das bezahlen?

Straubing (ots) - Aber die Regierungsverantwortlichen stagnieren im Althergebrachten. Die Koalitionsspitzen verteilten am Mittwochabend lediglich weitere Geldpakete. Diese helfen hoffentlich vielen über die Krise hinweg, werfen aber auch die Frage auf, wer das alles mal bezahlen soll. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes Markus Peherstorfer Telefon: 09421-940 4441 politik@straubinger-tagblatt.de Original-Content von: Straubinger Tagblatt, übermittelt durch news

EU in der Corona-Krise – Gewaltiges Konjunkturprogramm

Straubing (ots) - Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will keine Rückkehr zur Zeit vor dem Lockdown und somit auch keinen Wiederaufbau, sondern ohnehin fällige Schritte nach vorne zu Klimaneutralität, Digitalisierung und nachhaltiger Wirtschaft tun. Sie hat Recht. Denn die bereits getroffenen Beschlüsse stellen nichts anderes als ein gewaltiges Konjunkturprogramm dar, das alles leisten könnte, was als Anschub für die Nach-Corona-Ära nötig ist. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressort

Kommentar: neues deutschland zur geringen Anhebung des Kurzarbeitergeldes

Berlin (ots) - Vor vier Wochen bewies die Bundesregierung, was sie alles kann, wenn sie nur will. In Windeseile wurde ein milliardenschweres Hilfspaket für die Wirtschaft geschnürt. Es blieb aber der schale Beigeschmack, dass mal wieder hauptsächlich die Unternehmen gerettet werden, während Angestellte, die wegen des Corona-Shutdowns in Kurzarbeit verschoben wurden, leer ausgingen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat erkannt, dass diese Schieflage nicht gut ankommt, und auf eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes

Kommentar: neues deutschland über den schwedischen Expressweg durch die Coronakrise

Berlin (ots) - Laissez-faire statt Lockdown? Aufgeregte Berichte über den Sonderling Schweden ließen mitunter der Eindruck entstehen, unsere nordischen Nachbarn hätten den Ernst der Lage völlig verkannt und würden auf Corona-Partys fröhlich Mazurka tanzen. Das jedoch ist Quatsch mit Soße. Richtig ist, dass Stockholm zum Überbietungswettbewerb im Aussetzen von Grundrechten nicht antrat und auf eine nüchterne statt auf eine Politik der Angst setzt. Diese geht von den schwedischen Bedingungen aus und kalkuliert die

freigiebig und knauserig

Frankfurt (ots) - Acht Stunden hat die Koalition verhandelt, und herausgekommen sind noch einmal Hilfsleistungen im Wert von zehn Milliarden Euro. Das klingt fast wie ein Klacks in Zeiten, in denen mal eben eine halbe Billion zusammengekratzt wurde für ein erstes Hilfspaket. Aber eine Menge Geld ist es doch. Es entspricht der Summe, die das Entwicklungshilfeministerium im Jahr zur Verfügung hat. Die große Koalition zeigt sich dabei freigiebig und knauserig zugleich. Gastronomie, Kurzarbeiter, Arbeitslose und

Das Erste / Weltspiegel – Auslandskorrespondenten berichten Am Sonntag, 26. April 2020, 19:20 Uhr vom WDR im Ersten

München (ots) - Moderation: Isabel Schayani Geplante Themen: Bergamo - Hoffnung im Epizentrum Die 120.000-Einwohner-Stadt in der Lombardei ist wie kaum eine andere von der Pandemie getroffen worden. Intensivstationen überfüllt, mit Militärfahrzeugen wurden die Särge in die Krematorien der Nachbarstädte gefahren. Ausnahmezustand. Angst. Mittlerweile beruhigt sich die Situation ein wenig. Ganz langsam kehrt wieder Leben ein, Familie Moro atmet auf und schöpft wieder Hoffnung. Ihr Senior hat gegen das Virus um sein