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Politik

Mitteldeutsche Zeitung zur Prognose der Wirtschaftsweisen

Halle (ots) - Eine große Stärke Deutschlands - die sich hoffentlich auch in dieser Krise wieder zeigt - ist die intakte Sozialpartnerschaft von Arbeitgebern und Gewerkschaften. So, wie es außerhalb der Krise legitim ist, dass jede Seite schon mal robust ihre Interessen vertritt, so ist in der Ausnahmelage die Hoffnung berechtigt, dass Arbeitgeber, Gewerkschaften und Arbeitnehmer gemeinsam Lösungen finden. Die oft verspottete deutsche Konsensgesellschaft ist eindeutig im Vorteil. Pressekontakt: Mitteldeutsche

Mitteldeutsche Zeitung zu Ungarn/EU

Halle (ots) - Die EU scheint hilflos. Das längst gültige Rechtstaatsverfahren tritt seit Jahren auf der Stelle. Dabei wird es auch bleiben, weil Polen und Ungarn sich gegenseitig helfen und die notwendige Mehrheit im Rat der Staats- und Regierungschefs verhindern. Der Vorschlag, nunmehr die schärfste Waffe zu ziehen und die Vergabe von Brüsseler Subventionen an die Beachtung von Rechtstaatlichkeit und Demokratie zu knüpfen, ist bisher gescheitert. Niemand weiß, woher dafür eine Mehrheit kommen sollte. Denn die Sünder

Kommentar „neues deutschland“ zu den neuen Konjunkturprogrammen

Berlin (ots) - Dass die Wirtschaftsleistung aufgrund der Corona-Pandemie einbrechen wird, ist sicher. Wie stark, ist aber noch nicht abzusehen. Deswegen kommt es nicht überraschend, dass die sogenannten Wirtschaftsweisen keine eindeutige Prognose liefern, sondern von einem Szenario zwischen 2,8 und 5,4 Prozent Minus beim Bruttoinlandsprodukt für 2020 ausgehen. Doch letztlich ist nicht der eine oder andere Prozentpunkt entscheidend. Wichtig ist, dass hinter diesen Zahlen Schicksale stehen, dass Menschen davon betroffen

Letzte Frist für Tegel – Kommentar von Jens Anker

Berlin (ots) - Nun bleibt der Flughafen Tegel also doch offen. Vorerst, wie die Flughafengesellschaft betont. Obwohl der Aufsichtsrat dem Wunsch des Geschäftsführers Engelbert Lütke Daldrup gefolgt ist, rangen sich die drei Gesellschafter Berlin, Brandenburg und der Bund am Montag nicht zu einer temporären Schließung durch. J Hinter der Entscheidung steckt vor allem Psychologie. Volkswirtschaftlich wäre eine Schließung sinnvoll. Ein Flughafen allein könnte den Betrieb problemlos bewältigen. Aber angesichts der

Laumann: NRW schützt sich mit Epidemiegesetz vor „Wild-West-Methoden“

Köln (ots) - NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die weitreichende Kompetenzen für Land und Behörden im Entwurf des NRW-Epidemiegesetzes verteidigt: "Wir befinden uns aktuell in der größten Herausforderung für das Gesundheitswesen in NRW. Und die derzeitige Lage zeigt: Wir müssen die richtigen Strukturen schaffen, um auf solche Situationen vorbereitet zu sein", sagte Laumann dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe). Deshalb sei es wichtig, für die Zukunft ein noch schnelleres und konsequenteres

Bundesverfassungsgericht befasst sich mit Corona-Erlassen

Osnabrück (ots) - Bundesverfassungsgericht befasst sich mit Corona-Erlassen Zwei Eilanträge liegen vor Osnabrück. Das Bundesverfassungsgericht setzt sich in zwei ersten Verfahren mit den von Bund und Ländern erlassenen Einschränkungen von Grundrechten im Kampf gegen die Corona-Pandemie auseinander. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, liegen in Karlsruhe zwei Verfassungsbeschwerden als Eilantrag vor. Eine wendet sich gegen die im Bereich Berlin/Brandenburg geltenden Eindämmungsregeln. Die andere hat das

Berlin will in Eigenregie bis zu 1500 Flüchtlinge aus dem Camp Moria holen

Berlin (ots) - Nach wochenlangem Hin und Her um die Aufnahme vor allem von geflüchteten Kindern und unbegleiteten Minderjährigen aus dem Elendscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos will Berlin jetzt in eigener Regie handeln. Der Justizsenator der Hauptstadt, Dirk Behrendt (Grüne), sagte dem "Tagesspiegel: "Diskutiert wird - was die Rolle Berlins angeht - über Zahlen zwischen 500 und 1500 oder auch noch mehr. Wichtig wäre mir, dass man überhaupt erst einmal anfängt." Die Bereitschaft Berlins voranzugehen, wäre für

Deutsche Politiker kritisieren Orbans Notstandsgesetz: „Inakzeptable Einschränkung der Demokratie in Ungarn“

Berlin (ots) - Das neue Notstandsgesetz in Ungarn stößt in Deutschland auf massive Kritik. "Der Beschluss des ungarischen Parlaments ist eine weitere inakzeptable Einschränkung der Demokratie und der bürgerlichen Freiheiten in Ungarn, die mit EU-Standards nicht vereinbar ist", sagte der CDU-Außenpolitiker Johann Wadephul dem "Tagesspiegel" (Dienstags-Ausgabe). "Die EU-Kommission muss Ungarn klipp und klar deutlich machen, dass jetzt eine Grenze überschritten wurde." Das Parlament in Ungarn hatte am Montag ein Gesetz

Neuregelungen in der Grundsicherung // BA-Presseinfo Nr. 17

Nürnberg (ots) - Der Gesetzgeber hat aufgrund der aktuellen Lage ein Sozialschutzpaket beschlossen. Es erleichtert den Zugang zu Leistungen der sozialen Grundsicherung. Aussetzen der Vermögensprüfung Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Monaten behalten. Erst danach greifen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen. Übernahme der

Top-Manager Reitzle: Der Shutdown müsste spätestens Ende April aufgehoben werden

Berlin (ots) - Mit jeder weiteren Woche werden irreparable Schäden für unsere Wirtschaft entstehen / Alle Konzerne rechnen, wie lange ihr Cash noch reicht Berlin, 30. März 2020 - Der Aufsichtsratschef von Continental und Linde, Wolfgang Reitzle, fordert einen Strategiewechsel in der Corona-Krise. In einem Interview mit der Online-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins 'Capital' sagte er: "Mit jeder weiteren Woche werden irreparable Schäden für unsere Wirtschaft entstehen. Viele kleinere Firmen werden sterben und nicht mehr