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Politik

Kampf gegen das Coronavirus: Eine Reaktion mit Augenmaß / Tagesspiegel von Norbert Wallet

Freiburg (ots) - Spazierengehen oder Joggen allein, mit Freund oder Freundin zu verbieten, ist nicht nur unnötig, sondern auch kontraproduktiv. Die sozialen Folgen einer Total-Kasernierung wären gewaltig. Sie träfen die zuerst, die keine Chance haben, sich im Eigenheim mit Garten auch mal Freiraum zu lassen. http://mehr.bz/bof8557 Pressekontakt: Badische Zeitung Anselm Bußhoff Telefon: 07 61 - 4 96-0 kontakt.redaktion@badische-zeitung.de http://www.badische-zeitung.de Original-Content von: Badische

Im Vertrauen / Kommentar von Andreas Härtel zum Kontaktverbot

Mainz (ots) - Zweierlei gilt es festzuhalten. Der Bund und die Länder ziehen in der Coronakrise im Wesentlichen an einem Strang. Und die Bürger dürfen weiterhin raus an die frische Luft - eine allgemeine Ausgangssperre wäre für alle wesentlich härter gewesen.Das sind erst einmal gute Nachrichten, auch wenn die Politik mit der Verhängung des Kontaktverbots die Gangart imKampf gegen das Virus einmal mehr verschärft. Man mag denVerzicht auf die Ausgangssperre gerne als Anerkennung für das Bemühen der Gesellschaft sehen,

Pressestimme zur Auflösung des AfD-„Flügels“

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Auflösung der "Flügels" in der AfD: Selbstverständlich ist es reine Camouflage, dass der "Flügel" seine sogenannte Wertegemeinschaft auflösen will. Alle wissen doch: Weder wird der Verfassungsschutz die Beobachtung von Höcke, Kalbitz und Co. einstellen - womit der Malus in den Augen bürgerlicher Kreise erhalten bleibt. Noch werden die parteiinternen Richtungskämpfe aufhören - die schon anderen rechtsextremen Parteien den Garaus gemacht haben. Hinzu kommt: Seit der

Corona-Krise – Handlungsfähiger Bundesstaat

Straubing (ots) - Immerhin aber hat sich der Staat bisher in dieser nie gekannten Krise als durchaus handlungsfähig erwiesen. Zwar gibt es an der deutschen Kleinstaaterei vieles zu kritisieren, zum Beispiel im Bildungsbereich. Doch in der aktuellen Krise kann ein klug gelebter Föderalismus sogar Vorteile bringen. Wenn Bayern etwa mit seinen Ausgangsbeschränkungen noch weiter gegangen ist, hat dies den Druck auf andere Bundesländer, mit konsequenten Maßnahmen nachzuziehen, nur erhöht. Pressekontakt: Straubinger

FDP-Chef Lindner unterstützt weitgehendes Kontaktverbot

Düsseldorf (ots) - Die FDP unterstützt nach den Worten ihres Parteichefs Christian Lindner das zwischen Bund und Ländern vereinbarte weitgehende Kontaktverbot. "Ein Kontaktverbot ist angesichts der anhaltend schnellen Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland hart, aber vertretbar", sagte Lindner der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag). "Bund und Länder müssen jedoch sicherstellen, dass solche Maßnahmen verhältnismäßig und auch befristet sind", sagte Lindner. "Eingriffe in die Freiheit der Menschen müssen gut

Medizinhistoriker sieht in Corona-Krise „eindeutig historisches Ereignis“

Osnabrück (ots) - Medizinhistoriker sieht in Corona-Krise "eindeutig historisches Ereignis" Wissenschaftler zu Situation in Italien: Auf so etwas kann kein Mediziner vorbereitet werden Osnabrück. Medizinhistoriker Philipp Osten wertet die Corona-Krise als "eindeutig historisches Ereignis". Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte der Leiter des Instituts für Geschichte und Ethik in der Medizin beim Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: "Das, was wir erleben, ist historisch. Wir können unseren

Forscher rechnet mit mehr Gewalt

Bielefeld (ots) - Der Bielefelder Konfliktforscher Andreas Zick sieht wegen der Einschränkungen im Zuge der Coronakrise ein erhöhtes Risiko von Gewalttaten. "Die Konflikt- und Gewaltforschung rechnet in Krisenzeiten mit solcher Gewalt, die sich vor allem gegen vermeintlich Schwächere richtet. Wir müssen sie ernst nehmen, und sie kann zunehmen, wenn die Krise sich verschärft und die Stresssituation durch die eingeschränkten Freiheiten das Erregungs- und Aggressionsniveau bei jenen steigert, die eh schon aggressiv

Grüne kritisieren Corona-Sozialschutz-Paket der Regierung als zu zaghaft

Berlin (ots) - Die Grünen im Bundestag haben das Sozialschutz-Paket der Bundesregierung als nicht weitreichend genug kritisiert. Angesichts der zu erwartenden sozialen Probleme sei dieses "zu zaghaft", sagte der sozialpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Sven Lehmann, dem "Tagesspiegel". Es sei richtig, jetzt milliardenschwere Hilfspakete zu verabschieden. "Die größte Leerstelle des Gesetzentwurfs trifft leider mal wieder die Ärmsten", kritisierte der Grünen-Politiker aber. Es sei richtig, den Zugang zum

„Ausgangssperre sollte befristet sein“ Leipziger Soziologe Prof. Holger Lengfeld befürchtet negative Wirkungen des…

Lüneburg (ots) - Von Joachim Zießler Derzeit erleben auch Soziologen spannende Zeiten, quasi ein sonst nicht mögliches Massenexperiment. Wie wird sich das Herunterfahren unseres sozialen Lebens auswirken? Offen gesagt: Wir wissen es nicht. Eine solche Lage hat es seit Weltkriegsende nicht gegeben. Vieles wird davon abhängen, ob die tragenden Säulen der Gesellschaft weiter funktionieren: die Wirtschaft, vor allem Branchen, die lebenswichtige Güter herstellen, der Staat, zu dem das Gesundheitssystem gehört, Politik, die

Bleibt bitte friedlich! / Kommentar von Jens Anker zu Überstunden bei der Polizei

Berlin (ots) - Kurzform: Die Corona-Krise trifft auch die Berliner Polizei nicht nur unerwartet hart, sondern auch zur Unzeit. Denn auch ohne den derzeitigen Ausnahmezustand in der Stadt ist der Berg an Überstunden bei der Polizei weiter angewachsen. 1,9 Millionen Überstunden schieben die Beamten derzeit vor sich her, allein im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres wuchs er um 200.000 Überstunden an. Und als wäre das alles nicht genug, kommt ganz sicher weitere Mehrarbeit hinzu: Jede neue Beschränkung, die in Zeiten