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Politik

Ein Drittel der Bundesbürger*innen vertraut Krankenhausbehandlung nicht / Umfrage des SWR Bürgertalks „mal ehrlich …“ /…

Mainz (ots) - Mehr als ein Drittel der Bundesbürger*innen hat kaum oder gar kein Vertrauen in die Behandlung in deutschen Krankenhäusern. Die Mehrheit der Deutschen allerdings (60 Prozent) vertraut nach wie vor der Arbeit von Ärzten und Pflegepersonal in deutschen Kliniken. Das berichtet der Südwestrundfunk (SWR) am Mittwoch und bezieht sich auf eine repräsentative, bundesweite Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag SWR Bürgertalks "mal ehrlich ...". Demnach gaben 32 Prozent der Befragten

Nationaler Aktionsplan Integration im Kabinett: Deutschland bekennt sich als Einwanderungsland

Düsseldorf (ots) - Im Nationalen Aktionsplan Integration, dessen erster Teil am Mittwoch das Kabinett passieren soll, betont die Bundesregierung den Status Deutschlands als Einwanderungsland. Die Bundesregierung habe "einen Paradigmenwechsel vollzogen und sich dazu bekannt, dass Deutschland auf die Einwanderung von ausländischen Fachkräften angewiesen ist und diese eine Bereicherung für unser Land darstellen", heißt es in dem Papier, das der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwoch) vorliegt. Dem Aktionsplan zufolge

Kriminologe Pfeiffer fordert Änderung des Waffenrechts für Politiker

Düsseldorf (ots) - Angesichts zunehmender Bedrohungen hat der Kriminologe Christian Pfeiffer eine Lockerung des Waffenrechts für Politiker gefordert. "Politiker, die aktuell  Todesdrohungen ausgesetzt sind, die auch aus der Sicht der Polizei ernst zu nehmen sind und trotzdem vom Staat keinen vollumfänglichen Personenschutz erhalten, sollten zum einen zeitlich befristet einen Großen Waffenschein und zum anderen auf Leihbasis die von ihnen beantragte Waffe bekommen", sagte der frühere Leiter des Kriminologischen

Kommentar / Chancen nutzen, die Davos bietet = Von Holger Möhle

Düsseldorf (ots) - Nachdenken über die Welt in 1560 Metern Höhe. Von oben betrachtet stellen sich die Dinge häufig anders dar. Zumindest die Kulisse dieses 50. Weltwirtschaftsforums in Davos wirkt noch perfekt, wie gemacht für ein globales Brainstorming über den Zustand dieses Erdballs. Winter, Schnee, Schweizer Alpen. Es ist angerichtet für eine grundsätzliche Debatte. Rede und Gegenrede. Vor einem Jahr hat die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg den Welt- und Geldmächtigen dieser Erde eingehaucht, dass das

Kommentar / Der Sonderweg und seine Symbole = Von Moritz Döbler

Düsseldorf (ots) - Als der Kompromiss über den Ausstieg aus der Kohle jüngst verkündet wurde, schien eine der wesentlichen Botschaften die Rettung des Hambacher Forsts zu sein. Keine Frage, Bäume sind leichter zu begreifen als eine abstrakt erscheinende, langfristig wirkende und umfassende Transformation der deutschen Wirtschaft. Den Sonderweg, nahezu gleichzeitig aus der Kohleverstromung und der Atomenergie auszusteigen, gibt es nicht gratis. Das muss nicht heißen, dass er falsch wäre; politisch legitimiert ist er.

Das Erste, Mittwoch, 22. Januar 2020, 5.30 – 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin

Köln (ots) - 7.05 Uhr, Julia Klöckner, CDU, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Thema: CDU verliert die Bauern Pressekontakt: Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de Redaktion: Martin Hövel WDR Kommunikation, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221 220 7100 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 0172 - 2439200 Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell

Ahnden / Kommentar von Thomas Ehlke zum revidierten Künast-Urteil

Mainz (ots) - Dass das Landgericht Berlin sein Urteil vom September zu den Beschimpfungen gegen Renate Künast kassiert hat, ist in der Sache nur zu begrüßen. Wenn jemand öffentlich als "Stück Scheiße" und "Drecks Fotze" bezeichnet wird, dann muss man nicht Jura studiert haben, um zu dem Schluss zu kommen, dass das Beleidigungen sind. Handfeste obendrein. Deshalb drängt sich die Frage auf, warum das Gericht die Kommentare zum Künast-Post nicht schon im September "im Lichte höchstrichterlicher und verfassungsrechtlicher

Kommentar zum Coronavirus

Stuttgart (ots) - Fast 300 Infizierte, bis jetzt sechs Todesopfer und ein noch nie beobachteter Erreger mit der Abkürzung 2019-nCoV: Die Risiken des in China, Japan, Thailand, Südkorea und Taiwan gemeldeten Coronavirus sind nicht zu unterschätzen. Man erinnert sich: 2002 gab es einen ähnlichen Fall. Damals waren bei der Atemwegserkrankung Sars weltweit 8096 Menschen erkrankt und 774 Todesopfer zu beklagen - die meisten ebenfalls in China. Und doch: Einen neuen Erreger ernst zu nehmen ist etwas anderes, als ihn

Reservisten fordern mehr Anerkennung in der Gesellschaft

Hagen (ots) - Vor dem Hintergrund der veränderten Sicherheitslage in Europa fordern die Reservisten der Bundeswehr mehr Anerkennung in der Gesellschaft. Spätestens seit der Krim-Invasion Russlands rücke die Bündnis- und Landesverteidigung wieder mehr in den Blickpunkt, sagte Patrick Sensburg, neuer Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, der in Hagen erscheinenden Westfalenpost (online und Mittwochausgabe). "Die ureigenste Aufgabe eines jeden Staates ist es, das eigene Territorium und die

Mitteldeutsche Zeitung zum Corona-Virus

Halle (ots) - Und doch ist Panik nicht angebracht. Folgt man den Experten, ist das Corona-Virus weniger gefährlich als der Sars-Erreger, der 2003 Angst und Schrecken verbreitete. Zur Erinnerung: Damals gab es laut Weltgesundheitsorganisation weltweit 8.096 Infektionen, in 774 Fällen waren sie tödlich. Erinnern wir uns noch an die Grippewelle 2017/18? Damals starben in Deutschland nach offizieller Schätzung daran mehr als 25.000 Menschen. Allzu große Erregung über den neuen Erreger aus China ist daher wohl nicht