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Politik

Mitteldeutsche Zeitung zu Davos

Halle (ots) - Und nun wirbt auch das Weltwirtschaftsforum in Davos - seit einem halben Jahrhundert Pilgerstätte des globalen Kapitalismus - für grüne Geschäfte. Daraus spricht die Einsicht in die Notwendigkeit einer klimapolitischen Sensibilisierung der Wirtschaft. Mit dem Pflanzen von Bäumen, wozu sich die Konzernchefs verpflichten wollen, ist es aber gewiss nicht getan. Aufforstung in fernen Ländern verleitet zum "Weiter so" daheim, ist schlecht zu kontrollieren und zeugt von neokolonialem Denken. Pressekontakt:

Versuch des Unmöglichen/Martin Ling über den Klimawandel und das Weltwirtschaftsforum¶

Berlin (ots) - Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche! Diese Formel soll unter anderem der argentinisch-kubanische Revolutionär Che Guevara bemüht haben. Und diese Formel liegt dem Ansatz der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zugrunde, die beim Weltwirtschaftsforum in Davos radikale Anstrengungen beim Kampf gegen den Klimawandel anmahnte: "Wir müssen unsere Emissionen nicht reduzieren. Unsere Emissionen müssen aufhören." Selbst der Utopistin Thunberg ist klar, dass das nicht von heute auf morgen

Berechtigte Kritik

Frankfurt (ots) - Seit der Bund-Länder-Einigung von letzter Woche ist klar: Die Politik weicht in wesentlichen Punkten davon ab. Es verwundert daher nicht, dass jetzt viele Mitglieder der Kommission sauer sind - und ihrem Ärger Luft machen. Die Wissenschaftler und die Vertreter der Umweltverbände, die in der Kommission saßen, werten den Bund-Länder-Deal als Bruch der Übereinkunft - zumal Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zugesagt hatte, sie voll zu übernehmen. Die Experten können ihre Kritik auch gut belegen. Die

Enteignungen als letztes Mittel legitim

Berlin (ots) - In der Wohnungspolitik sind Enteignungen "als letztes Mittel legitim", sagt Lukas Siebenkotten, Präsident des Mieterbundes gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Dienstagsausgabe). "Enteignung und Vergesellschaftung sind keine sozialistischen Marterwerkzeuge, sondern als Ultima Ratio im Sinnen des Gemeinwohls ausdrücklich im Grundgesetz verankert. Ich würde dies allerdings nicht vorrangig anstreben, vor allem wegen der Frage der Höhe der zwingend zu leistenden

„hart aber fair“: Susan Link vertritt Frank Plasberg

München (ots) - Die Talk-Sendung "hart aber fair" wird für einige Ausgaben vertretungsweise von Susan Link moderiert. Der Grund: Moderator Frank Plasberg leidet an einem temporären Ausfall des rechten Gleichgewichtsorgans. Das Ohr war durch ein lange zurückliegendes Knalltrauma vorgeschädigt. Die Ärzte haben ihm deshalb Ruhe verordnet. Die Zuschauer kennen Susan Link unter anderem als Moderatorin des "ARD-Morgenmagazins" und der WDR-Talkshow "Kölner Treff". Pressekontakt: Redaktion: Markus Zeidler (WDR)

Das Erste / „maischberger. die woche“ am Mittwoch, 22. Januar 2020, um 22:45 Uhr

München (ots) - Im schweizerischen Davos treffen sich diese Woche Politiker, Konzernchefs und andere Prominente zum 50. Weltwirtschaftsforum. Mit dabei: US-Präsident Donald Trump und die Klimaaktivistin Greta Thunberg. Können solche Treffen wirklich helfen, zentrale Probleme der Welt zu lösen? Die deutsche Regierung hat sich am Wochenende als Vermittlerin zwischen den zerstrittenen Konfliktparteien in Libyen präsentiert. Sollen deutsche Soldaten nun auch zur Friedenssicherung nach Nordafrika geschickt werden? Sie

Gebärstreiks: Feministin kritisiert Fridays-for-Future-Bewegung

Osnabrück (ots) - Gebärstreiks: Feministin kritisiert Fridays-for-Future-Bewegung Verena Brunschweiger: "Den wichtigsten Punkt klammern die Demonstranten immer aus" - Scharfe Kritik auch an AfD Osnabrück. Die Fridays-for-Future-Bewegung geht nach Auffassung der Feministin und Autorin Verena Brunschweiger bei ihren Protesten nicht weit genug. Brunschweiger sagte im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ): "Den wichtigsten Punkt klammern die Demonstranten immer aus. Und der lautet: Es liegt auch und vor

FDP fordert von Bundesregierung Reformstopp in der Agrarpolitik

Osnabrück (ots) - FDP fordert von Bundesregierung Reformstopp in der Agrarpolitik Hocker: Proteste der Bauern werden nicht ernst genommen Osnabrück. Die FDP im Bundestag hat der Bundesregierung vorgeworfen, die anhaltenden Proteste der Bauern nicht ernst zu nehmen. Der agrarpolitische Sprecher Gero Hocker sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir fordern, dass sämtliche agrarpolitischen Vorhaben der Bundesregierung auf Eis gelegt werden." Zunächst müsse darüber gesprochen werden, wohin sich die Landwirtschaft

Bundesagentur für Arbeit: Zahl der Multi-Jobber Mitte 2019 auf über 3,5 Millionen gestiegen

Osnabrück (ots) - Bundesagentur für Arbeit: Zahl der Multi-Jobber Mitte 2019 auf über 3,5 Millionen gestiegen 3,62 Prozent mehr als Mitte 2018 - Linken-Abgeordnete Zimmermann fordert zwölf Euro Mindestlohn und Abschaffung von Leiharbeit Osnabrück. Ende Juni 2018 gab es bundesweit 3.414.085 sogenannte Multi-Jobber oder Mehrfachbeschäftigte, Ende Juni 2019 waren es 3.537.686. Damit sind binnen eines Jahres 123.601 Menschen zusätzlich nicht mit einem Job hingekommen, ein Anstieg von 3,62 Prozent. Im Jahr 2004 hatte es

Umweltministerin verteidigt Kohle-Kompromiss

Osnabrück (ots) - Umweltministerin verteidigt Kohle-Kompromiss Schulze: Es wird keine Schlupflöcher geben - Möglichkeit früherer Kraftwerksabschaltung "wichtiger Erfolg" - Grünes Licht für Datteln "schmerzhaft" Osnabrück. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat die Einigung mit den Bundesländern auf die Einzelheiten des Kohleausstiegs gegen Kritik verteidigt. "2026 wird geprüft, ob wir den Kohleausstieg beschleunigen können, wenn wir mit dem Ausbau von Wind- und Sonnenenergie vorankommen", sagte Schulze der "Neuen