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Presseschau

Bartsch: Corona spaltet die Gesellschaft

Düsseldorf (ots) - Die Corona-Pandemie spaltet die Gesellschaft nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, in Arme und Superreiche. Die zentrale Auseinandersetzung im Superwahljahr 2021 werde sein, ob es in Deutschland mehr Ellenbogen oder mehr Herz geben werde, sagte Bartsch der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag). "Wir sehen, wie das Virus die Gesellschaft spaltet. Die Armut nimmt zu, während einige Superreiche fett absahnen." Das Konjunkturpaket der Bundesregierung mache

Der Stresstest steht noch aus / Kommentar von Isabell Jürgens zu Schulsanierung

Berlin (ots) - Kurzform: Ob es gelingt, rechtzeitig zum Schulbeginn am 10. August zumindest die Arbeiten abzuschließen, die Dreck und Lärm machen, muss sich erst noch zeigen. Dies war in den vergangenen Jahren durchaus nicht immer der Fall. Der echte Stresstest steht also noch aus. Genauso wie die Schlussrechnung, die zeigen wird, ob es den Bezirken in diesem Jahr gelingen wird, die bewilligten Mittel auch auszugeben. Sowohl bei der Umsetzung als auch bei der Finanzierung sind noch weitere Anstrengungen nötig, damit

Es reicht! Kommentar der Allgemeinen Zeitung Mainz zu den Krawallen in Frankfurt

Mainz (ots) - Es reicht. Was sich vor vier Wochen in Stuttgart abgespielt hat und nun in ähnlicher Form auch auf dem Opernplatz in Frankfurt, darf sich nicht wiederholen. Die Bilder von erneut enthemmter Gewalt unter zustimmendem Gejohle und Applaus einer Menschenmenge, die begeistert Smartphone-Videos produziert, machen fassungslos. Nach der Randale in der Innenstadt von Stuttgart haben Soziologen, Kriminologen und Polizeiexperten ohne Schaum vor dem Mund vernünftig analysiert, warum die Situation eskaliert ist. Nun

Kommentar zu EU-Gipfel/Coronafonds

Stuttgart (ots) - Um nicht weniger als die Zukunft Europas in der Welt ist es auf diesem denkwürdigen EU-Gipfel gegangen - und somit auch um weit mehr als viel Geld. Denn in einem Punkt haben die Kritiker, die den Staatenbund auf dem Weg in eine "Schuldenunion" wähnen, ja recht: Der Corona-Fonds ist zwar als einmaliges Solidaritätsinstrument angelegt, doch stellt er als Blaupause für die weitere finanzielle Vergemeinschaftung für sich genommen bereits einen großen europäischen Integrationsschritt dar. "Mehr Europa" mag

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum EU-Sondergipfel

Stuttgart (ots) - Die Größe der Herausforderung, vor der die Europäische Union steht, lässt die Partner nicht automatisch zusammenrücken. Ein Konsens ist, wenn überhaupt, nur unter größten politischen Schmerzen zu erzielen. Wer dachte, dass die menschlichen wie wirtschaftlichen Verluste durch die Corona-Pandemie von allein zu mehr Solidarität und Kompromissbereitschaft führen, sieht sich getäuscht. Das muss auch Bundeskanzlerin Angela Merkel erkennen, die die Gemeinschaft in einer existenziellen Krise sieht, deshalb mit

Unerhört!/Mascha Malburg zur Empörung über Ramelows Stinkefinger

Berlin (ots) - Während am Freitag der Thüringer Landtag über die vollständige Aufklärung des NSU-Terrors debattierte, erhielten 15 Menschen ein weiteres Drohschreiben des "NSU 2.0". Bereits seit zwei Jahren werden öffentliche Personen, die sich gegen Rassismus einsetzen, von dem Netzwerk bedroht. Die Ermittlungen zeigen jetzt schon, dass es nicht nur einen neuen NSU, sondern auch ein "Komplettversagen der Behörden 2.0" gibt. Vor diesem Hintergrund erdreistete sich die thüringische AfD, die Debatte im Landtag weg von der

EU-Gipfel – Merkel war nicht vorbereitet

Straubing (ots) - Es war lange klar, dass spätestens beim Thema Rechtsstaatlichkeit die Unterschiede offen aufbrechen würden. Dass selbst die Bundeskanzlerin keinen Plan B in der Tasche hatte, um Ungarn und Polen auf den Pfad der demokratischen Tugend zurückzuholen, blieb überraschend - und lässt Fragen nach dem Gewicht Angela Merkels auf der europäischen Bühne aufkommen. Dass die deutsche Regierungschefin vorab den Eindruck aufkommen ließ, sie sei möglicherweise sogar bereit, die Forderung nach Rechtsstaatlichkeit für

Kommentar zu „NSU 2.0“: Über Grenzen ermitteln

Frankfurt (ots) - Die Ermittler werden das Netz nur erfolgreich zerschlagen, wenn sie über ihre Ländergrenzen hinaus schauen, die Querverbindungen zwischen den Fällen erkennen und mit den Kollegen eng kooperieren. Das muss der Frankfurter Staatsanwaltschaft gelingen - oder es führt kein Weg daran vorbei, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernimmt. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau Ressort Politik Telefon: 069/2199-3989 Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch

Bodo Ramelows Stinkefinger – Unter der Würde des Parlaments

Straubing (ots) - Ramelow hat die Würde des Amtes und die des Landtages verletzt. Der Politiker der Linkspartei schwächt damit seine eigene Position. Denn er wirft der AfD als seinem Hauptgegner zu Recht immer wieder vor, wie unverschämt, unsensibel und unverfroren ihre Politiker auftreten. Der Vorwurf verliert aber schnell an Wirkung, wenn man es selbst nicht besser macht. Ein Ministerpräsident ist keine Maschine, aber im Parlament muss er sich im Griff haben. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressort

Atomare Erblasten / Was frühere Generationen versäumt haben, drängt nun nach einer Lösung: Ein atomares Endlager ist nötig. / Leitartikel…

Regensburg (ots) - Noch zehn Wochen und Bayern streitet womöglich nicht nur über Stromtrassen und Windräder, sondern über ein weit brisanteres Projekt - ein atomares Endlager für hochradioaktiven Müll, für das es auch im Freistaat potenziell geeignete Standorte geben könnte. Bundesweit gesucht wird eine wuchtige Formation aus Granit, Ton oder Salz, in der rund 27 000 Kubikmeter Müll beziehungsweise 1900 Castoren sicher weggeschlossen werden können. Es kursiert, dass auch Gesteine in der Nordoberpfalz oder der Region um