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Presseschau

MZ zu Sigmar Gabriel

Halle (ots) - Gerhard Schröder verdingt sich für die Interessen Wladimir Putins, dessen Vorstellungen von Demokratie in klarem Gegensatz zu unseren stehen. Bei Gabriel ist es schlimmer. Er nahm als früherer Chef einer Partei, deren Ziel die Beendigung von Ausbeutung ist, Geld von einem, der als Ausbeuter gilt. Derweil fragt man sich, was der ehemalige Wirtschaftsminister Gabriel eigentlich getan hat, um solche Ausbeutung zu verhindern. Wirkungsvoller kann man die Sozialdemokratie und sich selbst nicht diskreditieren.

„neues deutschland“: La Heuchelei du Macron – Kommentar zu Frankreichs Haltung im Lybien-Konflikt

Berlin (ots) - Kein Quäntchen Wahrheit ist dabei, wenn Frankreichs Präsident Emmanuel Macron behauptet, man würde den libyschen General Khalifa Haftar nicht unterstützen. Während Paris offiziell zu der von der UNO anerkannten Regierung in Tripolis hält, setzt man im Hintergrund darauf, dass Haftar den Krieg gewinnt und die französische Position in Nordafrika nach Niederlagen unter anderem in Algerien, Tschad und Mali stärkt. Wie weit die Unterstützung aus Paris reicht, lässt sich gut an einer Reihe von Vorfällen im

Putin – Viel versprochen, wenig eingelöst

Straubing (ots) - Putin hat viel versprochen und das meiste nicht eingelöst. Wirtschaftlich geht es dem Land schlecht, und es wird weiter abwärts gehen. Schließlich beschränkt die Verfassung die Rechtssicherheit ausländischer Investoren. Noch meint eine Mehrheit der Russen, einen "starken Mann" an der Spitze zu brauchen, und als solcher weiß sich Putin zu verkaufen. Wenngleich die Bekämpfung der Korruption nur ein Lippenbekenntnis ist, und er sein Reich völlig an die Oligarchen verkauft hat. Irgendwann könnte sich das

Die Grundrente ist kein Allheilmittel

Straubing (ots) - Die Grundrente ist alles andere als ein Allheilmittel gegen die grassierende Altersarmut. Denn die betrifft vor allem Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien, die eben nicht auf mindestens 33 Beitragsjahre kommen. Mit all ihren Unzulänglichkeiten macht die Grundrente nur noch deutlicher, wie löchrig das Rentensystem insgesamt ist. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes Markus Peherstorfer Telefon: 09421-940 4441 politik@straubinger-tagblatt.de

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur Niedriglohn-Studie

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Niedriglohn-Studie der Bertelsmann-Stiftung: Niedriglöhne sind für viele Menschen keineswegs der Einstieg in immer bessere Zeiten. Ein großer Teil der schlecht Bezahlten kommt aus dieser Situation zumindest für Jahre nicht mehr hinaus. Wer nun glaubt, es handele sich nur um Mängel an einem insgesamt gerechten System, die sich leicht beheben ließen, irrt. Der Niedriglohnsektor ist aus Sicht dieses Systems kein Fehler, sondern ein erwünschter Bestandteil.

Ab Freitag: Neue Wochenkolumne „Beim Fananwalt“ von Strafverteidiger René Lau

Berlin (ots) - Sind Geisterspiele nicht das allerletzte? Werden Stadionkurven als Experimentierfelder für Polizeimaßnahmen genutzt? Wie ist es um die Rechtsstaatlichkeit von Sportgerichten bestellt? Solche Fragen beantwortet Rechtsanwalt René Lau ab sofort an jedem Freitag auf der Sportseite der Tageszeitung junge Welt. Lau ist Strafverteidiger und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fananwälte. So hat die Kolumne ihren Titel: "Beim Fananwalt". In der ersten Folge vom morgigen Freitag macht Lau einen Vorschlag zum heißen

„neues deutschland“: Bernd Riexinger (Linke) im Interview: Mindestlohnbeschluss ist ein Armutszeugnis

Berlin (ots) - Der Linkspartei-Vorsitzende Bernd Riexinger hat den Beschluss der Mindestlohnkommission von Dienstagnachmittag scharf kritisiert. Die Anhebung des Mindestlohns in vier Schritten auf 10,45 Euro bis Juli 2022 sei "wirklich ein Armutszeugnis", sagte Riexinger im Interview mit "neues deutschland". "Der Mindestlohn wird damit auch in den kommenden zwei Jahren deutlich unterhalb der Armutsgrenze liegen. Er müsste jetzt weitaus mehr steigen, damit die Menschen aus der Armutsfalle kommen." Es sei aber schon immer

„neues deutschland“: BUND-Vorsitzender Bandt nennt Gesetz zum Kohleausstieg eine klimapolitische Bankrotterklärung

Berlin (ots) - Der Kohleausstieg, den der Bundestag an diesem Freitag beschließen wird, ist nach Ansicht des BUND-Vorsitzenden Olaf Bandt inkonsequent und völlig unzureichend. Zwar sei das Gesetz sozial- und strukturpolitisch vorbildlich abgesichert, aber klimapolitisch handele es sich um eine Bankrotterklärung, schreibt Bandt in einem Beitrag für die Tageszeitung "neues deutschland" (Freitagausgabe). Mit unnötig späten Enddaten und überhöhten Steuergeschenken an Kohlekonzerne hofiere die Regierung einmal mehr ein

Heinrich Fink gestorben

Berlin (ots) - Wie die Tageszeitung "junge Welt" am Donnerstag von Angehörigen erfuhr, ist der evangelische Theologe, frühere Hochschullehrer und ehemalige Rektor der Humboldt-Universität Berlin, Heinrich Fink, am Mittwoch in Berlin im Alter von 85 Jahren gestorben. Fink war der einzige Leiter einer DDR-Universität, der 1990 gegen die pauschale "Abwicklung" von wissenschaftlichen Mitarbeitern juristisch vorging. Im November 1991 wurde er trotz einer internationalen Solidaritätsbewegung wegen angeblicher Zusammenarbeit

„neues deutschland“: Theologe Heinrich Fink gestorben

Berlin (ots) - Der Theologe Heinrich Fink ist tot. Wie die Tageszeitung "neues deutschland" aus seiner Familie erfuhr, starb Fink am Mittwoch im Alter von 85 Jahren. Heinrich Fink lehrte an der Berliner Humboldt-Universität und war seit 1980 Dekan der Theologischen Fakultät. In der Wendezeit, im April 1990, wurde er mit großer Mehrheit zum Rektor der Universität gewählt. Ende 1991 wurde er wegen des letztlich nie bewiesenen Vorwurfs, IM der Staatssicherheit gewesen zu sein, unter fragwürdigen Umständen fristlos