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Presseschau

Galeria Karstadt Kaufhof schließt 62 Filialen Rund 6000 Menschen werden ihren Job bei der insolventen Warenhauskette verlieren

Köln (ots) - Die Zerschlagung des größten deutschen Warenhauskonzerns, Galeria Karstadt Kaufhof, ist offenbar vom Tisch. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagausgabe) aus Verhandlungskreisen berichtet, haben sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite am Donnerstag auf einen verbindlichen Sozialplan geeinigt. Einem Insider zufolge würden im Rahmen dieses Sozialplans 62 der noch verblieben 172 Niederlassungen von Galeria in Deutschland geschlossen. Vor wenigen Wochen stand noch die Zahl von 80 zu schließenden

Kommentar „neues deutschland“ über den UNHCR-Flüchtlingsbericht

Berlin (ots) - Einen "leidenschaftlichen Einsatz für ein solidarisches Europa", das hat Angela Merkel am Donnerstag in ihrer Regierungserklärung zur kommenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft versprochen. Solidarität klingt gut und notwendig in einer Welt, in der derzeit 79,5 Millionen Menschen auf der Flucht sind - fast so viele Menschen wie in Deutschland leben. Doch eigentlich bräuchte es keine Solidarität, keinen Akt der Menschlichkeit, um Menschen, die vor Kriegen und Armut fliehen, einen sicheren Ort zum Leben zu

Kommentar „neues deutschland“ über Ungarns Verstoß gegen EU-Recht

Berlin (ots) - Wer sich die jüngsten Urteile des Europäischen Gerichtshofs zur Politik der Budapester Regierung ansieht, der bekommt den Eindruck, dass Ungarn und die EU nicht zusammenpassen. Erst kürzlich hat der EuGH die Regierung des autokratischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán dazu gedrängt, die Transitzonen zur Unterbringung von Asylbewerbern zu schließen. Nun entschied der Gerichtshof, dass das ungarische Gesetz zur Registrierung von Nichtregierungsorganisationen, die große Summen aus dem Ausland beziehen,

Kommentar „neues deutschland“ über den Virusausbruch bei Tönnies

Berlin (ots) - Auf dem Dach eines Gebäudes der Firma Tönnies steht ein Schild. Es zeigt gemalte glückliche Kühe und ein glückliches Schwein, dessen Schwanz sich als Herz ringelt. Damit könnte der Kommentar zu Ende sein. Die Missstände in der Fleischindustrie sind nicht erst seit Corona offenbar. Die Folgen massenhaften Fleischkonsums und der Fleischproduktion für das Klima (z. B. durch Sojaanbau im früheren Regenwald), die Umwelt (Nitrat im Trinkwasser) und sowohl direkt als auch indirekt für die Gesundheit

Schluss damit

Frankfurt (ots) - Auf die Selbstheilungskräfte der Branche zu setzen, wird nicht funktionieren. Die Politik muss durchgreifen - mit Recht und Gesetz. Die Gesundheitsämter müssen heruntergekommene Arbeiterunterkünfte dichtmachen und die Arbeitsbedingungen an den Zerlege-Tischen kontrollieren. Die schon im Mai erfolgte Einigung der großen Koalition auf ein Verbot von Leiharbeit und Werkverträgen in der Branche muss zügig umgesetzt werden. Die Bundesregierung sollte prüfen, ob das nicht auch vor dem 1. Januar 2021 zu

Kommentar „neues deutschland“ über den Streit um Berlins Antidiskriminierungsgesetz

Berlin (ots) - "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" - dieser Schlachtgesang enthusiastischer Fußballfans könnte bald einen noch euphorischeren Beiklang bekommen. Denn Sachsen prüft, ob es künftig lieber keine Polizisten mehr zu Einsätzen in die Hauptstadt schickt, um sie vor dem Berliner Antidiskriminierungsgesetz zu schützen. Das wird nicht nur bei Sportfans Jubelstürme auslösen. Dass die sächsische Regierung so viel Angst um ihre Polizei hat, lässt tief blicken. Wer nicht diskriminiert, hat auch nichts zu

WAZ: Thomas Kutschaty (SPD): „Werkvertragsarbeiter notfalls in Hotels unterbringen“

Essen (ots) - SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty fordert nach dem Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies mit Hunderten Infizierten "strenge Kontrollen und engmaschige Tests" in dem Unternehmen. Außerdem müssten die vielen Arbeiter aus Südosteuropa die Chance bekommen, in anderen Quartieren zu wohnen. "Die schlechten Wohnverhältnisse der Werkvertragsarbeiter müssen beendet werden, notfalls durch die Unterbringung der Arbeiter in Hotels und Pensionen", sagte Kutschaty der in Essen erscheinenden Westdeutschen

Nicht unantastbar / Eine Streichung des unsinnigen Begriffs Rasse aus unserer Verfassung ist überfällig ( Leitartikel von Heinz Gläser im…

Regensburg (ots) - Kritiker wittern eine Scheindebatte. Sie sprechen von Symbolpolitik ohne Gehalt, die sich wie so oft darin erschöpft, das gute Gewissen zu streicheln. Und sie warnen davor, ohne Not Hand an die tragende Säule unseres Gemeinwesens zu legen: das Grundgesetz. In der Tat ist stets Skepsis angebracht, wenn die Politik scheinbar eilfertig und reflexartig ein aktuelles Thema besetzt. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Diskussion über einen Passus im dritten Artikel unserer Verfassung bewegte sich allzu lange

Viel Geld / Kommentar von Christiane Stein zu Abwassergebühren

Mainz (ots) - Zwischen Worms und Potsdam liegen Welten. Nicht nur räumlich 600 Kilometer, sondern auch rund 700 Euro bei den Abwassergebühren. Die vierköpfige Musterfamilie, die als Basis für den Vergleich dient, muss in Potsdam jeden Monat fast 60 Euro mehr zahlen als beim bundesweit günstigsten Anbieter Worms. Selbstverständlich wird deshalb wohl niemand von Brandenburg nach Rheinhessen ziehen, doch ein genauer Blick auf die Statistik lohnt durchaus. Sie zeigt, dass die Gebühren von regionalen Gegebenheiten

Corona im Schlachthof: Laschet stellt Aussage zu Rumänen und Bulgaren klar

Düsseldorf (ots) - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat seine umstrittene Äußerung zum massenhaften Ausbruch des Coronavirus in dem nordrhein-westfälischen Schlachtbetrieb Tönnies klargestellt. "Es gibt eine Vielzahl von Risiken für die Verbreitung von Viren, dazu gehören auch die Bedingungen und die Form des Reiseverkehrs innerhalb Europas", sagte Laschet der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag). "Wir wollen ja aber gerade offene Grenzen und einen europäischen Arbeitsmarkt." Laschet betonte, er habe immer