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Presseschau

Mitteldeutsche Zeitung zu den Linken

Halle (ots) - Dass Wissler und Hennig-Wellsow ihre Kandidatur während der Klausurtagung der Bundestagsfraktion bekannt machen und damit Fraktionschef Bartsch und seiner Co-Chefin Amira Mohamed Ali die Show stehlen, spricht Bände. Und: Die inhaltlichen Probleme der Linken auch bei einer Wahl von Wissler und Hennig-Wellsow bleiben bestehen. Die Linke braucht Ordnung, Orientierung und Führung. Wissler und Hennig-Wellsow würden rasch merken, wie schwer sich die Linke führen lässt. Pressekontakt: Mitteldeutsche

Mitteldeutsche Zeitung zu Corona und Quarantäne

Halle (ots) - Im März war fast nichts über das Virus bekannt. Gleichzeitig fehlten Pandemiepläne, Schutzausrüstungen, Intensivbetten. In dieser Lage breitete sich das Virus exponentiell aus. Die Vollbremsung war nötig, um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bringen und Zeit zu gewinnen. Heute haben wir nicht nur den Umgang mit Corona gelernt, täglich wächst auch das Wissen über das Virus. Dass man diese Erkenntnisse in der Praxis umsetzt, hat nichts damit zu tun, alle vorherige Entscheidungen in Frage zu stellen.

Zeit für Korrekturen

Frankfurt (ots) - Sollte Spahn seinen Äußerungen nur an die Corona-Leugner gerichtet haben, war sie falsch adressiert. Sein Ansatz, Politik zu erklären und auch in der Rückschau zu beurteilen, ist jedoch dringend notwendig. Zwar genießt die Corona-Politik der Bundesregierung extrem hohe Zustimmungswerte, gleichwohl ist ein Unbehagen über den Lockdown im Frühjahr weit verbreitet. Die Angst sitzt tief, dass so etwas ein zweites Mal notwendig werden muss. Deshalb ist es wichtig, die Unterschiede zwischen der damaligen und

Kommentar (nd.Die Woche): Der nützliche Nawalnyj

Berlin (ots) - Die Erweiterung der Gaspipeline Nord Stream ist hoch umstritten. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis die Gegner der Gasröhre die Vergiftung des russischen Anti-Korruptionsaktivisten Aleksej Nawalnyj als Argument entdecken würden, um einen sofortigen Baustopp zu fordern, wie etwa Grünenchefin Annalena Baerbock im "Spiegel". Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU), liefert gleich das passende Argument dazu: "Die einzige Sprache, die Putin versteht, ist eine der Härte." Die in

Gregor Gysi: „Man kann auch ein Fähnchen schwenken und auf Veränderung verzichten“

Berlin (ots) - Berlin. Gregor Gysi hat seine Position im Streit um die künftige außenpolitische Ausrichtung der Linken verteidigt. Er sei "keinen Deut" von seinen und den friedenspolitischen Positionen der Partei abgewichen, betonte der langjährige Chef der Linksfraktion im Interview mit der in Berlin erscheinenden Zeitung nd.Die Woche (Samstag). Vorwürfe aus seiner Partei weist er dabei zurück. Verdächtigungen, er wolle eine Entwicklung wie bei der SPD oder den Grünen, und falsche Kritik am angeblichen Aufweichen

Trittin zu Fall Nawalny: Gelder der russischen Führung einfrieren / „Genauso behandeln wie Clan-Chef in Neukölln“

Düsseldorf (ots) - Der Außenpolitik-Experte der Grünen, Jürgen Trittin, hat als Reaktion auf den Fall Nawalny ein Einfrieren der in Europa angelegten Vermögen russischer Eliten gefordert. "Wenn Europa der politischen Führung in Russland einen Schlag versetzen will, sollte man auf Nawalny hören", sagte Trittin der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Nawalny habe nachgewiesen, dass der frühere russische Präsident Medwedew und andere sehr viel Vermögen in Europa angelegt hätten. "Diese Vermögen sollten eingefroren

Lisa Eckhart: Antisemitismusvorwürfe sind „bizarr“

Osnabrück (ots) - Lisa Eckhart: Antisemitismusvorwürfe sind "bizarr" Österreichische Kabarettistin würde am liebsten ihre Kritiker auf die Bühne bitten und überlegt, nach Ende der Kabarettkarriere als Lehrerin zu arbeiten Dresden. Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart nennt Vorwürfe, sie sei Antisemitin, "bizarr", "man könnte mir auch vorwerfen, heute Morgen jemanden abgestochen zu haben", sagte sie im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. Trotzdem will Eckhart diesen Vorwürfen nichts entgegnen, weil

Weltärztechef für Verkürzung der Isolationszeit auf sieben Tage

Osnabrück (ots) - Weltärztechef für Verkürzung der Isolationszeit auf sieben Tage Montgomery: Verbleibendes Restrisiko hinnehmen, um Akzeptanz in Bevölkerung nicht zu verlieren - Nur Personen mit Verdacht auf Ansteckung testen Osnabrück. Weltärztechef Frank Ulrich Montgomery unterstützt Forderungen nach einer Verkürzung der Isolationszeit bei Corona-Verdacht, hält aber eine Sieben-Tage-Frist für notwendig. "Die Verkürzung der Isolationszeit macht Sinn. Potenziell Infizierte könnten nach sieben statt wie bisher nach

Corona-Warn-App:_Neue Version und europaweite Verknüpfung starten

Berlin (ots) - Die Vernetzung der Corona-Warn-Apps soll nach einem Bericht des "Tagesspiegel" (Sonnabendausgabe) noch in diesem Monat beginnen. "Die Arbeit daran ist in vollem Gange, und wir hoffen, dass der Pilotbetrieb mit einigen nationalen Tracing-Apps demnächst starten kann", sagt ein Sprecher der EU-Kommission dem Fachdienst "Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI". Der Pilotversuch soll demnach noch im September beginnen.

NRW-Flüchtlingsrat fordert Auflösung griechischer „Elendslager

Bielefeld (ots) - Bielefeld. Nordrhein-Westfalens Flüchtlingsrat hat der schwarz-gelben Landesregierung vorgeworfen, Gelegenheiten zur humanitären Hilfe verstreichen zu lassen. "Wenn es ihr tatsächlich ernst wäre, hätte die Landesregierung längst ein eigenes Aufnahmeprogramm gestartet", sagte die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrates, Birgit Naujoks, der Neuen Westfälischen (Freitagausgabe). Trotz der Corona-Pandemie "könnte diese christlich-liberale Koalition viel mehr leisten, um schutzbedürftigen Menschen zu