Suchbegriff wählen

Presseschau

Mitteldeutsche Zeitung zu IG Metall

Halle (ots) - Die Gewerkschaft verzichtet nicht nur auf Muskelspielereien, sondern zunächst auch auf eine Tarifforderung. Die Arbeitgeber hingegen sehen keine Chance, Beschäftigungssicherung mit Wirkung fürs ganze Land zu versprechen. Aber sie zeigen sich konstruktiv, was die notwendigen Gespräche auf betrieblicher Ebene angeht. Immerhin! Mag es die IG Metall in der letzten Tarifrunde mit ihrem Kurs übertrieben und den Arbeitgebern womöglich ein Stück zu viel abverlangt haben, hat sie nun die Zeichen der Zeit erkannt.

Mitteldeutsche Zeitung zu Grenell

Halle (ots) - Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Trump den ehemaligen Fox-News-Kommentator und notorischen politischen Lautsprecher ausgerechnet zum geschäftsführenden Chef der nationalen Geheimdienste machen will. Doch aus Sicht des US-Präsidenten hat die Personalie einen Vorteil: Als Botschafter kann Grenell den Nachrichtendienst-Job in Washington ohne Verzögerung kommissarisch übernehmen - freilich nur für 210 Tage. Wird er bis dahin nicht offiziell vom Senat bestätigt, muss er den Posten wie sein

Kommentar zu den Morden in Hanau

Berlin (ots) - Lange haben Neonazis von einem "Rassenkrieg" geredet. In Chatgruppen, Onlineforen und konspirativen Treffen hat man ihn durchgespielt; man hat Waffen gehortet und sich verabredet, um endlich loszuschlagen. Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) und dem Anschlag auf die Synagoge und den Dönerimbiss von Halle hat der rechte Terror mit der Bluttat von Hanau einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Sicherheitsbehörden haben die Naziterroristen lange Zeit am unteren Ende ihrer

Alle sind gefragt

Frankfurt (ots) - Es ist daher notwendig, endlich einzusehen, dass der Rechtsextremismus die größte Gefahr für die Menschen in diesem Land ist. Denn während rechte Terroristen morden, machen sich Rechtsradikale in den Parlamenten breit und bemühen sich nach Kräften, die Demokratie zu beschädigen. Und teils gelingt ihnen das auch, siehe Thüringen. Was es daher jetzt braucht, ist ein massiver Abwehrkampf gegen die Bedrohung von rechts. Dazu gehört, dass die Sicherheitsbehörden umdenken und sich noch stärker auf rechte

DIHK-Chef warnt vor negativen Folgen für deutsche Wirtschaft durch Hanau

Düsseldorf (ots) - DIHK-Präsident Eric Schweitzer hat den Terroranschlag in Hanau verurteilt und vor negativen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft gewarnt. "Wir haben uns in Deutschland auch deshalb wirtschaftlich so erfolgreich entwickelt, weil wir eine freiheitliche und demokratische Gesellschaft sind", sagte Schweitzer der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag). "Die deutsche Wirtschaft stemmt sich gegen alles, was Hass und Gewalt schürt", sagte er. "Weltoffenheit, Toleranz und grenzüberschreitender Austausch

Gewaltforscher Zick: „Was in Hanau passiert ist, haben wir 2015 in Paris gesehen“

Bielefeld (ots) - Der Gewalt- und Konfliktforscher Andreas Zick von der Universität Bielefeld vergleicht das mutmaßlich rechtsextreme Attentat von Hanau mit den islamistischen Anschlägen von Paris im Jahr 2015. "Die gegenwärtigen Terrorakte von Hanau und Halle haben in Teilen Terroraktionen aus anderen extremistischen Bereichen adaptiert. Die Tat wird nach einer Radikalisierungsphase in Gruppen von einer Person ähnlich verübt, wie wir es aus dem Bereich des islamistischen Terrors kennen. Das, was in Hanau passiert ist,

Fortuna-Rückkehr für Funkel derzeit kein Thema

Düsseldorf (ots) - Der überraschende Abgang von Sportvorstand Lutz Pfannenstiel lässt Friedhelm Funkel nicht intensiver über eine Rückkehr zu Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf nachdenken. "Damit beschäftige ich mich aktuell nicht. Ich muss das alles jetzt erstmal sacken lassen", sagte der 66-Jährige der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag). "Ich weiß noch nicht, ob oder wann ich zur Fortuna zurückkehren möchte. Das muss ich mir alles noch gut überlegen. Ich weiß es wirklich noch nicht." Funkel war Ende Januar

Esken: Rechtsterroristischer Hass bedroht Gesellschaft

Düsseldorf (ots) - SPD-Chefin Saskia Esken hat die Tat von Hanau verurteilt und vor rechtsterroristischem Hass als Bedrohung für die Gesellschaft gewarnt. "Was für eine entsetzliche Tat in Hanau!", sagte Esken der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Es ist zutiefst beunruhigend, dass rechtsterroristischer Hass und Fremdenfeindlichkeit, von organisierten Terrorzellen bis zu Einzeltätern, unsere Gesellschaft bedrohen", so die SPD-Vorsitzende. "Wir sind geschockt und wir trauern. All unsere Gedanken sind bei den Opfern,

Evangelisch-reformierte Kirche will mit Unterstützung für Flüchtlingsschiff politisches Zeichen setzen

Osnabrück (ots) - Präsident Heimbucher: Initiative nicht ohne Risiko - Intern auch Kritik, aber "Zustimmung ist viel größer" Osnabrück. Die Evangelisch-reformierte Kirche sieht in der Unterstützung für das Flüchtlingsschiff der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) auch ein politisches Signal. Mit Blick auf die Taufe des Schiffes an diesem Donnerstag sagte Kirchenpräsident Martin Heimbucher im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ): "Diese Initiative ist nicht ohne Risiko. Sie ist auch ein Symbol, aber

DGB und Handwerk beklagen unfairen Wettbewerb durch Soloselbstständige

Osnabrück (ots) - Bereits mehr als 300.000 Handwerker bieten Dienste in Ein-Mann- oder Kleinstbetrieben an Osnabrück. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) schlagen Alarm: Immer mehr Handwerker arbeiten nach ihren Angaben in Ein-Mann- oder Kleinstbetrieben, "die wettbewerbsverzerrend agieren". In einer gemeinsamen Erklärung, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vorliegt, drängen DGB und ZDH zugleich auf gesetzliche Konsequenzen. 1994 gab es noch 77.000