Suchbegriff wählen

Presseschau

NRW-Handwerk rechnet mit Tausenden neuen Jobs durch Klimapaket

Düsseldorf (ots) - Die Handwerker in NRW wollen 2020 Tausende neue Mitarbeiter einstellen, weil sie eine Flut von Aufträgen zur besseren Dämmung von Häusern erwarten. Andreas Ehlert an, Präsident der Dachorganisation Handwerk NRW, sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag): "Allein 2019 hat sich die Zahl der Handwerksmitarbeiter im Regierungsbezirk Düsseldorf von 314.000 auf 320.000 erhöht. Für 2020 rechne ich mit einem mindestens so hohen Wachstum, weil ja Dachdecker, Elektriker, Stuckateure, Installateure und

Richterbund fordert schärferes Anti-Terror-Strafrecht

Düsseldorf (ots) - Angesichts möglicher neuer Terrorgefahren auch in Deutschland durch die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Sven Rebehn, die Bundesregierung aufgefordert, Lücken im Anti-Terror-Strafrecht zu schließen. "Wer eine terroristische Vereinigung unterstützt, kann heute unter Umständen nicht dafür bestraft werden", sagte Rebehn der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag). "Hat jemand zum Beispiel für den IS Geld gesammelt oder Waffen

Söder zündet eine Stinkbombe

Düsseldorf (ots) - von Eva Quadbeck Unter Parteichef Markus Söder kehrt die CSU zu einem Selbstbewusstsein und einer Machtkonzentration in München zurück, wie es sie viele Jahre nicht mehr gegeben hat. Da hat der bayerische Ministerpräsident tatsächlich die Chuzpe, eine Kabinettsumbildung zu fordern und vor allem auf die Schwesterpartei CDU zu zielen. Derweil bekommen sämtliche CSU-Minister in der bayerischen Bevölkerung schlechte Werte, und Verkehrsminister Andreas Scheuer hätte angesichts des Debakels um die Maut

Grüner Umbau als Chance für Deutschland

Düsseldorf (ots) - von Reinhard Kowalewsky Die Pläne der NRW-Industrie zur Senkung des CO2-Ausstoßes zeigen, wohin die Reise für Europa und die Welt gehen sollte: Durch eine grüne Investitionswelle lassen sich neue Jobs schaffen. Die drohende Klimakatastrophe lässt sich durch bessere Technologien und eine effizientere Nutzung von Energie abwenden. Allerdings muss die Politik die richtigen Vorgaben machen: Notwendig sind langfristige Fahrpläne, um den Ausstoß von CO2 auf Dauer stark zu bepreisen. Dabei darf die

Bodenwertzuwachssteuer – Keine neue Neidsteuer

Straubing (ots) - Viele setzen auf die eigenen vier Wände, um im Alter keine Miete mehr zahlen zu müssen und so quasi von einer "zweiten Rente" zu profitieren, andere legen ihr Geld in Immobilienfonds an. In der Hoffnung auf eine ordentliche Rendite. All das würde durch die neue Neidsteuer, die Walter-Borjans vorschwebt, unattraktiver. Selbst wenn man großzügige Freigrenzen einziehen und Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern außen vor lassen würde, wären keineswegs nur "böse" Immobilienhaie und Mietwucherer

Iran ist kein Opfer, sondern Aggressor

Straubing (ots) - Es stimmt: Die Exekution Soleimanis auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump hat die Situation im Nahen Osten noch schwieriger gemacht. Doch der Iran ist kein Opfer, sondern Aggressor. Mit dem "General" ist ein höchst gefährlicher Mann, ein skrupelloser Verbrecher, von der Weltbühne verschwunden. Wenn Maas nach Teheran reist, sollte er dort unmissverständlich vor Vergeltungsaktionen warnen, statt sich weiter an die Illusion des Atomabkommens und die Hoffnung zu klammern, der Iran könne unter der

Söders Foulspiel

Straubing (ots) - Sollte seine Forderung wirklich auf Minister der CDU oder gar der SPD abzielen, wäre das ein böses Foul. Auch Söder würde sich verbitten, wenn Christdemokratin Annegret Kramp-Karrenbauer oder die Sozialdemokraten Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken die Ablösung von Verkehrsminister Andreas Scheuer fordern würden, für die es nach dem Maut-Debakel wahrlich gute Gründe geben würde. Doch ihm stärkt Söder demonstrativ den Rücken. In den vergangenen Monaten hat sich der Ministerpräsident bemüht, die

Kommentar zum Konflikt Iran-USA „Trügerische Freude“

Berlin (ots) - Die sterblichen Überreste des getöteten Generals Qassem Soleimani werden einmal quer durch Iran getragen. Von der Pilgerstätte Maschhad geht es über die Hauptstadt in seinen Geburtstort Kerman. Das staatliche Fernsehen schlachtet das Ereignis aus und stimmt die Bevölkerung auf Krieg ein, indem es am laufenden Band Zehntausende schwarz gekleidete Trauernde zeigt, die racheschwörend "ihrem Kriegshelden" den letzten Respekt zollen. Anderorts, wie in der syrischen Rebellenhochburg Idlib, wird der Tod des

Gabriel zum Nahost-Konflikt: Europa muss ins politische Risiko gehen

Berlin (ots) - Berlin - Ex-Außenminister Sigmar Gabriel fordert von Europa ein starkes Auftreten im eskalierenden Nahost-Konflikt zwischen dem Iran und den USA. "Wenn Europa bei der jetzt drohenden Kriegsgefahr eingreifen will, dann muss es ins politische Risiko gehen. Und das heißt: notfalls auch einen größeren politischen Konflikt mit dem jetzigen Präsidenten der USA in Kauf nehmen, wenn dadurch eine Eskalation des Krieges verhindert werden kann", schreibt der SPD-Politiker, der auch Vorsitzender der Atlantik-Brücke

Verheerend / Kommentar von Friedrich Roeingh zum Umgang mit Muslimen

Mainz (ots) - Er ist nur eine politische Randnotiz des vergangenen Wochenendes: Der Rückzug eines muslimischen CSU-Kandidaten von einer Bürgermeister-Kandidatur im bayerischen Schwaben. Und doch ist der Fall symptomatisch für den Umgang mit Muslimen in unserer Gesellschaft. Ein Umgang der überall dort, wo sich Lager bilden, undifferenziert geführt wird. Während sich das Lager der Idealisten weigert, die Gefahren einer Ausbreitung des politischen Islam zu erkennen, brandmarkt das Lager der Ausgrenzer und Rassisten alle