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Presseschau

BERLINER MORGENPOST: Berlinzulage – aber für wen? Kommentar von Susanne Leinemann

Berlin (ots) - Die Hauptstadt ist teuer. Immer öfter merken gerade Menschen mit geringerem Einkommen, dass sie sich die Stadt kaum leisten können. Dazu gehören auch die vielen Erzieherinnen und Erzieher der Stadt, die in Kitas und Horten arbeiten. Und die dringend gebraucht werden. Deshalb will Rot-Rot-Grün eine "Hauptstadtzulage" einführen - aber die gilt dann nur für die eigenen Mitarbeiter. Ungerecht, empören sich die freien Kita-Träger, von denen 79 Prozent der Kitas betrieben werden. Deren Erzieher gehen leer aus,

Allg. Zeitung Mainz: Alarmsignal / Kommentar von Friedrich Roeingh zu Klimaschäden

Mainz (ots) - Natürlich muss man den Spitzenplatz, den Deutschland im vergangenen Jahr im Klimaschädenindex "erreicht" hat, mit Vorsicht genießen. Viele Entwicklungsländer sind in dieser Art Statistik nicht hinreichend berücksichtigt. Die Erhebung vonVersicherungsschäden in Euro und Dollar sagt nur begrenzt etwas über die Folgen der Klimaschäden für das Leben der Menschen in armen Ländern aus. Und die Dürresommer, die wir in den vergangenen zwei Jahren erlitten haben, werden in Mitteleuropa gewiss nicht zum Normalfall

Straubinger Tagblatt: Nato – Noch nicht ganz klar im Kopf

Straubing (ots) - Bei aller zur Schau getragenen Harmonie: Die Differenzen im Militärbündnis bleiben. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Nato ja vor ein paar Wochen als "hirntot" bezeichnet. Das war in der Wortwahl hart. Aber ganz von der Hand zu weisen ist die Kritik nicht. Was soll man auch von diesem Bündnis halten, wenn ein Mitglied einfach so in Syrien einmarschieren kann und dort gegen die Verbündeten der anderen Mitglieder kämpft? (...) Militärisch ist die Nato zweifellos stark. Aber in puncto

Mitteldeutsche Zeitung: zur Nato

Halle (ots) - Das größte Sicherheitsrisiko für Deutschland ist das Zerbrechen der Bündnisse. Ohne die EU wären wir ökonomisch geliefert, ohne die Nato ein schutzloser Staat zwischen den Weltmächten USA, Russland und China. Diese Erkenntnis ist nach sieben Jahrzehnten des Friedens nicht mehr jedem präsent. Es ist die Tücke des Friedens: Ist er da, verflüchtigt sich zu oft und zu schnell das Bewusstsein dafür, warum dies eigentlich der Fall ist. Der Nato-Geburtstag war insofern ein wertvoller Moment. Manchmal braucht es

WAZ: Thyssenkrupp treibt Umbau der Stahl-Sparte voran – Job-Wechsel gefordert

Essen (ots) - Thyssenkrupp treibt den Umbau der Stahl-Sparte voran, will einzelne Anlagen schließen und fordert von den Beschäftigten Job-Wechsel. "Wir werden unser Produktionsnetzwerk umbauen, mit dem klaren Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Dafür werden wir von unseren Mitarbeitern mehr Flexibilität einfordern müssen", sagte Thyssenkrupp-Personalvorstand Oliver Burkhard der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Donnerstagausgabe). "Wenn wir das Konzept umsetzen, werden wir an beinahe allen Standorten

Frankfurter Rundschau: Linker Teilrückzug

Frankfurt (ots) - Kevin Kühnert habe eine "Kehrtwende" gemacht, war zu lesen, er warne jetzt vor einem Aus für die große Koalition. Die Produzenten solcher Schlagzeilen sind wohl auf die Legende hereingefallen, beim Kampf um die Parteispitze sei es um ein simples Ja oder Nein zur Regierung mit der Union gegangen. Dabei haben die künftigen Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans immer betont, sie wollten den Verbleib in der Koalition von Inhalten abhängig machen. Nichts anderes hat auch der Juso-Chef jetzt

Saarbrücker Zeitung: Trittin sieht Nato weiter in „existenzieller Krise“

Berlin/Saarbrücken (ots) - Nach Einschätzung des außenpolitischen Experten der Grünen, Jürgen Trittin, steckt die Nato auch nach ihrem jüngsten Gipfel-Treffen in London weiter in einer "existenziellen Krise". Er sei "schon verwundert, mit welcher Inbrunst viele Europäer, auch die Deutschen, den französischen Präsidenten für seinen kritischen Befund über die Nato gescholten haben", sagte Trittin der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Dieses Bashing stand in keinem Verhältnis zu der feigen Zögerlichkeit, die

neues deutschland: Kommentar zur SPD und zur Großen Koalition: Zeit zum Loslassen

Berlin (ots) - Wenn der Entwurf für den Leitantrag an den SPD-Bundesparteitag in seiner jetzigen Form beschlossen wird, ketten sich die Sozialdemokraten zunächst weiter an die Koalition mit der Union. Es ist nur noch von Gesprächen der neuen Parteispitze um Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans mit der Union in den kommenden Wochen und Monaten die Rede. Rote Linien und harte Forderungen sind nicht vorgesehen. Letztlich würde der SPD-Vorstand entscheiden, ob der Union genug Projekte abgetrotzt wurden, um die Große

Rheinische Post: SPD lehnt Drohnen-Pläne von Kramp-Karrenbauer als „unausgegoren“ ab

Düsseldorf (ots) - Die SPD hat das Vorgehen von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zur Ausrüstung der Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen kritisiert. "Ein roter Faden in der Amtsführung von Frau Kramp-Karrenbauer ist mittlerweile zu erkennen: unabgesprochen und unausgegoren zur Unzeit", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Heinrich der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag). Sie wolle die Verteidigungsministerin daran erinnern, dass bei den Koalitionsverhandlungen eindeutig

junge Welt: »Gelbwesten«, verfolgte Journalisten, kolumbianische Gewerkschafter und israelische Bürgerrechtler auf der XXV.…

Berlin (ots) - Wenn sich französische »Gelbwesten« mit Black-Lives-Matter-Aktivisten und kubanischen Revolutionären in Berlin treffen - und der gerade aus türkischer Gefangenschaft freigekommene Journalist und jW-Autor Max Zirngast von seinen Erfahrungen berichtet: Dies sind nur einige Programmpunkte der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz 2020. Bereits zum 25. Mal lädt die Tageszeitung »junge Welt« zur größten regelmäßig stattfindenden Konferenz der Linken im deutschsprachigen Raum ein. Unter dem Motto »Macht