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Presseschau

Allgemeine Zeitung Mainz: Gestraft / Kommentar von Christian Matz zum Urteil im BASF-Prozess

Mainz (ots) - Welche Strafe ist angemessen nach einem Fehler, der fünf Menschenleben gefordert und geschätzt 500 Millionen Euro Schaden verursacht hat? Sicherlich nicht ein Jahr Haft auf Bewährung. Aber:Auch die zweieinhalb Jahre Gefängnis für den Angeklagten, die die Opferanwälte gefordert hatten, hätten das Inferno bei der BASFnicht ungeschehen gemacht. Und den Angehörigen ihre Väter, Ehemänner und Söhne zurückgebracht. Die Frage nach der angemessenen Strafe ist deshalb vielleicht auch die falsche im Zusammenhang mit

Mitteldeutsche Zeitung: zu den Bränden im Amazonasgebiet

Halle (ots) - Zur Wahrheit gehört aber auch: Europa hat den Zugang zu Lateinamerika verloren. Während sich der Despot in Venezuela mit der Hilfe Russlands und Chinas über Wasser hält, kann Brasiliens Präsident mit Überweisungen für die Soja-Bohne aus Peking rechnen. So, wie Frankreichs Präsident beim G-7-Gipfel seinen brasilianischen Amtskollegen auf die Anklagebank setzte, ohne dass der sich wehren konnte, gibt er Bolsonaro Gelegenheit, sich als Opfer zu inszenieren. Und der Regenwald brennt weiter. Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung: zur Nennung der Nationalität bei Tatverdächtigen

Halle (ots) - Weit höher als der tatsächliche Anteil von Migranten an der Gesamtkriminalität ist damit die Mutmaßung oder das Gerücht, wie hoch der Anteil sei. Insofern wirken die Mutmaßungen aller Wahrscheinlichkeit nach auch spaltender, als es die Fakten tun könnten. Die Nennung der Nationalität dürfte daher im Interesse der Migranten selbst liegen. Die veränderte politische und mediale Gesamtsituation scheint jedenfalls der Punkt zu sein, den der nordrhein-westfälische Innenminister Reul machen will, wenn er sagt,

neues deutschland: Kommentar zum brenneneden Amazoansgebiet und Brandrodung für den Sojaexport nach Europa: Das Problem ist nicht Brasilien

Berlin (ots) - Wer selbst Abholzung fördert, sollte andere nicht zum Aufforsten auffordern. Dass die ultrarechte brasilianische Regierung die von den G7-Staaten angebotene Hilfe im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände zurückgewiesen hat, mag kurzsichtig sein und ist ganz sicher dem Motiv geschuldet, sich eine Einmischung in innere Angelegenheiten zu verbitten. Fakt ist dennoch, dass die europäischen Urwälder längst bis auf wenige Restbestände verschwunden sind. Sie mussten Siedlungen und Landwirtschaft weichen.

Frankfurter Rundschau: Stoppt Drogen-Dealerei von Konzerne

Frankfurt (ots) - Pharmakonzerne wie Johnson & Johnson haben skrupellos Schmerzmittel verkauft, die Patienten zu Drogensüchtigen machten, von denen Tausende starben. Da werden nicht nur ein unerträgliches Maß an Zynismus und hohe kriminelle Energie, sondern Menschenverachtung erkennbar, die so perfide ist, weil das Dealen mit den Opioiden der Gewinnmaximierung galt. Diese Firmen bestätigen damit auf eine perverse Weise die Theorie des neoliberalen Gurus Milton Friedman, dem zufolge die soziale Aufgabe einer Firma

Straubinger Tagblatt: Bolsosaros dummer Stolz

Straubing (ots) - Mit seinem Machogehabe, mit der er den Konflikt mit Macron nun auf eine persönliche und beleidigende Ebene gebracht hat, mag er seine Anhängerschaft begeistern. Die internationale Gemeinschaft jedoch sollte ihm klarmachen: So geht es nicht. Die EU muss den Druck auf Bolsonaro erhöhen. Er hat mit seiner Politik dazu beigetragen, dass die Wälder brennen. Nun muss er die Krise bewältigen und löschen. Als Argumentationshilfe könnte das Freihandelsabkommen zwischen Europa und den Mercosur-Staaten dienen.

Straubinger Tagblatt: Hoffnung für Italien

Straubing (ots) - PD und Fünf Sterne sind schon weiter gekommen, als sie das vor wenigen Wochen selbst für möglich gehalten hätten. Sie dürfen nun nicht stehenbleiben. Überlassen sie Salvini das Feld, könnten die Folgen für Italien und für Europa verheerend sein. Übernehmen sie jedoch Verantwortung und liefern trotz aller Gegensätze eine solide Regierungsarbeit ab, haben sie die Chance, die Wähler damit zu überzeugen. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressortleiter Politik/Wirtschaft Dr. Gerald Schneider Telefon:

Westfalen-Blatt: Benteler verkauft Stahlhandelssparte – Konzentration auf das Kerngeschäft als Autozulieferer

Bielefeld (ots) - Paderborn. Der als Autozulieferer bekannte Benteler-Konzern mit Sitz in Salzburg und Hauptstandort Paderborn verkauft seine Stahlhandelssparte an den niederländischen Mitbewerber Van Leeuwen. Sie ist mit einem Jahresumsatz von zuletzt 761 Millionen Euro und 1600 Mitarbeitern die kleinste der drei Unternehmensdivisionen. Der Erlös soll für weitere Investitionen in die Automobiltechnik als wichtigste Konzernsäule eingesetzt werden. Das berichtet das in Bielefeld erscheinende WESTFALEN-BLATT. Die

Straubinger Tagblatt: Schöner Steuermilliardenschein

Straubing (ots) - Statt Steuern wirkungsvoll zu senken, wird der Soli nur für 90 Prozent der Zahler abgeschafft. Die SPD redet gar der Vermögenssteuer das Wort. So rennt die Bundesregierung derzeit ungebremst in den Konjunkturabgrund. Dabei wäre es ein leichtes, über niedrigere Verbrauchersteuern zumindest den Versuch zu unternehmen, der Konjunkturflaute zu begegnen. Was allerdings damit verbunden wäre, dass es eine Zeitlang keine Jubelmeldungen über Milliardenüberschüsse geben würde. Für die Politik wäre das schlecht,

Landeszeitung Lüneburg: Deutschland als BeuteMigrationsforscher Ralph Ghadban fordert ein Ende der Multikulti-Ideologie im Kampf gegen…

Lüneburg (ots) - Von Joachim Zießler Nicht nur in Großstädten wie Berlin und Hamburg kämpfen die Behörden gegen kriminelle Großfamilien, sondern zunehmend auch in mittleren und kleinen wie Hildesheim, Uelzen oder Lüneburg. Ist Deutschland das Disneyland für Clans? Dr. Ralph Ghadban: Das kann man so sagen. Vor allem, weil hier die Zahl der Migranten aus islamischen Ländern mit ihrer gänzlich anderen Kultur enorm ist. Keines der Herkunftsländer ist ein moderner Nationalstaat, so dass die Migranten weder Demokratie noch