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Presseschau

Rheinische Post: Kommentar: Mehr Geld für Freiwillige

Düsseldorf (ots) - Wenn junge Menschen nach der Schule erst einmal ein Freiwilligenjahr machen, ist das auch ein Dienst an der Gesellschaft. Es hilft Jugendlichen bei der Orientierungssuche und Einrichtungen bei der Alltagsarbeit. Verständnis und Verantwortung wachsen. Das Faszinierende ist, dass das 80.000 von 800.000 Schulabgängern freiwillig leisten. Und es könnten mehr sein, gäbe es mehr Plätze und bessere Bedingungen. Das kostet Geld. Die von SPD-Familienministerin Giffey dafür veranschlagte eine Milliarde Euro

Rheinische Post: Kommentar: Bei der CO2-Steuer muss Berlin jetzt handeln

Düsseldorf (ots) - Die Wirtschaftsweisen überlassen es der Regierung, zu entscheiden, wie sie Benzin und Heizöl verteuert. Fest steht: Die fossilen Treib- und Brennstoffe müssen rasch teurer werden, damit Autofahrer, Hausbesitzer und Unternehmen sich klimafreundlicher verhalten. Denn bisher tragen der Verkehr und der Gebäudesektor noch kaum zum Klimaschutz bei. Indem der CO2-Ausstoß einen eigenen Preis bekommt, wird es sich bald weniger lohnen, weite Strecken mit großen Verbrennungsmotoren zu fahren oder sein Haus nicht

Neue Westfälische (Bielefeld): Ministerin wirbt mit persönlichem Brief um LehrerHilf- und planlose SchulpolitikThomas Seim

Bielefeld (ots) - Heute beginnen die Ferien in NRW. Das Schulministerium beschäftigt sich zu diesem Datum gern mit besonderen Herausforderungen. Die Ausstattung unserer Schulen in der Primar- und Sekundarstufe I mit Lehrpersonal ist eine solche Herausforderung. Insofern liegt die Schulministerin richtig. Inhaltlich ist das Problem nicht neu. Seit Jahrzehnten kämpft die Landespolitik in relativ regelmäßigen Abständen - intern nennen Schul- wie Finanzpolitiker auch dies "Schweinezyklus" - mit Defiziten der

Kölnische Rundschau: zu Kooperation Ford-VW/Elektromobilität

Köln (ots) - Zukunftsträchtig Raimund Neuß zur Kooperation von Ford und VW Ist die Kooperation von Ford und VW eine rundum gute Nachricht für den Autostandort Köln? Vorsicht. Die von Ford genannten Bedingungen der Elektroauto-Entwicklung sind klar: Grundlage ist eine von VW konstruierte Plattform, auch Komponenten werden vom Wolfsburger Mitbewerber zugeliefert. So läuft das bei Elektroautos. Die Investitionen in die Entwicklung sind so hoch, dass ein Konzern alleine sie nicht stemmen kann. Und die Fertigungstiefe wird

WP: NRW-Waldbauernverband warnt vor Buchensterben

Hagen (ots) - Schädlingsbefall, Stürme, Dürre: Die Waldbauern warnen vor einer dramatischen Verschlechterung des Waldzustands in Nordrhein-Westfalen. Nachdem der Borkenkäfer zunächst große Fichtenbestände zerstört habe, greife er nun auch andere Nadel- und sogar Laubbäume an, sagte Philipp Freiherr Heereman, Vorstandsvorsitzender des Waldbauernverbands NRW, der Westfalenpost (Samstag-Ausgabe). "Wir befürchten ein flächendeckendes Buchensterben." Sollte sich der Zustand der Buchen weiter verschlechtern, müssten ganze

neues deutschland: Finanzexperte Schick sieht weiter Risiken bei Deutscher Bank

Berlin (ots) - Der Finanzexperte Gerhard Schick beurteilt die Umbaupläne der Deutschen Bank als "gewissen Forschritt", sie seinen jedoch nicht konsequent genug. "Durch die Reduktion riskanter Geschäfte sinkt die Gefahr, dass die Bank vom Steuerzahler gerettet werden muss", schreibt der Vorstand der 
»Bürgerbewegung Finanzwende« für 
eine nachhaltige Finanzwirtschaft in einem Gastbeitrag für die Zeitung "neues deutschland (Samstagausgabe). Trotz der Eingriffe bleibe das Investmentbanking aber sehr groß und

Mitteldeutsche Zeitung: zum CO2-Preis

Halle (ots) - Die Kosten einer CO2-Bepreisung werden Autofahrer und Mieter spüren. Daher sind entlastende Begleitmaßnahmen wie Umstiegsprämien in eine ausgebaute E-Mobilität oder Zuschüsse für energetische Sanierungen unverzichtbar. Doch Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen sollen geschont werden. Ausgerechnet sie sind heute über die Umlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz überproportional belastet. Ein neue klimafreundliche Energiebepreisung böte die Chance, diese Unwucht zu beseitigen. Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung: zu E-Tretrollern

Halle (ots) - Das kleine Verkehrsmittel wurde riesig unterschätzt - von der Politik wie von den Anwendern. Es ist eben nicht so spielerisch leicht zu bedienen wie das harmlose Kinderspielzeug, das viele Erwachsene noch aus ihrer Kindheit kennen. Die E-Scooter "spielen" mit ihrer elektrischen Power in einer ganz anderen Liga. Und das muss man ernst nehmen. Ja, mit diesen Dingern muss man erst mal fahren üben, um sich und andere nicht zu gefährden. Und die Regeln müssen bekannt sein, wo man fahren darf und wo nicht.

Mitteldeutsche Zeitung: zu VW und Ford

Halle (ots) - Die Allianz kann VW und Ford helfen, den Sprung in die Zukunft zu schaffen. Erfolg entscheidet sich dort nicht mehr an den klassischen Kriterien. Bisher ging es um bessere Fahreigenschaften und günstigeren Preis. Elektroautos werden technisch austauschbarer sein als Verbrenner, und über die Kosten wird der Batteriehersteller entscheiden. Wofür also werden Menschen in Zukunft so viel Geld ausgeben, dass davon weiter die Löhne von hunderttausenden Mitarbeitern bezahlt werden können? Es wird immer noch

BERLINER MORGENPOST: Der falsche Fokus – Kommentar von Dominik Bath zur Digitalisierung in Berlin

Berlin (ots) - Es gibt genügend Beispiele, die zeigen, welche Chancen, aber auch welche Risiken der digitale Wandel mit sich bringt. Bei dem Großteil der Berlin Firmen sind die Digitalisierungsbemühungen noch am Anfang. Das ist so, weil es kleinen Betrieben schwerer fällt, für diese wichtige Zukunftsaufgabe neben dem Tagesgeschäft Personal abzustellen. Insofern ist der Gedanke von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, kleinere Firmen bei der Digitalisierung stärker an die Hand zu nehmen, durchaus richtig. Allerdings gibt