
Diakonie: Sensible Fragen zurück in sensible Hände
Die Landeshauptfrau von NÖ muss wieder geordnete Zustände herstellen
Wien (OTS) – „Sensible Fragen gehören in sensible Hände“, sagt
Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser, nachdem heute bekannt
geworden ist, dass der niederösterreichische Asyllandesrat Waldhäusl
„noch eine Chance“ bekommen soll.
„Unabhängig von der Person Waldhäusl ist es an der Zeit, in
Niederösterreich die Zuständigkeiten richtig zuzuordnen. Kindeswohl
und Kinderrechte und die entsprechenden Standards müssen für alle
Kinder und Jugendlichen gleich sein“, betont Maria Katharina Moser,
Direktorin der Diakonie Österreich.
Die Zuständigkeit für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge liegt
in NÖ seit 2015 bei einer Koordinierungsstelle, die dem Landesrat für
Asyl zugeordnet ist; das war den besonderen Herausforderungen 2015
geschuldet.
„Die politische Zuständigkeit muss wieder dorthin, wo sie
hingehört und wo sie in anderen Bundesländern auch liegt: zur für
Kinder- und Jugendhilfe zuständigen Landesrätin. Dort liegt die
Kompetenz für Kinderrechte und Kindeswohl. Hier wieder geordnete
Zustände herzustellen, liegt in der Verantwortung der
Landeshauptfrau, die wir auffordern zu handeln“, so Moser.
Diakonie Österreich
Roberta Rastl
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