
„Report“ über Brexit-Abstimmung, Österreichs Briten im Brexit, Baustelle Pflege und dubiose Fördergelder
Am 11. Dezember um 21.05 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) – Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag,
dem 11. Dezember 2018, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:
Brexit – Tage der Entscheidung
Das britische Parlament debattiert Dienstagabend den Brexit-Vertrag,
aber was passiert, wenn Theresa May keine Mehrheit bekommt? Wer
gewinnt – wer verliert? Der Brexit hat jedenfalls auch Folgen für
heimische Unternehmen. Die österreichische Flugkontrollbehörde Austro
Control gehört schon jetzt zu den Brexit-Profiteuren. Denn die
Billig-Airline easyJet hat 100 ihrer Flugzeuge in Österreich
registrieren lassen. Schon vor dem bevorstehenden Austritt
Großbritanniens aus der EU. Stefan Daubrawa hat nachgefragt, was der
Brexit für heimische Unternehmen bedeutet und wie sie sich auf den
Tag X vorbereiten.
Dazu ein Interview mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck,
die nach zweitägigen Gesprächen in London am Dienstag nach Österreich
zurückkehrt.
Österreichs Briten im Brexit
Die Abstimmung über den Brexit im britischen Parlament ist ein heißes
Thema unter Britinnen und Briten in Österreich. Rund 10.000 leben und
arbeiten hierzulande. Jedes Ergebnis hat weitreichende Konsequenzen,
aber niemand weiß genau, welche. Die Stimmung ist skeptisch. Was
verändert sich nach der Abstimmung für britische Mitbürger/innen und
was passiert, wenn es heißt „no deal!“? Martina Schmidt lotet
Stimmung und Meinung in der britischen Community in Österreich aus.
Dazu live im Studio der Leiter der Diplomatischen Akademie und
langjährige Botschafter in Großbritannien, Emil Brix.
Baustelle Pflege
Bis Ende 2019 will die Bundesregierung ein nachhaltiges Pflegekonzept
vorlegen. Die Zeit drängt. In 30 Jahren wird es in Österreich 1,2
Millionen Menschen geben, die über 80 Jahre alt sind. Dreimal so
viele wie derzeit. Doch schon jetzt fehlt es an Pflegepersonal, und
das steuerfinanzierte System belastet das Budget. Viele Betroffene
wollen zu Hause gepflegt werden, doch Angehörige sind oft überlastet.
Organisatorisch und psychisch. Wie könnten leistbare
Rahmenbedingungen aussehen? Helga Lazar hat nachgefragt.
Dubiose Fördergelder
Eine Grazerin wird über eine Leiharbeitsfirma an ein Unternehmen
verleast – bekommt dort aber nichts zu tun. Das kommt ihr seltsam vor
– und sie beginnt zu recherchieren. Sie findet heraus, dass ihre
Firma öffentliche Fördergelder für ihre Weiterbildung erhält, von der
sie gar nichts weiß. Dem „Report“ liegt das Ausbildungszertifikat für
den teuren Kurs vor, den sie aber nie besucht hat. Handelt es sich um
einen Einzelfall oder um ein Vorgehen mit System? Eva Maria Kaiser
geht der Frage nach.
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