
FP-Seidl: Hacker muss Gehalt von Hebammen erhöhen
Flächendeckende Betreuung von Schwangeren in Wien nicht gewährleistet
Wien (OTS) – Die Bundeshauptstadt ist seit Jahren mit dem Problem
konfrontiert, dass es zu wenige Hebammen mit Kassenverträgen gibt.
Zwar ist an sich die Wiener Gebietskrankenkasse für die Vergabe der
Kassenverträge zuständig, Gesundheitsstadtrat Hacker lässt hier aber
eine entsprechende Intervention vermissen. „Man hört und liest nichts
darüber, dass Hacker sich dafür einsetzt, dieses Problem zu lösen“,
ärgert sich der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang
Seidl. Die Situation in Wien sei bereits so unerträglich, dass
werdende Mütter für die Geburt auf andere Bundesländer ausweichen
müssen. „In einer stark wachsenden Stadt kann es nicht sein, dass die
Betreuung von Schwangeren und Gebärenden dermaßen leidet“, erinnert
der Freiheitliche daran, dass Wien bekanntlich eine Weltstadt ist.
Ein weiteres gravierendes Problem ist, dass Hebammen in
Niederösterreich mehr verdienen. „Wenn Gesundheitsstadtrat Hacker
sich schon nicht für die Aufstockung von Hebammen mit Kassenverträgen
einsetzt, dann soll er zumindest für eine ordentliche Besoldung
sorgen. Es wird wohl niemanden wundern, dass sich Hebammen lieber in
Niederösterreich niederlassen, da sie dort monatlich um einige
hundert Euro mehr verdienen“, bringt Seidl die Problematik auf den
Punkt. Dass die Wiener SPÖ das Gesundheitssystem komplett gegen die
Wand gefahren hat ist ohnedies kein Geheimnis mehr. „Anstatt
Millionen in skandalöse Baustellen und Projekten wie den KAV oder das
KH Nord zu versenken sollte Hacker danach trachten, Hebammen in Wien
ordentlich zu bezahlen“, fordert Seidl abschließend. (Schluss)
FPÖ Wien
0664 9452957
anna.krassnitzer@fpoe.at
www.fpoe-wien.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender