
FSG: Initiative für mehr Gerechtigkeit im Pensionssystem geht weiter
Entschließungsantrag zu Neuberechnung der Pensionen bei 45 Arbeitsjahren eingebracht
Wien. (OTS) – Die Initiative für mehr Gerechtigkeit im Pensionssystem geht weiter. „Im September ist auf Betreiben der Gewerkschaften bereits ein großer Erfolg gelungen. Künftig können ArbeitnehmerInnen, die 45 Jahre gearbeitet haben, ohne Abschläge in Pension gehen“, so der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen, Rainer Wimmer. Ein weiterer Antrag, der eine Neuberechnung der Pensionen für all jene, die bereits im Ruhestand sind und 45 Jahre gearbeitet haben, wurde jedoch abgelehnt. Ebenso ist es nicht gelungen, die Anrechnung des Zivil- oder Präsenzdienstes durchzusetzen.
„Diese Schieflage muss beseitigt werden. Wir sozialdemokratischen GewerkschafterInnen lassen nicht locker und haben deshalb einen Entschließungsantrag eingebracht, damit dieses Thema erneut im Parlament behandelt wird“, unterstreicht Wimmer. Neben der Neuberechnung der Pensionen und der Anrechnung des Zivil- und Präsenzdienstes wolle man mit dem Antrag auch erreichen, dass Regelungen geschaffen werden, damit die abschlagsfreie Pension auch für BeamtInnen und definitiv gestellte Bedienstete bei Post und Bahn gilt. Er plädiert an ÖVP, FPÖ und NEOS, ihre ablehnende Haltung zu überdenken. „Wir haben jetzt gemeinsam die Chance, jenen Personen, die lange gearbeitet und einen mehr als ausreichenden Beitrag für das Pensionssystem geleistet haben, den Respekt entgegenzubringen, den sie sich verdient haben“, sagt Wimmer. (Schluss)
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