Arbeitsmarkt – Muchitsch: Dank SPÖ gibt es 2020 zusätzlich 50 Millionen Euro für ältere Arbeitssuchende

SPÖ verlangt, dass Aktion 20.000 in vollem Umfang umgesetzt wird und auf Langzeitarbeitssuchende in allen Altersgruppen ausgedehnt wird

Wien (OTS/SK) – Die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen, dass der seit Jahren anhaltende Rückgang der Arbeitslosenzahlen sich abschwächt. Und die Probleme in der großen Gruppe der über 50-Jährigen größer werden. Von den 354.000 Arbeitssuchenden (inklusive Schulungen) sind 102.000 über 50 Jahre alt, rund die Hälfte von ihnen länger als ein Jahr arbeitssuchend. SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch betont deswegen, wie wichtig es war, dass der SPÖ-Antrag für 50 Millionen Euro mehr AMS-Budget für die älteren Arbeitssuchenden im Parlament beschlossen worden ist. Zugleich fordert er, dass die Aktion 20.000 in vollem Umfang wiedereingeführt wird. ****

Dank des SPÖ-Antrags stehen im Jahr 2020 zusätzlich 50 Millionen Euro für die Unterstützung älterer Arbeitsloser zu Verfügung; das hilft jenen Arbeitssuchenden, die im Pilotprojekt für die Aktion 20.000 dabei waren; ihr Arbeitsplatz sollte damit gesichert werden.

Wie Muchitsch erläutert, wird der AMS-Verwaltungsrat in seiner Sitzung Ende November die genaue Mittelverwendung und die Aufteilung auf die Bundesländer festlegen. „Die Länder haben damit endlich wieder die Möglichkeit, für die am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen etwas zu tun“, sagt Muchitsch.

Zugleich drängt Muchitsch darauf, die Aktion 20.000 im ursprünglich beschlossenen Umfang wiedereinzuführen und auch auf Langzeitbeschäftigungslose in den anderen Altersgruppen auszuweiten. Nach den Daten des AMS waren von den vorgemerkten Arbeitslosen (ohne Schulungen) im Oktober 47.000 Personen länger als ein Jahr arbeitslos.

Muchitsch: „Es gibt so viel Arbeit. Dass nicht jede Arbeit marktfähig ist, heißt nicht, dass sie nicht notwendig ist und einen großen Nutzen für die Gesellschaft bringt. Wir können sehr viel erreichen, neue Perspektiven schaffen für Menschen, die so lange vergeblich eine Arbeit suchen, und dafür sorgen, dass gesellschaftlich wichtige Arbeit getan werden kann.“ (Schluss) wf/ls

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