FPÖ – Angerer: Wölfe bedrohen die heimische Almwirtschaft

ÖVP zeigt sich im Umweltausschuss unbeeindruckt von der Gefahr, die von Wölfen für die Alm- und Landwirtschaft ausgeht

Wien (OTS) – Im heutigen Umweltausschuss des Parlaments wurde auf die Problematik rund um die vermehrte Ausbreitung von Wölfen in den heimischen Wäldern – speziell im Nationalpark Hohe Tauern – hingewiesen. Seitens der Grünen gab es durch die Nationalratsabgeordnete Rössler scharfe Kritik an der Haltung der Kärntner SPÖ-Landesrätin und Nationalparkreferentin Schaar und dem zuständigen ÖVP-Agrar- und Jagdreferent Gruber, die sich Ende Februar gegen eine aktive Ansiedelung von Wölfen aussprachen.

Für den Kärntner FPÖ-Nationalratsabgeordneten Erwin Angerer ist die Kritik Rösslers nicht nachvollziehbar: „Man kann ein Problem nicht dadurch lösen, dass man es einfach negiert und durch fadenscheinige Begründungen wegzureden versucht. Ich vertrete die klare Linie, dass weder Wölfe noch Bären mit unserer heimischen Almwirtschaft verträglich sind. Nur Fantasten oder selbsternannte Tierschützer können sich selbst vom Gegenteil überzeugen. Für unsere Landwirtschaft wird es de facto eine Katastrophe, wenn Wölfe und Bären frei herumstreunen dürfen. Dass sich die Kärntner Landesregierung gegen eine forcierte Ansiedelung von Wölfen ausspricht, ist zu begrüßen.“

Auf eine Nachfrage Angerers an die zuständigen Vertreter der ÖVP im Umweltausschuss zu dieser Problematik gab es leider keine Antwort. „Es ist erschreckend, dass sich die Bundes-ÖVP weigert, bei dieser Thematik klar Stellung zu beziehen, obwohl ÖVP-Landesrat Gruber in Kärnten bereits die Richtung vorgegeben hat. Wenn sich Wölfe in unseren Gegenden ansiedeln, wird unseren Almwirten jegliche Existenzgrundlage entzogen. Von einer selbsternannten ,Bauernpartei‘ wie der ÖVP müsste man sich eigentlich mehr erwarten können als scheinheiliges Achselzucken nur des Koalitionsfriedens zuliebe. Unsere heimische Land- und Artenwirtschaft wird bedroht, wir brauchen dringend einen Handlungsplan und ein Bekenntnis gegen die aktive Ansiedelung von Wölfen“, betonte der FPÖ-Mandatar.

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