FPÖ – Brückl: Was hat Bildungsminister Faßmann die letzten Wochen gemacht?

Heutige Pressekonferenz an Schönrederei und Inhaltsleere nicht zu überbieten

Wien (OTS) – „Wieder keine klaren Ansagen von Bildungsminister Faßmann bei seiner heutigen Pressekonferenz“, ärgerte sich der freiheitliche Unterrichtssprecher NAbg. Hermann Brückl, wie leichtfertig mit den Sorgen von Schülern, Eltern und Lehrern umgegangen wird. „Dass der Matura-Termin schon wieder in Frage gestellt wurde, kann bestenfalls nur als ignorant bezeichnet werden. Unzählige Maturanten warten auf einen klaren Fahrplan, der ihnen endlich Gewissheit bringt. Somit wird die für Schüler ohnehin nervenaufreibende Situation so kurz vor der Reifeprüfung noch einmal verschärft“, erklärte Brückl und erneuerte den freiheitlichen Appell, die Zentralmatura dieses Jahr auszusetzen und eine Lösung im Sinne der „Matura alt“ zu finden. Eine Zentralmatura unter diesen Bedingungen entspräche nicht dem Fairnessgedanken. „Auch die Problematik, dass viele Schüler keine für Homelearning adäquaten Endgeräte zu Hause haben, stellt Minister Faßmann offenbar vor eine unlösbare Aufgabe, will er auch hier erst Gespräche führen“, stellte Brückl die Frage in den Raum, warum man hier im Sinne einer unbürokratischen und realitätsnahen Lösung den Schülern nicht einfach mobile Geräte leihen kann – die Kapazitäten wären ohnehin vorhanden.

Dass viele Schüler über Homelearning nicht erreichbar sind, erschwert den Unterricht von zu Hause natürlich ungemein. „Die Schüler aber einfach anzurufen und zu fragen, ob es ihnen eh gut gehe, kann sicher nicht die pädagogisch sinnvollste Lösung in diesem Punkt darstellen“, so Brückl und weiter: „Zumindest etwas Positives ist der heutigen Pressekonferenz dennoch abzugewinnen, denn der seit Wochen andauernde Ruf der FPÖ nach einem Härtefall-Fonds für Stornierungen von Schulveranstaltungen wurde endlich mit einem 13-Millionen-Paket umgesetzt. Wichtig ist, dass vor allem den jüngeren Schülern wieder etwas Schulalltag zurückgegeben wird. Blockunterricht für Schüler unter 14 Jahren kann man nämlich so ausgestalten, dass jeden Tag ein Fünftel der Schüler in den Hauptgegenständen unterrichtet wird. So käme jeder Schüler zumindest einmal pro Woche in die Schule.“ Resümierend müsse sich Minister Faßmann jedenfalls die Frage gefallen lassen, was denn das Ministerium die letzten Wochen über gemacht habe. „Alle Ankündigungen hätten schon längst umgesetzt werden müssen – der Minister muss endlich aus seinem Tiefschlaf erwachen“, betonte Brückl.

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