
AK NÖ-Wieser: Erste Studie zu Corona-Maßnahmen: Breite Zustimmung zu Sozialpartnern und Kurzarbeit – Sorge um Angehörige
Öffnung der Baumärkte von 83 Prozent befürwortet
St. Pölten (OTS) – Eine Studie der AK Niederösterreich hat erstmals erhoben, wie die ÖsterreicherInnen die Corona-Krise bewerten und was sie für die Zukunft erwarten und fordern. Die größten Sorgen machen sie sich um die Gesundheit der Angehörigen (41 Prozent), breite Zustimmung gibt es für das Modell der Kurzarbeit (91 Prozent) und das Krisenmanagement der Sozialpartner (82 Prozent), ergab die Erhebung von Unique Research im Auftrag der AK NÖ. „Diese Ergebnisse belegen, dass unser Kurs in dieser Ausnahmesituation mehr als bestätigt wird“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.
Deutliche Zustimmung kommt auch für einen Mindestlohn von 1.700 Euro in der Pflege (81 Prozent), eine Digitalsteuer ausländischer Konzerne (90 Prozent) sowie Vermögens- und Erbschaftssteuern ab 1 Million Euro (67 Prozent). „Die ArbeitnehmerInnen beweisen in dieser Ausnahmesituation, dass sie die wahren Leistungsträger sind. Und dafür haben sie danach auch Anerkennung und Wertschätzung verdient, durch Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und beim Entgelt“, so Wieser.
Das heutige Aufsperren von Bau-Märkten entspricht dem Wunsch von 83 Prozent der Befragten. 93 Prozent geben außerdem an, mit den Einschränkungen im Alltag gut zurecht zu kommen. Auch das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken beim Einkaufen findet Zustimmung (85 Prozent).
AK Niederösterreich
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