MZ zu Stasiunterlagen

Halle (ots) – Die Debatte über die Aufarbeitung der DDR und wie sie zu geschehen habe währt seit Jahren. Jetzt, so scheint es, biegt sie in ihre finale Phase ein. Am Ende steht im Frühjahr 2021 die Überführung der Stasiakten und der zuständigen Behörde ins Bundesarchiv. An die Stelle des Stasiunterlagenbeauftragten soll ein Ombudsmann für die Opfer treten. Die Abwicklung der Stasiunterlagenbehörde ist mehr als 30 Jahre nach dem Fall der Mauer unvermeidlich. Das öffentliche Interesse an den Stasiakten lässt nach. Nötig ist es, den Blick zu weiten auf das Ganze der SED-Diktatur. Die Behörde unter diesen Umständen zu konservieren, würde heißen, aus ihr selbst eine Art Museum zu machen. Das kann niemand wollen.

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Mitteldeutsche Zeitung
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