
Tierschutzgipfel – Leichtfried: Alle Forderungen liegen am Tisch
Enttäuschung über Grüne im Parlament – Alle Tierschutz-Anträge abgelehnt
Wien (OTS/SK) – Grundsätzlich ist es gut, wenn ein Tierschutzminister zu Gesprächen einlädt, um den Tierschutz in Österreich voranzutreiben. „Neben der Freude darüber besteht viel Skepsis, zumal zahlreiche SPÖ-Anträge zum Tierwohl von Schwarz-Grün abgelehnt worden sind“, so stv. SPÖ-Klubchef Jörg Leichtfried. Besonders bedauerlich ist, dass noch immer über ein Verbot von überlangen Lebendtiertransporten herumdiskutiert wird. „Das Leid ist bekannt, die Zahlen sind bekannt, die Forderungen für mehr Kontrollen, Mindeststrafen, kurze Wege, insbesondere zur Schlachtung, und keine Transporte in Drittstaaten liegen am Tisch“, so Leichtfried. ****
Im Parlament liegt ein ganzes Antragspaket zum Tierschutz, das die Regierung zum Handeln auffordert. Schwer enttäuscht zeigt sich Leichtfried über den Grünen Parlamentsklub. „Alle SPÖ-Anträge zum Tierwohl, nicht nur der zum Verbot von Lebendtiertransporten, sondern auch der für ein Verbot des Schredderns von Küken wurden unter fadenscheinigem Vorwand abgelehnt“, so Leichtfried. „Der Tierschutzgipfel ist ergebnislos zu Ende gegangen“, bedauert Leichtfried. „Statt PR-Aktionen, wären Taten angebracht. Die Umsetzung erfolgt im Parlament. Das sollte Anschober wissen“, so Leichtfried, der besonders Kritik daran übte, dass man sich nicht einmal auf ein Verbot der schrecklichen Kälbertransporte einigen hat können. (Schluss) rm/sc
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