Juraczka/Schwarz: Praterstraße darf keine grüne Spielwiese werden

Wichtige Verbindungsstraße nicht einengen – Kosten nach wie vor offen – Grüne Bürgerbeteiligung im Bezirk war eine Farce

Wien (OTS) – „Die Praterstraße ist eine wichtige Verbindungsstraße zwischen den Bezirken und vor allem nach Transdanubien. Mit dem Wegfall einer Fahrspur kommt es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen inklusive verstärkter Staubildung und Kompensation in den anliegenden Grätzln und Wohngebieten. Das lehnen wir klar ab, die Praterstraße darf keine ideologische Spielwiese der Grünen werden“, so der Verkehrssprecher der neuen Volkspartei Wien Manfred Juraczka. Hier werde eine wichtige Verbindungsstraße und Hauptverkehrsader ohne Not verkleinert und eingeengt. „Das ist inakzeptabel“, so der ÖVP-Verkehrssprecher. „Wien braucht endlich eine Verkehrspolitik mit Hausverstand, die nicht laufend die Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausspielt, sondern alle einbindet.“ Darüber hinaus wisse niemand, was dieser Umbau tatsächlich kosten solle. Es ist von einem zweistelligen Millionenbetrag die Rede. „Da schrillen bei uns alle Alarmglocken, denn das kann bei Rot-Grün viel heißen“, so Juraczka.

Die Bezirksparteiobfrau der neuen Volkspartei Wien Sabine Schwarz kritisiert weiters, dass die Anrainerinnen und Anrainer bis dato nicht eingebunden wurden. „Die Art und Weise der Bürgerbeteiligung war eine Farce. Anrainerinnen und Anrainer wurden nicht eingeladen und befragt. Das ist einer Stadträtin für Bürgerbeteiligung mehr als unwürdig“, so Schwarz. Aber es seien vor allem die Leopoldstädterinnen und Leopoldstädter, die die Auswirkungen der Umgestaltung ausbaden müssen. „Es ist damit zu rechnen, dass der Verkehr in die umliegenden Grätzl ausweichen und auch die Parkplatzsituation erneut verschärft wird“, so die ÖVP-Bezirksparteiobfrau. „Die Autos lösen sich nicht in Luft auf, der Wegfall von 100 Parkplätzen muss kompensiert werden. Wo sind hier die Lösungen für die Leopoldstädterinnen und Leopoldstädter?“, fragt Schwarz.

Die neue Volkspartei Wien
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