GLOBAL 2000 warnt vor Verschleppung des Glyphosatverbots und fordert Runden Tisch

Verbot noch immer möglich, doch die Uhr tickt

Wien (OTS) – Das von Bundeskanzler Kurz im Dezember 2017 versprochene und von der SPÖ im Juli 2019 erfolgreich zur Abstimmung gebrachte österreichische Glyphosatverbot ist bei konstruktiver Zusammenarbeit aller EntscheidungsträgerInnen und ExpertInnen nach wie vor umsetzbar, erklärt die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. Daher ist es bedauerlich, dass der Vorschlag eines Runden Tisches, an dem Vertreterinnen aus Parlament, Regierung, NGOs und ExpertInnen konstruktiv die Optionen für die Umsetzung des Glyphosatverbots ausloten, von der Bundesregierung seit einem Monat ignoriert wird.

„Die große Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher fordert das Verbot. Auch im Parlament hatte sich bereits eine Mehrheit dafür ausgesprochen“, erinnert GLOBAL 2000-Pestizidexperte Helmut Burtscher-Schaden: „Nun müssen die Möglichkeiten, ein Verbot auch gegen den Einspruch Tschechiens durchzusetzen, in einem transparenten Prozess ausgelotet werden. Der geforderte Runde Tisch mit allen relevanten Stakeholdern ist dafür das geeignete Format.“

GLOBAL 2000 setzt darauf, dass das von der Bundesregierung in ihrem Programm festgeschriebene Bekenntnis zu Bürgernähe und Transparenz auch in der Frage des Glyphosatverbots Geltung hat.

Dr. Helmut Burtscher-Schaden, Umweltchemiker GLOBAL 2000
+43 699 14 2000 34, helmut.burtscher@global2000.at

Michael Lachsteiner, Pressesprecher GLOBAL 2000
+43 699 14 2000 20, michael.lachsteiner@global2000.at

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