„Hohes Haus“: Schwere Prüfungen und Werben in Wien

Am 4. Oktober um 13.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Rebekka Salzer präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin „Hohes Haus“ am Sonntag, dem 4. Oktober 2020, um 13.05 Uhr in ORF 2, mit folgenden Beiträgen:

Schwere Prüfungen
Schule und Corona – diese Kombination wächst zu einem immer größeren Ärgernis. Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern sind verwirrt, welche Regeln gelten nun wirklich? Egal, ob ein Bezirk orange oder grün ist, die Schule ist gelb. Wie sollen Lehrerinnen und Lehrer online unterrichten, wenn Computer und leistungsfähige WLAN-Verbindungen fehlen. Wieso dauert es so lange, bis Ergebnisse von auf COVID-19 getesteten Schülern vorliegen? Was nützen Abstandsregeln in den Schulen, wenn in den vollen Schulbussen der Abstand nicht eingehalten werden kann? Claus Bruckmann hat sich umgehört und mit der früheren Bildungsministerin Sonja Hammerschmid von der SPÖ gesprochen. Dazu und zum beginnenden Studienjahr an den Universitäten ist Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) im Studio.

Werben in Wien
Nächsten Sonntag wird in Wien gewählt, die Wienerinnen und Wiener wählen nicht nur einen neuen Gemeinderat, der gleichzeitig als Landtag gilt, sondern auch neue Bezirksvertretungen. Sowohl bei der Gemeinderatswahl als auch bei den Bezirksvertretungswahlen werben von allen Parteien auch Nationalratsabgeordnete um Stimmen in Wien, obwohl die meisten gar nicht vorhaben, vom Nationalrat auf die Gemeinde- oder Bezirksebene zu wechseln. Susanne Däubel hat mit einigen dieser Nationalratsabgeordneten gesprochen und dabei gibt es die eine oder andere Überraschung.

Eine Frage der Angemessenheit
In Weissenbach am Attersee wurde während der Nazi-Diktatur ein prächtiges Seegrundstück „arisiert“, also den jüdischen Besitzern geraubt. Nach dem Krieg wurde der Besitz zurückerstattet, die Eigentümer verkauften ihn aber bald und recht günstig an das Land Oberösterreich. Mit der Auflage, die Liegenschaft 99 Jahre lang zu einem symbolischen Betrag von umgerechnet 10 Euro an die Sozialistische Jugend zu verpachten. Der Unabhängige Parteiensenat im Kanzleramt sah darin eine illegale Parteienspende und verhängte eine Strafe von 45.000 Euro gegen die SPÖ und fordert künftig die Entrichtung eines angemessenen Pachtzins. Die Sozialistische Jugend will das nicht akzeptieren und hat das Bundesverwaltungsgericht eingeschaltet. Dagmar Wohlfahrt mit der Geschichte des Europacamp Attersee.

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