
LINKS für das neue Rote Wien – Veränderung statt Stillstand!
LINKS zog mit riesigem Transparent quer durch Wien. Die Parole: Eine Stadt, die den vorhandenen Wohlstand wie das historische Vorbild radikal umverteilt.
„Für das neue Rote Wien – Yeni bir kızıl Viyana için – Za novi crveni Beč“
Das steht auf dem riesigen Transparent (40m x 10m), das Aktivist*innen der Partei LINKS in der letzten Woche vor der Wien-Wahl an symbolischen Orten der Stadt ausbreiteten. Das 400 m² große Transparent in den drei meistgesprochenen Sprachen der Stadt tauchte am Karl Marx Hof, am Yppenplatz, am Praterstern sowie vor dem Wiener Rathaus auf.
LINKS weist damit auf die Tradition des Roten Wien hin. Radikale Umverteilung des vorhandenen Vermögens, um Wohnraum und Infrastruktur zu schaffen, das ist die Forderung der Partei, die sie im Wiener Gemeinderat durchsetzen möchte. Das historische Rote Wien ins Heute holen heißt die Devise, aber dieses Mal eben in Lila.
Der Karl Marx Hof steht für das Menschenrecht auf Wohnraum. Von den im Wahlkampf 2015 versprochenen 2.000 neuen Gemeindewohnungen -Bürgermeister Ludwig sprach später von 4.000 – baute die rot-grüne Stadtregierung bis heute weniger als 200. Dafür wurde unter Ludwig mit dem “Wien-Bonus” Zugangsbeschränkungen in den bestehenden durchgesetzt.
„Wien ist eine der reichsten Städte der Welt – hier gibt es so viel Wissen, Platz und Vermögen.Trotzdem haben sehr viele Leute hier sehr wenige davon, während andere ordentlich profitieren“ so Spitzenkandidatin Anna Svec.
„LINKS will dafür sorgen, dass dieser Reichtum allen in Wien zugute kommt, und dass die Geschichte von der höchsten Lebensqualität für alle stimmt – nicht nur für Menschen mit Manager-Gehältern”, ergänzt Svec.
LINKS fordert etwa das Recht auf Wohnraum für alle, die Abschaffung befristeter Mietverträge, eine Existenzsicherung von 1.500 Euro und einen Mindestlohn von 1.950 Euro netto.
Der Yppenplatz steht für ein Wien, an dem alle gleichberechtigt teilhaben können. Aber er stehe auch für die fortschreitende Gentrifizierung, stellt der LINKS-Listendritte Can Gülcü fest. In Ottakring wird die Vereinnahmung von Arbeiter*innenbezirken, die dann unter dem adjektiv “multikulti” buchstäblich ausverkauft werden, so deutlich wie nirgendwo sonst in der Stadt sichtbar. So würden sie für viele der Menschen, die diese Orte zu dem gemacht haben, was sie sind, zu teuer.
„Wien gehört allen, die hier leben – unabhängig von Staatsbürgerschaft oder dem Vermögen der Eltern. Deshalb haben wir unsere Kampfansage auf Deutsch, Türkisch und Bosnisch-Kroatisch-Serbisch aufgebracht.“ erklärt Gülcü weiter.
„Wir stellen uns gegen den skandalösen Ausschluss von der Demokratie, der mehr als 30 % der Menschen in Wien betrifft. Wir fordern das Wahlrecht für alle.“ so Gülcü.
Der Praterstern steht für den öffentlichen Raum und die Klimakatastrophe. Er zeigt das Scheitern der bisherigen Politik auf so vielen Ebenen: Autos und Beton dominieren den Ort, und die Menschen, die dort zusammenkommen, werden verdrängt.
Dazu Juristin Angelika Adensamer, die auf Platz zwei der Liste kandidiert:
„Die Privatisierung der Stadt müssen gestoppt und die soziale Klimawende endlich mutig angegangen werden. Wir brauchen konsumfreie Grünflächen und Erholungsräume ohne die Politik der Verdrängung, wie sie mit Alkoholverboten und rassistischen Polizeikontrollen umgesetzt wird.”
Adensamer ergänzt: “Gleichzeitig sind die, die am wenigsten zur Klimakatastrophe beitragen, am stärksten von deren Folgen betroffen. Wenn die inneren Bezirke begrünt und Floridsdorf oder Simmering immer mehr zu Betonwüsten werden, läuft etwas Grundlegendes falsch.“
Das Rathaus steht für die politische Macht. Sie kommt selbst in Wien immer mehr denen zugute, die ohnedies genug haben.
“LINKS kämpft mit denen, die durch ihre Arbeit diesen Reichtum geschaffen haben oder unbezahlt durch Kinderbetreuung, Pflege und Hausarbeit diese Gesellschaft tagtäglich tragen. Während des Corona-Lockdowns haben wir gemerkt, wessen Arbeit unverzichtbar ist. Wir wollen ein Wien, das vor allem diesen Menschen gehört und für sie da ist.” so Anna Svec, die Spitzenkandidatin von LINKS.
Svec, Adensamer und Gülcü schließen mit einem Appell an die Wähler*innen ab:
“Wer mit uns um die lebenswerteste Stadt der Welt für alle, die hier leben, kämpfen möchte, wählt am 11. Oktober LINKS!”
Bernhard Hayden
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