
Schnabl/Neubauer: „In der Krise werden Kredite, Wohnkosten und Heizen zu einer Herausforderung für viele NÖ Haushalte!“
Verein Pro Konsument steht NiederösterreicherInnen mit Rat und Tat zur Seite
St. Pölten (OTS) – „Mein zentrales Anliegen ist, die finanzielle und soziale Sicherheit der NiederösterreicherInnen zu gewährleisten“, betont LHStv. Franz Schnabl: „Die Corona-Pandemie ist nicht nur eine Herausforderung für das Gesundheitssystem bzw. die Wirtschaft, sondern in erster Linie für jeden einzelnen Niederösterreicher und jede einzelne Niederösterreicherin.“
Vielen Wirtschaftstreibenden sei die Existenzgrundlage weggebrochen, über 73.000 NiederösterreicherInnen seien derzeit arbeitslos und dazu befänden sich über 100.000 ArbeitnehmerInnen in Kurzarbeit, weiß Schnabl: „Da werden laufende Fixkosten, wie private Kredite, Versicherungskosten bzw. Wohn- und Heizkosten zur Belastungsprobe. Das alles sind aktuelle Herausforderungen für viele Haushalte in NÖ. Der Verein Pro Konsument unterstützt und berät die NiederösterreicherInnen in dieser schweren Zeit.“
Die Sozialpartner – allen voran die Arbeiterkammer bzw. der ÖGB seitens der ArbeitnehmerInnen und die Wirtschaftskammer für gefährdete UnternehmerInnen – haben einige wichtige Corona-Hilfen ausverhandelt, die den Alltag der Betroffenen bewältigbar gestalten sollen, weist Schnabl auf die wichtige Rolle der Sozialpartnerschaft hin und spricht den Interessensvertretungen seinen Dank aus: „In der Krise haben gerade diese Vertreter der ArbeitnehmerInnen und der Wirtschaft gezeigt, wie wichtig ihre Vertretungsfunktion und Expertise ist.“ Neben den bekanntesten Wirtschaftshilfen hilft der Corona-Familienhärteausgleichsfonds beispielsweise gezielt Eltern, die während der Pandemie ihre Arbeitsstelle verloren haben oder in Kurzarbeit mussten. Möglichkeiten auf finanzielle Unterstützung, die nicht zurückbezahlt werden muss, bietet der erleichterte Zugang des Landes NÖ zu Wohnzuschuss bzw. Wohnbeihilfe. Für die Heizperiode, die alljährlich viele NiederösterreicherInnen vor große Herausforderungen stellt, können 140 Euro pro Haushalt noch bis 30.3.2021 beantragt werden.
Es wurden auch etwa zehnmonatige Kreditstundungen erreicht, die allerdings von der Bundesregierung einen Ablaufstempel mit Ende Jänner verpasst bekommen haben, unterstützt LHStv. Schnabl die Forderung der AK auf Verlängerung: „Die Corona-Krise ist noch immer da. Daher braucht es dringend die Verlängerung des gesetzlichen Stundungsrechts für Kredite und Kontoüberziehungen bis zum 30. Juni. Bei vielen NÖ Haushalten würde ansonsten die Schuldenfalle zuschnappen.“ Außerdem wäre, meint Schnabl, die Bundesregierung gut beraten, eine Regelung zu finden, dass bei Stundung keine Zinsen anfallen, da dies die KreditnehmerInnen nachhaltig überfordern würde.
Bei noch ausständigen 90.000 Euro auf eine Restlaufzeit von 17 Jahren und einem Zinssatz pro Jahr von 1,875 Prozent, beschreibt Mag. FH Manfred Neubauer vom Verein Pro Konsument ein anschauliches Beispiel, „fallen 1.437 Euro alleine für die weiter laufenden Zinsen bei zehnmonatiger Stundung an und der Kreditsaldo erhöht sich um diese Summe.“
„Auch bei Versicherungszahlungen gibt es Möglichkeiten – im Gespräch mit ihrem Berater – eine Lösung für vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten zu finden. Das kann von der Reduzierung auf das Notwendigste bis hin zu einer Vertrags-Stilllegung gehen“, erläutert Neubauer weiter.
Abschließend dankt LHStv. Franz Schnabl dem Verein Pro Konsument für die umfassenden Beratungstätigkeiten und kündigt die Weiterentwicklung des Leistungsangebots für die BürgerInnen an: „Die NiederösterreicherInnen haben hier einen kompetenten Partner an ihrer Seite, um schwierige Situationen gut beraten gemeinsam meistern zu können. Sie stehen jedem Niederösterreicher tagtäglich mit Rat und Tat zur Seite – lindern finanzielle Sorgen durch nützliche Tipps und helfen die soziale Sicherheit in Niederösterreich zu gewährleisten. Herzlichen Dank dafür!“
Büro LHStv. Schnabl
Anton Feilinger
Pressesprecher
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anton.feilinger@lhstv-schnabl.at
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