Grüne Wien/Pühringer, Spielmann: „Direkte Hilfe zur Bekämpfung von Armut in Wien kommt an“

13 Millionen Euro aus Bundesmittel wirken solidarisch gegen Armut in Wien

Wien (OTS) – Stadträtin Judith Pühringer und Gemeinderätin Viktoria Spielmann begrüßen die budgetären Mittel zur Covid-19 bedingten Bekämpfung von Armut, die im heutigen Gemeinderatsausschuss für Soziales, Gesundheit und Sport auf der Tagesordnung stehen. Rund 13 Millionen Euro an Bundesmitteln gehen an Wiener Mindestsicherungsbezieher*innen.

„Es müssen alle erdenklichen Anstrengungen unternommen werden, um die Menschen zu unterstützen, die am stärksten von der Covid-19 Pandemie und der daraus entstandenen Krise betroffen sind. Jetzt ist nicht die Zeit für Lagerkämpfe. Wir werden die Covid-19 Pandemie nur gut überstehen, wenn wirklich allen Wiener*innen geholfen wird. Diese Bundesmittel sind ein wichtiger Schritt dazu, damit sich die soziale Krise nicht verschärft“, sagt Stadträtin Judith Pühringer.

„Die Covid-19 Pandemie hat die soziale und finanzielle Lage von Menschen, die von Armut betroffen sind, zusätzlich verschärft. Daher ist es umso wichtiger und erfreulicher, dass die direkte Hilfe für jene, die dringend finanzielle Unterstützung brauchen, auch schnell in Wien ankommt“, sagt Gemeinderätin Viktoria Spielmann.

Erst Ende Jänner hat Sozialminister Rudi Anschober ein 20 Millionen Euro Paket mit finanziellen Unterstützungen für Menschen, deren soziale und finanzielle Lage sich durch die Corona-Pandemie verschlechtert hat, auf den Weg gebracht. Davon kommen 65 Prozent – rund 13 Millionen Euro – Wiener Mindestsicherungsbezieher*innen zugute. Es enthält Einmalzahlungen für Kinder und Mittel zur Bekämpfung von Energiearmut. Zusätzlich konnten 2020 allein 5,4 Millionen Euro an Wiener Kinder und Eltern mit Mindestsicherungsbezug aus dem FLAF – Familienhärteausgleichsfonds als Einmalzahlungen unter dem Titel – Minderung pandemiebedingter Krisenfolgen – ausbezahlt werden.

„Sozialminister Anschober zeigt mit dem Gesetz zur Bekämpfung pandemiebedingter Armutsfolgen, wie solidarische Politik auch in einer der größten Krisen aussehen kann. Hilfe, nicht nur für die Wirtschaft, sondern ganz besonders für armutsgefährdete Haushalte. Die Vergabe von 13 Millionen Euro an Bundesmitteln allein für Wiener*innen ist sehr erfreulich“, führt Spielmann aus.

„Dank Grüner Regierungsbeteiligung, ist es in Wien in den letzten Jahren gelungen, die Mindestsicherung auszubauen. Das ist der richtige Weg und dieser muss weiter gegangen werden. Dabei ist Wien Vorreiter. Eine progressive Weiterentwicklung der Mindestsicherung ist, angesichts der Pandemie, das Gebot der Stunde. Jetzt ist die Zeit der Solidarität, mehr denn je.“ erklärt Stadträtin Pühringer.

Spielmann stellt abschließend fest: „Diese Gesundheitskrise darf nicht zu einer sozialen Krise werden. Besonders armutsgefährdete Menschen müssen im Mittelpunkt einer solidarischen Politik auf allen Ebenen und unabhängig von Parteifarben, stehen.“

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