Benefiz-Suppenessen im NÖ Landhaus im kleinen Rahmen

LH Mikl-Leitner: „Fastensuppenessen erinnert an Verantwortung, Frauen und Familien zu unterstützen, die unsere Hilfe brauchen“

St. Pölten (OTS/NLK) – Das Benefiz-Suppenessen der Katholischen Frauenbewegung (kfb) der Diözese St. Pölten, zu dem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner traditionell ins Landhaus lädt, setzt seit über 20 Jahren ein starkes Zeichen der Solidarität. Unter dem Motto „teilen spendet zukunft“ konnte die „Aktion Familienfasttag‘ die Situation vieler Frauen und Familien weltweit verbessern. Das heurige Fastensuppen-Rezept, eine Erdäpfel-Steinpilzsuppe, wurde von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bischof Alois Schwarz, Anna Rosenberger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten und Anna Raab, Verantwortliche für die Aktion des Familienfasttages, gegen eine Spende an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landhaus ausgegeben.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unterstrich dabei: „Das Fastensuppenessen im Landhaus ist eine liebgewonnene Tradition, die an unsere christlich-soziale Verantwortung erinnert, Frauen und Familien zu unterstützen, die unsere Hilfe brauchen. Beim Verköstigen der Erdäpfel-Steinpilzsuppe konnten wir bereits fleißig Spenden sammeln. Wir freuen uns über viele Nachahmerinnen und Nachahmer.“

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Maßnahmen war heuer das gemeinsame Suppenessen in gewohnter Form nicht möglich, sondern fand im stark verkleinerten Rahmen statt. Möglichkeiten zu spenden gibt es etwa über die Website der Katholischen Frauenbewegung www.teilen.at, wo auch das Rezept zum Nachkochen zu finden ist. Unterstützt wird heuer das Projekt der Katholischen Frauenbewegung „Partner*innenorganisation AMOIXQUIC“ in Guatemala, um den Familien vor Ort zu helfen, ihre wirtschaftlichen Projekte voranzutreiben.

Bischof Alois Schwarz dazu: „In einer Zeit notwendiger physischer Distanz ist die Bedeutung von gemeinsamen Essen wieder ins Bewusstsein gerückt. Wie kostbar diese früheren Selbstverständlichkeiten sind, merken wir nun oft erst im Verzicht darauf. Das Teilen am Familienfasttag macht heuer ganz besonders eine Gemeinschaft über jede Distanz hinweg spürbar und zeigt die Verbundenheit der Menschenfamilie, gerade in außergewöhnlichen Situationen.“

„Das letzte Jahr war ein besonders herausforderndes, denn die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie schnell sich alles ändern kann. Es war ein Jahr, in dem wir bereits auf vieles verzichten mussten. Das Fasten kann uns dabei helfen, Dinge neu schätzen zu lernen, unsere Werte zu überdenken und herauszufinden, was im Leben wirklich zählt. Ich danke der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, die das Fastensuppenessen im Landhaus auch heuer wieder inszeniert hat und habe sehr gerne mein liebstes Suppenrezept beigesteuert“, so Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Anna Rosenberger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten sagte: „Seit über 60 Jahren werden die unzähligen Suppenessen der Aktion Familienfasttag der kfb in allen Diözesen, ja beinahe allen Pfarren Österreichs durchgeführt. Auf Grund der Corona Pandemie dürfen die Suppenessen nicht wie gewohnt stattfinden und dies stellt uns vor große Herausforderungen. Es ist aber erfreulich und wir sind zutiefst dankbar, wie kreativ unsere Frauen sind und was sie sich alles einfallen lassen, um unsere Projektpartnerinnen in den Ländern des Globalen Südens nicht hängen zu lassen. Da gibt es ‚Suppe im Glas‘ oder ‚Suppe to go‘, kleine Give-aways in Form von Suppenwürfeln, Kräutersalz usw. und unzählige Gottesdienste werden gestaltet und Info-Veranstaltungen durchgeführt. So können wir im Miteinander die Welt verändern, denn Teilen macht stark und spendet Zukunft.“

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
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Philipp Hebenstreit
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