Oö. Volksblatt: „Differenzieren ist gut“ (von Christian HAUBNER)

Ausgabe vom 2. März 2021

Linz (OTS) – Es ist verständlich, dass viele Menschen eine Perspektive möchten und wissen wollen, wann gewisse Schritte in Richtung Normalität wieder möglich sind. Es ist aber auch zu verstehen, dass selbst die besten Expertinnen und Experten den Verlauf einer Pandemie – die, wie der Name schon sagt, die ganze Welt betrifft – mit mutierenden Erregern nun einmal nicht detailliert vorhersagen können.
Das liegt schlicht in der Natur der Sache.
Dennoch hat die Regierung gestern einen Fahrplan vorgestellt. Möglich ist dies, weil man sich dazu entschlossen hat, auf regionale Besonderheiten Rücksicht zu nehmen und entsprechend differenziert vorzugehen. Das ist durchaus sinnvoll und hat in der Vergangenheit auch schon gut funktioniert, wenn es etwa galt, Corona-Hotspots zeitweise abzuriegeln.
Die Situation stellt sich eben nicht in ganz Österreich gleich dar. Und daher wäre es auch nicht richtig, dieselben Maßnahmen über ganz Österreich zu stülpen. Denn klarerweise sind weitergehende Öffnungsschritte in Regionen mit einem insgesamt weniger ausgeprägten Infektionsgeschehen eher möglich als anderswo.
Differenzieren ist zwar aufwendiger, es bringt unter dem Strich aber mehr Freiheiten. Und das schneller.

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