Durchatmen: Der Welt-Asthma-Tag 2021 ist in Sicht!

Besser mit Asthma leben – regelmäßige Lungenfunktionstests zur Therapieüberprüfung

Wien (OTS) – Nach Angaben der WHO leiden weltweit mehr als 300 Millionen Menschen an Asthma. 2016 gab es aufgrund von Asthma weltweit eine halbe Million Todesfälle. Asthma kann in jedem Alter auftreten, bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.1 „Asthma darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen, weder aus der Sicht der Gesundheitspolitik noch aus der Sicht der Patient:innen und deren Angehörigen. Wir Ärzte und Ärztinnen sind um eine individuelle Asthmatherapie bemüht, nicht nur in COVID-19 Zeiten.“ so der anerkannte Experte Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Pohl, Vorstand d. Abt. f. Atmungs- & Lungenkrankheiten, Klinik Hietzing, und Leiter des Instituts für klinische und experimentelle Pneumologie der des Karl Landsteiner Gesellschaft.

Der diesjährige Welt-Asthma-Tag wird am 05. Mai unter dem Motto »Aufdeckung von Asthma-Missverständnissen« begangen. Die gängigen Vorurteile, die mit dieser chronischen Erkrankung der Atemwege verbunden werden, reichen von »Asthma ist ansteckend« bis hin zu »Asthmapatient:innen sollen besser keinen Sport betreiben«. Tatsache ist jedoch, dass Asthma keine ansteckende Krankheit ist und Sport für Asthmapatient:innen gut durchführbar ist. Vor allem moderate Ausdauersportarten, wie Schwimmen und Wandern werden empfohlen und steigern die Lungenkapazität.2 „Ein wichtiger Baustein in der Behandlung von Asthmapatient:innen jedes Alters ist die Schulung der Patient:innen, ein Asthmaspray ist nur dann gut, wenn er einfach handhabbar ist.“ erklärt Dr. Marlis Brettlecker, Ärztin für Allgemein- und Ganzheitsmedizin in Neusiedl am See.

Gut kontrolliertes Asthma strebt den Zustand der weitgehenden Beschwerdefreiheit an.

Durch die regelmäßige Beurteilung der Asthmakontrolle in Absprache zwischen Ärzt:in und Patient:in kann die Therapie angepasst werden. Die Therapie erfolgt über das GINA Stufenmodell, welches auf den Asthmasymptomen aufbaut. Hierbei ist immer das Ziel, mit der geringstmöglichen Dosis an Medikamenten die Symptome gut kontrollieren zu können.2

„Bei vielen Menschen mit Asthma führen bestimmte Auslöser – auch Trigger genannt – zu Beschwerden oder sogar zu Asthma-Anfällen. Dazu gehören zum Beispiel Pollen, Hausstaubmilben, Kaltluft oder auch Stress.“ erklärt Dr. Marlis Brettlecker.

„Viele Behandlungsmaßnahmen können Asthmatiker:innen selbständig zu Hause durchführen. Mit Hilfe einer regelmäßigen und professionellen Asthma-Schulung können Patient:innen selbst zu Expert:innen ihrer Erkrankung werden.“, betont die Wiener Fachärztin für Lungenkrankheiten, Dr. Michaela Popp.

Die Expert:innen-Tipps fürs persönliche Asthmamanagement:

* Schon Kinder gehören geschult: Asthma Schulung von Anfang an*
Auch die Angehörigen sind mit einzubeziehen

* Messen der Lungenfunktion mit dem Peak-Flow Meter und
Dokumentieren der Daten* selbständige Einschätzung der Beschwerden-Überprüfung der täglichen Anforderungen

* Therapietreue bedeutet selbständige Handhabung der Medikamente

* Ein guter und sicherer Umgang mit dem Inhalator* Vermeiden von asthma-auslösenden Faktoren und Situationen

* individueller Behandlungsplan – auch für Notfälle;* ausreichend Bewegung und Sport abgestimmt auf die persönliche Kondition<a> </a>

Weitere Informationen rund um das Thema Asthma finden Sie unter [www.mehr-luft.at] (http://www.mehr-luft.at/)/weltasthmatag.

Das Portal Mehr-Luft.at für Patient:innen und Angehörige wurde 2014 von Chiesi Pharmaceuticals initiiert. Seit Anfang Mai 2021 erstrahlt die Seite in neuem Glanz und präsentiert sich auch von unterwegs benutzerfreundlicher denn je.

Asthma bronchiale ist eine chronische, das heißt andauernde Erkrankung der Atemwege, die immer wieder trockenen Husten, pfeifende Atmung und Luftnot verursachen kann. Die Krankheit lässt sich gut behandeln und kontrollieren, nicht aber ursächlich heilen. Das macht Asthma zu einem weltweit ernsthaften Gesundheitsproblem. Mehr als 300 Millionen Menschen sind laut der Welt-Asthma-Organisation Global Initiative for Asthma (GINA), einer WHO Organisation, von Asthma betroffen.1 In Österreich leiden knapp 5 Prozent der Bevölkerung unter dieser chronischen Atemwegserkrankung.3

Neben den Graden der Beeinträchtigung bei Asthmapatienten:innen wird zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma unterschieden. Dem allergischen Asthma liegen bestimmte Stoffe zugrunde, gegen die Patient:innen überempfindlich reagieren. Wie zum Beispiel Hausstaub, Tierhaare oder Pollen etc. Nicht-allergisches Asthma wird durch unspezifische Reize wie beispielsweise Tabakrauch, Infekte, kalte Luft oder körperliche und psychische Faktoren ausgelöst.1,2

Weiterführende Links:

[www.ginasthma.org] (https://www.ginasthma.org/)

[https://mehr-luft.at] (https://mehr-luft.at/)

https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/asthma

1 WHO, Asthma Facts:
[https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/asthma]
(https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/asthma)
(zuletzt abgerufen am 14. 4. 2021)

2 GINA 2021 Global Initiative for Asthma

3 Studnicka et al., Wien Klin Wochenschr (2020) 132 [Suppl 3]:S89-113

1586/TCP/Trim/AT/04-2021

Fischill PR+
Dr. Britta Fischill
Mob: +43 676 303 96 99, Email: office@fischill.at, www.fischill.at

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