FPÖ – Kaniak: Abwassertests auf SARS-CoV-2 garantieren ein Bundesländerübergreifendes Screening bis in die Gemeinden

Corona-Massentests besonders jetzt nicht mehr gerechtfertigt!

Wien (OTS) – „Im Kampf gegen die Corona-Pandemie fordert die EU-Kommission alle Mitgliedsländer auf, künftig regelmäßig Abwässer der Kläranlagen auf Coronaviren zu untersuchen. In Österreich wird seit Sommer 2020 ein entsprechendes Monitoring betrieben, federführend war hier das Bundesland Tirol. Nach und nach wurden diese Untersuchungen aber auch in anderen Bundesländern ausgebaut“, erklärte der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Mag. Gerhard Kaniak.

„Dass gerade in Zeiten geringer Infektionszahlen jegliche Massentests unnötig sind, belegt eine Anfragebeantwortung des grünen Gesundheitsministers Mückstein. Dieser bestätigt damit nicht nur die Abwasser-Screenings, sondern auch die Kosteneffizienz. So führt er Maximalkosten von etwa 1,3 Millionen Euro pro Jahr an. Im Vergleich dazu: Ex-Minister Anschober wollte 300.000 Tests pro Tag, die ‚Tiroler Tageszeitung‘ ermittelte dazu am 27. April dieses Jahres Kosten mit etwa 7,5 Millionen Euro – pro Tag!“, so Kaniak.

Mit den Abwasser-Untersuchungen kann man sehr schnell und effektiv bundesweit bis in die kleinsten Gemeinden Corona-Cluster entdecken und sie könnten somit als ein perfektes Frühwarnsystem dienen. Es stellt sich aber die Frage, warum Kurz, Mückstein und Co. weiterhin an den Massentests mit all den exorbitanten Kosten hängt. Es ist zu befürchten, dass die Ergebnisse der Kläranlagen-Untersuchungen diametral zu den politisch gesetzten Maßnahmen von ÖVP und Grünen stehen. Auf jeden Fall müssen nun die Personen-Tests, jetzt erst recht, sofort beendet werden“, betonte Kaniak.

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