acib holt European Researchers‘ Night 2021 nach Graz

Das Grazer Forschungszentrum Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) veranstaltet auch heuer die European Researchers Night unter dem Motto „Life is Science“.

Graz (OTS) – Als eine der größten Forschungsveranstaltungen findet die „European Researchers‘ Night“ jährlich in bis zu 400 verschiedenen Metropolen Europas gleichzeitig statt und zog allein im letzten Jahr über 2 Mio. BesucherInnen in seinen Bann. Das Event als von der Europäischen Kommission gefördertes Programm wird im Rahmen von HORIZON 2020 der Marie-Skłodowska-Curie-Aktion finanziert und setzt sich zum Ziel, Öffentlichkeit und Forschung einen Tag lang einander näher zu bringen und Menschen aller Altersgruppen für Forschung zu begeistern. Indem Forschungsinstitutionen ihre Türen öffnen, werden der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gefördert und gezeigt, wie stark Forschung unseren Alltag durchdringt. Zudem soll durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Wissensformaten insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, Forschung aktiv zu erleben und zu begreifen.

Steirisches Event unter dem Motto „Life is Science“

Zum zweiten Mal in Folge ist es dem Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) gelungen, das am 24. September 2021 unter dem Motto „Life is Science“ stattfindende Event nach Graz zu holen. Die Hybrid-Veranstaltung findet einen ganzen Tag lang online und vor Ort an der TU Graz und Universität Graz statt.

Games, Quizzes, Mitmachexperimente und Live-Vorträge

„Unser umfassendes Programm befasst sich mit den Themenschwerpunkten und Zukunftsfeldern Gesundheit, Lebensmitteltechnologie und Erneuerbare Ressourcen. Dabei war es uns ein Anliegen, wissenschaftliche Inhalte nicht im Frontalunterricht, sondern möglichst interaktiv, spielerisch und aufgelockert zu präsentieren und Forschungsbegeisterte aktiv miteinzubeziehen“, erklärt die acib-Eventorganisatorin Katrin Weinhandl. Die Programmpunkte richten sich gleichermaßen an Schulklassen, Familien und Einzelpersonen. „Wir bieten Workshops, Diskussionen, Experimente, Live-Acts und vieles mehr an, um zentrale Fragen unserer Zeit zu beantworten: In einer Diskussion mit der Virologin Christina Nicolodi halten wir Corona-Fakten und -Fakes rund um das Thema Impfung auseinander und klären etwa, wie empfehlenswert die Impfung für Jugendliche ist. In einem anderen, interaktiven Workshop können TeilnehmerInnen via Smartphone selbst herausfinden, ob Computer schon bald Krankheiten vorhersagen können.

Weitere Programmpunkte im Bereich „Erneuerbare Ressourcen“ beschäftigen sich mit Plastikrecycling, dem Klimaschutz oder der Sicherheit von Nanotechnologien in Kosmetikartikeln oder Elektronik.

Im Zukunftsfeld Lebensmitteltechnologie können BesucherInnen gemeinsam mit ForscherInnen der Frage nachgehen, wie wir uns zukünftig ernähren werden: „Wir stellen z.B. vegane Fleischprodukte oder Biotech-Helferlein unseres Alltags vor: Wie helfen uns Mikroorganismen beim Brotbacken, Bierbrauen oder der Herstellung von Vanillezucker oder Sauerkraut?“ , verrät Weinhandl. Für Unterhaltung cineastischer Art ist ebenfalls gesorgt: Im Rahmen des Kinoabends „Science & Cinema: Zombies, Monster und Mutanten“ an der Universität Graz diskutieren die Wissenschaftler Kai-Uwe Fröhlich und Fritz Treiber zu Filmen aus verschiedenen Genres und verraten, wieviel Wissenschaft in Kinofilmen steckt und warum Zombies eigentlich gar nicht laufen können.

Weltrekordversuch: Erdbeer-DNS

Ein ganz besonderer Programmpunkt der Veranstaltung wagt sogar einen Weltrekordversuch: „Wir möchten eine Rekordzahl an TeilnehmerInnen aufstellen, die bei unserem Weltrekordversuch in ganz Europa von Zuhause aus selbst DNS aus Erdbeeren, Tomaten oder Kiwis isolieren“, freut sich Weinhandl über möglichst viele Mitwirkende.

Event setzt wichtiges Zeichen für den Forschungsstandort
Steiermark

Auch für acib-Geschäftsführer Mathias Drexler ist Forschung nur durch Vernetzung lebbar. „Wir hoffen, mit der erneuten Umsetzung der European Researchers Night in der Steiermark einen wichtigen Impuls im Dialog zwischen Forschung und Öffentlichkeit zu setzen und vor allem möglichst viele JungforscherInnen zu inspirieren, sich verstärkt mit dem spannenden MINT-Bereich aktiv auseinanderzusetzen. Dieser Diskurs, der durch eine so hochkarätige Veranstaltung wie die European Researchers Night entsteht, setzt auch ein wichtiges Zeichen für den Forschungsstandort, da sie den internationalen Ruf der Stadt Graz als wichtiger Biotech-Player verstärkt und wichtige Synergien zu anderen europäischen Forschungs-Hotspots bildet.“

Die Hybrid-Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.

Informationen, Programm und Anmeldung unter:
[www.lifeisscience.at] (http://www.lifeisscience.at/)

Über acib

Das 2010 gegründete Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) entwickelt neue, umweltfreundlichere und ökonomischere Prozesse für die Biotech-, Chemie- und Pharmaindustrie und verwendet dafür die Methoden der Natur als Vorbild. Das acib, eine Non-Profit-Organisation, ist ein internationales Forschungszentrum für industrielle Biotechnologie mit weltweiten Standorten und Hauptsitz in Graz. acib versteht sich als Partnerschaft von 150+ Universitäten und Unternehmen. Eigentümer des acib sind die Universitäten Innsbruck und Graz, die TU Graz, die Universität für Bodenkultur Wien sowie Joanneum Research. Gefördert wird das K2-Zentrum im Rahmen des COMET-Programms durch das BMVIT, BMDW sowie die Länder Steiermark, Wien, Niederösterreich und Tirol. Das COMET-Programm wird durch die FFG abgewickelt.

Martin Walpot, MA
acib GmbH
Head of Public Relations and Marketing
Phone: +43 316 873 9312
E-Mail: martin.walpot@acib.at

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