Bayr zum Int. Tag der Katastrophenvorsorge: Klimakatastrophe trifft Globalen Süden besonders stark

Wien (OTS/SK) – „Wenn in den nächsten zehn Jahren keine wirklichen Klimaschutzmaßnahmen ergriffen werden, werden extreme Wetterereignisse vor allem für die sogenannten Entwicklungsländer überwältigend sein“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung heute anlässlich des Int. Tags der Katastrophenvorsorge am 13. Oktober. ****

Der Int. Tag der Katastrophenvorsorge steht heuer unter dem Motto „Internationale Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern zur Verringerung ihres Katastrophenrisikos und ihrer Katastrophenverluste“. Katastrophen wirken sich unverhältnismäßig stark auf Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen aus. Die Zahl der Toten, Verletzten, Vertriebenen und Obdachlosen ist im Katastrophenfall weit höher, ebenso wie die wirtschaftlichen Verluste und die Schäden an kritischer Infrastruktur.

„Wir können Armut und Hunger nicht beseitigen, wenn wir nicht verstärkt in die Verringerung des Katastrophenrisikos investieren. Internationale Zusammenarbeit und eine Erhöhung der öffentlicher Entwicklungszusammenarbeitsgelder sind unerlässlich, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wetterereignissen und anderen natürlichen und vom Menschen verursachten Gefahren zu stärken“, fordert Bayr und ergänzt: „Außerdem ist klar wer die Verursacher der Klimaerhitzung sind. Wenn Unternehmen und Vermögende in Europa und den USA nicht rasch und wirkungsvoll das Ruder herumreißen und ihren CO2-Ausstoß reduzieren, werden auch die besten Hilfsprogramme nicht mehr ausreichen“. (Schluss) up/mp

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