FPÖ – Brückl fordert mehr Budget für Fördermaßnahmen in den Schulen

Wien (OTS) – FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl erklärte in seiner heutigen Rede im Nationalrat, dass Österreich im internationalen Vergleich über ein beachtliches Bildungsbudget über 10 Milliarden Euro verfüge, in internationalen Studien liege die Bildung in unserem Land aber zurück. Daher müsse man die Prioritäten anders setzen. Nächstes Jahr gebe man wieder 240 Millionen Euro für Tests in den Schulen aus, es gebe aber viel zu wenig Geld für die Förderung, um die Bildungsverluste wiedergutzumachen.

Daher brachte Brückl folgenden Entschließungsantrag ein: „Die Bundesregierung und insbesondere der Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung werden aufgefordert, für die Aufholung von Lernrückständen ein ausreichendes Budget für zusätzliche Fördermaßnahmen 2022 zur Verfügung zu stellen.“

Dies sei aber nicht das einzige Problem, dem unser Bildungssystem und die Schülerinnen und Schüler gegenüberstehen würden, führte Brückl weiter aus. In jüngster Zeit sei das Schulchaos in völlig neue Galaxien aufgebrochen, niemand kenne sich mehr aus. Als Beispiel nannte der freiheitliche Bildungssprecher die Weisung über die FFP2-Masken im Unterricht von der 1. Klasse Volksschule bis zur Matura. Diese Weisung sei dann in der Verordnung zurückgenommen worden, habe aber für große Verwirrung und Empörung bei den Eltern gesorgt.

Besonders empörte sich Brückl über die Weisung, dass, wenn in einer Klasse ein Kind positiv getestet werde, alle ungeimpften Kinder in Distance Learning geschickt würden: „Das bedeutet nichts anderes, als dass der Unterricht in Volksschule und Unterstufe wieder gänzlich zuhause stattfindet, und das funktioniert einfach nicht“

Es werde ein tiefer Keil in die Gesellschaft getrieben, sogar in die Familien, man trenne Bruder und Schwester. „Bitte, beenden Sie zumindest in Ihrem Bereich diese Spaltung der Gesellschaft und die Trennung der Menschen in Gut und Böse“, appellierte Brückl an Bildungsminister Faßmann.

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