SPÖ-Bayr: Schwarzer Freitag für Arbeitsrechte

Online-Riese Amazon tritt Rechte von Arbeitnehmer*innen mit Füßen – Aktionstag #MakeAmazonPay am Black Friday

Wien (OTS/SK) – „Die Rechte der Arbeitnehmer*innen, der Schutz der Umwelt und die Steuergerechtigkeit werden beim Online-Riesen Amazon weltweit mit Füßen getreten“, kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des weltweiten #MakeAmazonPay Aktionstags am 26. November, dem Black Friday 2021. ****

Amazon ist einer der mächtigsten Konzerne der Welt, geführt vom reichsten Menschen der Welt. Jeff Bezos ist der erste Mensch in der Geschichte, der ein persönliches Vermögen von 200 Milliarden Dollar angehäuft hat. Amazon könnte jedem/r Mitarbeiter*in einen Bonus von 690.000 Dollar auszahlen – und wäre immer noch so reich wie zu Beginn der Pandemie.

Amazon zahlt auf drei Viertel seiner aus dem EU-Umsatz erzielten Gewinne keine Steuern. Insgesamt entgehen Österreich durch Onlinehändler wie Amazon und Co. pro Jahr bis zu 680 Millionen Euro an Mehrwertsteuer-Einnahmen. „Umso erfreulicher, dass sich die OECD im Oktober auf eine globale Mindeststeuer von 15 Prozent für internationale Konzerne geeinigt hat“, betont Bayr und ergänzt: „Die Arbeitsbedingungen in der Produktion müssen ebenso unter die Lupe genommen werden. Deswegen brauchen wir endlich ein rechtlich verbindliches und wirkungsvolles Lieferkettengesetz!“

„Zu lange hat sich Amazon vor seiner Verantwortung gegenüber Arbeitnehmer*innen, der Gesellschaft und dem Planeten gedrückt. Amazon muss für seine Arbeitsrechtsverletzungen und die Schäden an unserer Umwelt geradestehen und endlich faire Steuern zahlen. Keine Steuergeschenke für Ausbeuter!“, so Bayr abschließend. (Schluss) lp

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