Mahrer/Wölbitsch: Corona-Hilfen für die Wiener Gastronomie und Hotellerie mehr als überfällig

Appell an Bürgermeister Ludwig der Hotellerie und Gastronomie unter die Arme zu greifen – Spezielle Maßnahmen müssen zu speziellen Hilfen führen

Wien (OTS) – „Es müssen nun so schnell wie möglich entsprechende Corona-Hilfen seitens der Stadt für die Wiener Gastronomie und Hotellerie bereitgestellt werden. Diese sind mehr als überfällig“, so der designierte Landesparteiobmann Karl Mahrer und Klubobmann Markus Wölbitsch angesichts der aktuellen Situation.

Es muss gehandelt werden

Die Volkspartei Wien habe bereits letzte Woche eindringlich diese Forderung formuliert, jetzt sei es Zeit zu entscheiden. Viele Betriebe haben ihre Sorgen gemeldet und fürchten um ihre Existenz und können nicht nachvollziehen, warum Wien die Öffnung der Hotellerie und Gastronomie nicht in Abstimmung mit Niederösterreich vornimmt, obwohl es die epidemiologische Lage zulassen würde. Nieder- und Oberösterreich öffnen bereits am 17.12. alle Bereiche, während Wien bis 20.12. wartet.

Wien hat bei Wirtschaftshilfen Aufholbedarf

Die jüngsten Aussagen der Stadtregierung zu den Wirtschaftshilfen führen ebenfalls zu Kritik. Aus Sicht der Stadt gäbe es aufgrund des Lockdowns dringenden Handlungsbedarf seitens des Bundes, um die Wiener Wirtschaftsbetriebe und deren Beschäftigte nachhaltig zu schützen. „Fakt ist jedoch, dass Wien in diesem Zusammenhang weit hinterherhinkt“, so Wölbitsch weiter.

Denn während in den letzten eineinhalb Jahren seitens des Bundes 8,3 Mrd. Euro in die Wiener Unternehmen geflossen sind, waren es seitens der Stadt lediglich 416 Mio. Euro. „Ganz zu schweigen von den stetigen Gebührenerhöhungen aufgrund des vorherrschenden Teuerungsgesetzes, mit denen die Unternehmen in unserer Stadt jedes Jahr konfrontiert werden“, so Wölbitsch.

Enormer Kaufkraftabfluss befürchtet

Ohne die entsprechende Gastronomie im Zuge der Weihnachtseinkäufe am kommenden Wochenende, werde auch ein entsprechender Kaufkraftabfluss in die Einkaufszentren in das Umland von Wien stattfinden. „Ich appelliere daher eindringlich an Bürgermeister Dr. Michael Ludwig die Hilfen entsprechend anzupassen und hier für nachhaltige Lösungen zu sorgen. Jetzt braucht es aufgrund der speziellen restriktiven Corona-Maßnahmen für Wien auch spezielle Hilfen für die stark betroffene Gastronomie und Hotellerie. Gemeinsam sollten auch die Wirtschaftshilfen für Wien überarbeitet und auf neue Beine gestellt werden. Die gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Wien kann hier zusätzlich eine gute Basis bilden. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Großteil der Unternehmen die vorherrschende Krise unbeschadet überstehen kann. Im Sinne der Wiener Wirtschaft und allen Beschäftigten“, so Mahrer abschließend.

Die neue Volkspartei Wien
Mag. Peter Sverak
Leitung „Strategische Kommunikation“
+43 664 859 5710
peter.sverak@wien.oevp.at
https://neuevolkspartei.wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender