ORF III am Wochenende: Neuer Dokuzweiteiler „Von Wünsch Dir was bis Wetten, dass ..? – Die großen Fernsehshows“

Außerdem: Lehár-Abend mit TV-Premiere „Der Graf von Luxemburg“ aus dem Landestheater Linz, Live-Gottesdienst aus Hainburg

Wien (OTS) – Ein neuer „zeit.geschichte“-Zweiteiler von Günter Kaindlstorfer geht am Samstag, dem 8. Jänner 2022, in ORF III Kultur und Information der Faszination Fernsehshow auf den Grund und beleuchtet ikonische TV-Momente der 1960er bis 1980er Jahre. Prominente Persönlichkeiten aus Show und Unterhaltung wie Thomas Gottschalk, Chris Lohner, Günter Tolar, Dirk Stermann, Harald Sicheritz, Hosea Ratschiller und Vera Russwurm analysieren ausgewählte Show-Ausschnitte. Am Sonntag, dem 9. Jänner, widmet sich ein zweiteiliger „Erlebnis Bühne“-Abend Franz Lehár. Höhepunkt ist die Neuinszenierung von „Der Graf von Luxemburg“ aus dem Landestheater Linz. Bereits am Morgen überträgt ORF III einen evangelischen Gottesdienst aus Hainburg.

Samstag, 8. Jänner

Am Samstag sorgt ORF III tagsüber ab 10.45 Uhr für Serienunterhaltung mit den ersten sechs Folgen von „Wenn der Vater mit dem Sohne“ aus dem Jahr 1971.

Im Hauptabend präsentiert die „zeit.geschichte“ den neuen Dokuzweiteiler „Von Wünsch Dir was bis Wetten, dass ..? – Die großen Fernsehshows“ von Günter Kaindlstorfer. Die erste Ausgabe (20.15 Uhr) blickt auf die Anfangsjahre des TV-Entertainments in den 1960er und frühen 1970er Jahren sowie auf Showmaster wie Lou van Burg, Heinz Conrads, Rudolf Hornegg, Robert Lembke, Vico Torriani und Hans-Joachim Kulenkampff zurück. Die berühmtesten Shows des deutschen Sprachraums waren über Jahrzehnte nicht nur unterhaltsame TV-Formate, sondern boten das sogenannte Lagerfeuer-Feeling für die ganze Familie. Wenn Moderatorin Vivi Bach vor laufender Kamera mit ihrem Kollegen und Ehemann Dietmar Schönherr flirtete oder „Kuli“ seine charmanten und bisweilen auch etwas anzüglichen Witzchen vom Stapel ließ, saßen Eltern, Großeltern und Enkelkinder in trauter Einigkeit vor den Fernsehapparaten. Was ihre Ästhetik und ihre Dramaturgie betraf, gingen die meisten Fernsehshows auf US-amerikanische Vorbilder zurück. Auch erfolgreiche Unterhaltungsformate im Hörfunk dürfen als Vorläufer gesehen werden – Radioklassiker wie Hans Rosenthals „Wer fragt, gewinnt“ im Rias Berlin zum Beispiel, oder „Die große Chance“ mit Maxi Böhm, die zu den meistgehörten Sendereihen des Wiener Senders „Rot-Weiß-Rot“ gehörte.

Im anschließenden zweiten Teil (21.05 Uhr) zeigen Hans Rosenthal und andere Superstars der Fernsehunterhaltung der 1970er und 1980er Jahre, wie massenmediales Entertainment geht. Die aufwendig produzierten TV-Shows der televisionären Blütejahre waren und sind ein Stück Kulturgeschichte. Sendungsklassiker wie „Dalli Dalli“, „Am laufenden Band“ und „Wetten, dass ..?“ spiegeln aber auch die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche der Zeit wider: von der sorglosen Konsumbegeisterung der Wirtschaftswunderjahre über die Fortschrittskepsis der 1980er bis zur „Spaßgesellschaft“ der 1990er.

Danach setzt ORF III den „zeit.geschichte“-Abend mit „Harald Juhnke – Der Entertainer des Jahrhunderts“ (21.55 Uhr) und „ORF-Legenden:
Heinz Conrads“ (22.45 Uhr) fort.

Sonntag, 9. Jänner

Den Programmtag am Sonntag läutet „ORF III LIVE“ um 10.00 Uhr mit der Übertragung des evangelischen Gottesdienstes aus Hainburg ein.

Den Klassikabend im Zeichen von Franz Lehár eröffnet „Erlebnis Bühne“ um 19.15 Uhr mit dem Porträt „Franz Lehár – Immer nur Lächeln“, das 2020 zum 150. Geburtstag des Komponisten entstand. Als Höhepunkt des Abends steht die beliebte Lehár-Operette „Der Graf von Luxemburg“ (20.15 Uhr) in einer Neuinszenierung aus dem Landestheater Linz auf dem Programm: Das Werk gehört zu den größten Erfolgen des Komponisten und gilt als das Schwesternstück der „lustigen Witwe“. Um einen für die Operette typischen Standesunterschied zu überwinden, soll die Sängerin Angèle Didier (Ani Yorentz) mit dem verarmten René (Matjaž Stopinšek), Graf von Luxemburg, eine auf drei Monate begrenzte, arrangierte Ehe eingehen. Doch es kommt, wie es kommen muss: Bei einem Auftritt von Angèle entbrennt René in leidenschaftlicher Liebe zu der selbstbewussten Künstlerin. Bei der im Dezember 2021 aufgezeichneten Inszenierung führte Thomas Enzinger, Intendant des Lehár-Festivals Bad Ischl, Regie. Für die musikalische Leitung zeichnet Marc Reibel verantwortlich.

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