
SPÖ-Deutsch: Türkise Horrorwoche geht zu Ende – Wo ist eigentlich der Kanzler Nehammer?
Je tiefer die ÖVP im Korruptionssumpf versinkt, desto lauter dröhnt das Schweigen von Nehammer
Wien (OTS/SK) – Während es immer schwieriger wird, den Überblick über die Skandale der türkisen Truppe zu behalten und das Leben für die Menschen immer beschwerlicher wird, ist Kanzler Nehammer seit einer Woche komplett untergetaucht. „Die einst staatstragende ÖVP versinkt immer tiefer im Korruptionssumpf, die Impfpflicht zerbröselt der Regierung in den Händen, die Inflation steigt in lichte Höhen – und der Kanzler schweigt, schweigt und schweigt“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch heute, Freitag. Dabei hatte es die vergangene Woche in sich: „Neue Chats von Landeshauptfrau Mikl-Leitner mit Frontalattacken gegen die SPÖ sind aufgetaucht. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft sucht um die Auslieferung des türkisen Klubobmanns an. Enthüllungen über Postenschacher mitsamt Interventionslisten im Innenministerium unter Sobotka haben für Entsetzen gesorgt. Und das tagelange Mauern der ÖVP in der Causa Tauschitz hat zu einem Aufschrei bis weit über die Grenzen des Landes geführt. Doch der Kanzler und ÖVP-Obmann ward nicht gesehen“, so Deutsch, der von einer „türkisen Horrorwoche“ spricht und sich fragt: „Wo ist eigentlich der Kanzler Nehammer?“ ****
„Je tiefer die einst staatstragende Volkspartei im tiefen Sumpf aus Korruption, Postenschacher und Machtmissbrauch versinkt, desto lauter dröhnt das Schweigen von Nehammer“, sagt Deutsch. Besonders schwer wiegt dabei das tagelange Schweigen rund um die Ernennung eines Ulrichsberg-Redners zum LVT-Leiter in Kärnten. „Nehammer und die ÖVP haben sich nach wie vor nicht distanziert“, so Deutsch, der befürchtet, dass der „unverschämte Postenschacher im Innenministerium munter weitergeht – zulasten der Sicherheit im Land“.
Auf eine Reaktion des Kanzlers wartet man derweil auch in der „Gsindl“-Causa vergebens. Während sich Landeshauptfrau Mikl-Leitner zumindest halbherzig entschuldigt hat, lässt Nehammer den offenen Brief von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und SPÖ-NÖ-Chef Franz Schnabl auch am fünften Tag nach Aufkommen der herabwürdigenden Chats gegen alle Wähler*innen der SPÖ unbeantwortet. Für Deutsch ist klar:
„Nehammer muss für seine türkise Truppe volle Verantwortung übernehmen. Und wenn er nicht Kanzler sein will, dann soll er es bitte lassen!“ (Schluss) ls/lp
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