Digitale Sichtbarkeit bei Google:

Bayerische Unternehmen 10-mal sichtbarer als Tiroler Unternehmen (FOTO)

Kitzbühl (ots) – In einer Studie hat die Seokratie Österreich GmbH untersucht, wie sich die Sichtbarkeit der größten Tiroler Unternehmen bei Google in den letzten Jahren entwickelt hat. Die Sichtbarkeit der 10 größten bayerischen Unternehmen ist dabei um das Zehnfache höher.

Die Untersuchung

Basis für die Untersuchung sind die 10 umsatzstärksten Unternehmen aus Tirol (Sandoz, TIWAG-Tiroler Wasserkraft, Plansee Group, INNIO Jenbacher, MPREIS, Montanwerke, Fritz Egger, Tirol Kliniken, IGO Industries, Eglo Leuchten) und Bayern (Allianz SE, BMW AG, Siemens AG, Audi AG, Munich Re, Linde AG, Adidas AG, BayWa AG, Schaeffler AG). Für diese hat Seokratie – unabhängig von Branche, Zielgruppe oder Rechtsform – mit Sistrix ihre digitale Sichtbarkeit bei Google im Zeitverlauf von 2019 bis inkl. 2021 überprüft.

Der Sichtbarkeitsindex

Sistrix ist ein gängiges SEO-Tool, das von SEO-Experten gerne genutzt wird und Rückschlüsse auf den SEO-Erfolg einer Website zulässt. Der SI (Sichtbarkeitsindex) zeigt anhand der Werte (Keywordrankings verknüpft mit der Traffic-Wahrscheinlichkeit) die Sichtbarkeit einer Website bei Google und ist eine wichtige Leistungskennzahl bei der Suchmaschinenoptimierung. Je höher Rankings in Summe für verschiedene Keywords sind, desto höher ist auch Ihre Sichtbarkeit.

Das Ergebnis

Werden die Top 10 in Tirol mit den Top 10 in Bayern verglichen, gibt es einen eindeutigen Unterschied zugunsten der Bayerischen Unternehmen. Die Bayerischen Unternehmen sind bei Google 10-mal sichtbarer als die Tiroler Unternehmen. Der Sichtbarkeitsindex der Bayerischen Unternehmen lag 2019 noch bei 59,71 und konnte sich bis 2021 auf 103,01 fast verdoppeln. Bei den Tiroler Unternehmen lag der Wert 2019 bei 9,34 und bis 2021 wurde dieser auf 11,85 gesteigert. Die Verbesserung lag demnach bei 26,77 Prozent. Da ein direkter Vergleich der jeweiligen Top 10 angestrebt wurde, sind alle Werte die kumulierten Sichtbarkeitswerte der Unternehmen.

Dennoch lohnt es sich, die Spannweite der Unternehmen zu betrachten. Bei den Tiroler Unternehmen lag der SI 2019 zwischen 0,011 (Montanwerke Brixlegg) und 5,090 (Tirol Kliniken) und 2021 zwischen 0,002 (Montanwerke Brixlegg) und 5,385 (M-Preis). Die Bayerischen Unternehmen lagen 2019 zwischen 0,0001 (Linde AG) und 15,176 (BMW AG) und 2021 zwischen 0,0322 (Siemens AG) und 30,13 (Adidas AG). Beide Länder haben in deren Top 10 Low-Performer, allerdings bei den Top-Performern zeigt sich die große Differenz deutlich.

Das Fazit

Unabhängig davon, ob Unternehmen im B2C- oder B2B-Bereich tätig sind, Marktnischen oder Weltmärkte bearbeiten oder einen Online-Shop betreiben – der digitale Fußabdruck hinterlässt Spuren im Web. Der Sichtbarkeitsindex zeigt sehr deutlich auf, ob der Footprint von gezielten SEO-Maßnahmen unterstützt wurde und ob diese Maßnahmen von Erfolg gekrönt sind. Eine Einführung des Sichtbarkeitsindex als Kennzahl von den E-Commerce Abteilungen von Unternehmen würde auch eher schlechte Werte bald verbessern. Die eigene Webpräsenz auf Web-Design und UX zu reduzieren wäre für eine erfolgreiche digitale Zukunft von Unternehmen kontraproduktiv. Natürlich ist eine moderne Website eine gute Ausgangslage, aber nicht alles. Im Grunde ergeben die Summe aller SEO-Maßnahmen eine gute Performance und erhöhen die Sichtbarkeit auch nachhaltig. Nicht nur Onlineshops brauchen diese Sichtbarkeit, sondern alle anderen Bereiche (B2C und B2B) auch. Nur wer gesehen wird, wird auch wahrgenommen.

In welchem Umfang und ob diese Websites online-marketingmäßig begleitet und betreut wurden, können wir natürlich in dieser Untersuchung nicht belegen, auch nicht die Besucheranzahl der Webseite. Der direkte Zusammenhang zwischen SEO-Maßnahmen und dem Sichtbarkeitsindex lässt klar erkennen, dass die Tiroler Unternehmen noch digitales Entwicklungspotenzial haben.

Mag. Karin Wagner
+4353562071911
karinwagner@seokratie.at
www.seokratie.at

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