
Ausgezeichnete Zukunft mit MINT
futureEDUCATION Award: Neue Auszeichnung für herausragende pädagogische Arbeiten im MINT-Bereich im Rahmen des Wiener Forschungsfests verliehen
Das große Wiener Forschungsfest, das von 9. bis 11. September im Wiener Rathaus stattgefunden hat, zieht eine erfreuliche Bilanz: Rund 10.000 begeisterte Forscherinnen und Forscher von morgen haben an 30 Stationen und in zahlreichen neuen Workshops Wissenschaft hautnah erlebt und dabei Berufsfelder der Zukunft entdeckt.
Erstmals wurde im Rahmen des Wiener Forschungsfestes auch der „futureEDUCATION Award“ verliehen. Mit diesem Preis werden Pädagoginnen und Pädagogen auszeichnet, die sich bereits in ihren Abschluss- und Projektarbeiten der Vermittlung von „MINT“, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, widmen.
Vergangenen Freitag wurden 17 Preisträgerinnen im Rahmen des Wiener Forschungsfestes ausgezeichnet. Insgesamt wurden Preisgelder in der Höhe von 21.800 Euro vergeben. Diese inkludieren nicht nur die Prämierungen für die Ausgezeichneten, sondern auch für deren Ausbildungsstätten: Mit jeder Auszeichnung wird ein Preisgeld in derselben Höhe für jene Schulen und Hochschulen ausgelöst, deren Studierende den „futureEDUCATION Award“ erhalten haben. Einzige Voraussetzung: Das Geld muss dort für die MINT-Vermittlungsarbeit verwendet werden.
„_Wien ist eine führende Forschungsstadt und es ist uns ein großes Anliegen, die Begeisterung für Wissenschaft, und hier vor allem in den sogenannten MINT-Bereichen, frühzeitig zu wecken. Mit dem Wiener Forschungsfest ist uns das dieses Jahr wieder gelungen. Der futureEDUCATION Award setzt nun den nächsten Schritt und zeichnet Studierende aus, die sich bereits vor Start ihrer Berufslaufbahn mit Wissenschaftsvermittlung beschäftigen_“, so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.
DIE „GUTE SAITE DER MATHEMATIK“
Ausgewählt wurden die Arbeiten von einer Jury mit Fachprofessorinnen und -professoren aus den MINT-Bereichen. Pro Arbeit wurden je nach Aufwand 500 bis 1.000 Euro vergeben. Neben einem gemeinsamen Raster an Kriterien war die Beurteilung mit „Sehr gut“ oder „Gut“ entscheidend für die Auswahl der Preisträgerinnen. So beschäftigt sich zum Beispiel die ausgezeichnete Arbeit „Mathematik, eine versteckte ‚Saite‘ der Musik“ mit der Verbindung von Musik und Mathematik: Das Interesse von Kindergartenkindern für Mathematik wird spielerisch geweckt und damit ihr Selbstbewusstsein für das häufige Angstfach Mathematik gestärkt.
„_Die Wirtschaftsagentur Wien setzt seit vielen Jahren Aktivitäten, um den Nachwuchs für Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Mit dem futureEDUCATION Award wollen wir nun Pädagoginnen und Pädagogen der Zukunft ansprechen und Konzepte vor den Vorhang holen, die den Bedarf an naturwissenschaftlicher Bildung bereits im Vorschulalter erkennen. Dass wir bereits bei der ersten Ausgabe so viele hochwertige Arbeiten auszeichnen können, bestätigt uns darin, diesen Weg fortzusetzen_“ resümiert Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien.
Der futureEDUCATION Award wird auch 2023 wieder vergeben, Einreichungen dafür werden voraussichtlich ab Februar 2023 möglich sein.
Mag. Roberta „Louis“ Kraft
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